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000 11.10.2005, 18:01 Dopefish |
Ok, ich höre hier im Forum (und im restlichen Internet) die ganze Zeit Schwärmer über Linux reden... wenn's so toll ist, warum hat es dann nicht jeder? -Wenn ich umsteigen möchte, was muss ich beachten? Erzählt mir was! --Resetting politics: Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 18:01 von Dopefish bearbeitet. |
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001 11.10.2005, 18:07 Protector |
Ich habe kein Linux, weil auf meinem ersten Rechner Windows95 war (hieran kann man auch erkennen, dass ich erst sehr spät eingestiegen bin) und ich die Bedienung, den Aufbau und die Funktion dieses Systems (und natürlich auch von DOS) dementsprechend in den darauffolgenden Jahren gelernt und verinnerlicht habe, ohne von Alternativen wie Linux etc. zu wissen. Und jetzt bin ich so sehr in der Materie, dass für mich ein Umstieg nicht sinnvoll ist, alles was ich am PC machen will, kann ich mit Windows machen, warum also wieder ein Jahr investieren um Unix/Linus verstehen zu lernen? |
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002 11.10.2005, 18:43 default |
derart konservative denkweisen sind bisher rentnern vorbehalten --Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst. |
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003 11.10.2005, 18:47 Flow Moderator |
Wie so oft - Falsches Forum. Aber heutzutage darf man eine so genaue (Müll-)Trennung anscheinend garnicht mehr verlangen. Führt zu zuviel Verwirrung und Unverständnis.. -- Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 18:48 von Flow bearbeitet. |
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004 11.10.2005, 18:48 WareWolf |
ich hab kein Linux, weil ich beruflich auch viel mit spezieller Anwendersoftware arbeiten muss, und die ist eben für Win erstellt. Warum also noch ein weiteres BS im Rechner? Wenn ich eine Anwendersoft hätte, die ich bräuchte und die Linux erfordert, dann ja. Aber einfach so..? --Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴ |
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005 11.10.2005, 19:57 TheTinySteini |
Warum es nicht jeder hat? Weil entweder: Aber sonst? Wenn man's einmal am Laufen hat (was heutzutage z.b. mit SuSE oder Ubuntu schneller und problemloser geht als manche Windowsinstallation, zumal man gleich Anwendungssoftware mitinstalliert bekommt) gibt's eigentlich keine Argumente mehr, wieder zu Windows zu wechseln. Vorteile: Noch Fragen, Kienzle? ... ich praezisiere gerne nochmal. --TheTinySteini |
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006 11.10.2005, 20:31 Mettwurzt |
omfg LINUX > w0RLd !!!11elf ne mal spaß beiseite, hab von der uni-light dieses Ubunto bekommen. werd ich mir mal anschauen. --Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. |
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007 11.10.2005, 20:33 feigling |
Für mich selber ist Linux (noch) keine Alternative zu Windows. Ich finde es ganz brauchbar auf Servern aber für Home-PCs ist es nicht mein Ding. Im Moment habe ich unter Windows alles was ich brauche, warum sollte ich also umsteigen, mich umgewöhnen .. etc wenn es dazu keinen Grund gibt. Unter Windows weiß ich, wie ich XYZ einstelle, unter Linux nicht. Vor ein paar Monaten wollte ich auf meinem 2. PC Linux installieren, um dort Viren und Trojaner zu untersuchen. Da ich aber am 2. PC keinen Monitor .. etc hatte (bzw diesen nach der Installation von Linux wieder abmachen wollte), wollte ich dann VNC installieren, damit ich über meinen 1. PC auf den 2. PC zugreifen kann. Also habe mir Debian runtergeladen und auf CD gebrannt. Das Meiste von der Installation ging auch reibungslos .. bis ich zu Fragen kam wie Bildschirmbreite .. etc. Dort muss ich wohl etwas falsches eingegeben haben, denn als ich fertig, der PC gebootet hat und der KDE? Startbildschirm kam, hatte ich ein unleserliches, verzerrtes Bild. Da man als Linux Neuling aber auch keine Ahnung hat, in welcher Datei man das wieder ändern kann, habe ich es neu installieren. Nach der 2. Installation lief alles perfekt und ich wollte mir einen VNC Server downloaden doch irgendwas klappte nicht mit der Internetverbindung. So ganz genau weiß ich jetzt aber nicht mehr, wodran es lag. Jedenfalls habe ich hier einen Proxyserver laufen, damit andere PCs über meinen ins Internet kommen.. Naja, den wollte Debian scheinbar nicht benutzen. Warum .. ka. Ich dachte mir dann, versuchst du einfach mal andere Linux Distributionen also habe ich mir Gentoo runtergeladen und versucht zu installieren. Lief soweit ganz gut, bis ich dort den Kernel selbst compilen musste und ein Befehl dabei auf das Internet zugreifen musste. Dort wollte er einfach nicht connecten, obwohl ich per "links" auf Websiten zugreifen konnte. Mehrere Gentoo "Profis" konnten mir auch nicht weiterhelfen. Danach habe ich Suse runtergeladen, installiert .. Alles perfekt. Sogar ein VNC Server gleich dabei .. alles eingestellt und es lief perfekt, so wie ich es wollte. Danach hatte ich keine Lust mehr auf Linux, habe 1 Std gebraucht, um Windows zu installieren und so einzustellen, wie ich es benötigte. Also 1 Std Windows vs. 4 Tage bei Linux, wobei es da immer noch nicht lief. Ich bin mir sicher, Linux ist sehr sinnvoll, wenn du wirklich jede Kleinigkeit selber einstellen, die volle Kontrolle haben und dich richtig damit beschäftigen willst. Das alles wollte ich nicht und das war wohl mein Fehler, denn wenn man von Linux kaum Ahnung hat und "mal eben" ein System aufsetzen will, hat man schon verloren. Selbst bei dem eigentlichen Linux für Daus (Suse) lief es nicht so, wie ich wollte. Naja, muss jeder selber wissen, ob er sich in Linux einarbeiten möchte, was sicherlich nicht von heute auf morgen geht. Für mich besteht im Moment kein Grund auf Linux zu wechseln. €dit: Mal ein paar Rechtschreibfehler gefixt ~ --Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 20:36 von feigling bearbeitet. |
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008 11.10.2005, 20:36 Kriz |
defaults Kommentar kommentieren wir erstmal kommentarlos aus. So, weiter geht's. Linux' Stärken sind gleichzeitig auch seine Schwächen. Das Open Source Prinzip, welches nicht nur den Kernel (das eigentliche Linux), sondern auch den Rest (meistens GNU Programme und andere Freewaredinger), erlaubt es dem "versierten" Programmierer dem Code auf den Zahn zu fühlen. Änderungen und dergleichen sollen die Programme unter Linux (sofern OpSo, es gibt auch kommerzielle Programme ohne OpSo) immer am Puls der Zeit halten. Das reduziert zu 98% auch die Nutzerschaft von Linux auf eben diese Sorte Menschen, die Ahnung vom Programmieren haben. Das Linux ein Dev-OS ist, dürfte dir damit klar sein. Es ist quasi bei den meisten Linuxusern eine ewige Baustelle. Der klägliche Rest, der es so läßt wie es ist (weil keine Ahnung vom Programmieren bzw. keinen Bock drauf), hält sich Linux meistens aus den nachfolgenden Gründen: - Linux ist ein Multiusersystem, baut also massivst auf Netzwerktechniken auf Und nun die Leute, die sich Linux nicht holen, weil... - sie keinen Bock haben, sich erstmal mühselig das System zurecht zu programmieren bzw. kompilieren. Alles soll sofort 100%ig laufen. Wie auch immer, für den Ottonormalo ist Linux nachwievor ein konspirative Erscheinung, wo langhaarige, übergewichtige Bombenleger mit Pickeln und Hornbrillen (die berühmte Korksandalenfraktion) das Sagen haben und einen elitären Club bilden, wo jeder Nichtlinuxbenutzer ein bemitleidenswertes, lächerliches und armseliges Dasein fristet, bedroht von Viren und Spysoftware und unter der ewigen Kontrolle des Satans aus Redmond. Was immer wieder gerne heruntergespielt wird ist, daß die meisten Menschen auf ihren Rechnern nur Office haben, die wenigen Treiber ihrer Hardware (Scanner, Drucker, Webcam) und eventuell mal ein Spielchen. Damit sind sie glücklich. Sie bauen keine massive Scheiße mit ihrem Rechner (Coden, Modifizieren ect.), wollen keine Konsole mehr und surfen nur bei Ebay oder Amazon vorbei. Für diese Menschen ist Linux so interessant wie Dünnschiß, denn mit dieser Grundeinstellung bietet Linux nichts besseres als Windows. Da wird auch mal ein kleiner Virus in Kauf genommen oder ein Bluescreen... Für diese Menschen ist Windows ausreichend. Jeder kennt es, (fast) jeder nutzt es. Da ist Linux das, was es seit es seinem Bestehen ist: Ein Nischenprodukt aus der Welt der Weltfremden. Diesen Eindruck habe ich immer wieder, wenn ich mit Leuten rede, die den Rechner nur haben, weil jeder einen hat. Wenn du also dennoch auf Linux umsatteln willst (was ja auch begrüßenswert ist, wenn man Linux ausreizen möchte), dann solltest du dir darüber im Klaren sein, daß auf dich viel Arbeit wartet. Linux ist am Anfang ein roher Klotz, den man sich erst durch nächtelanges Kompilieren auf sein System zurechthauen muß. Bei Linux ist Handarbeit angesagt, da kommt kein Assistent und kein Wizard. Man lernt viel beim Konfigurieren des Systems über die Arbeitsweise eines Betriebssystems. Wenn man das wissen möchte, ist Linux erste Sahne. Wenn dich das nicht die Bohne juckt, dann wird dich Linux schwer mit Dingen bombadieren, die du trotzdem erstmal schlucken mußt. Jeder Erfolg ist ein Erfolg auf Linux. Als ich es das erste Mal geschafft hatte, damals meine SB AWE64 zum tönen bekommen zu haben, war ich glücklich! Wenn du das alles auf dich nimmst, um nachher genauso viel wie unter Windows zu machen, dann Respekt. Ansonsten mein Rat: Dann lohnt sich ein Umstieg nicht. Jedenfalls nicht für das, was du ansonsten mit Windows auch machst. Hau rein ;) --K:R-I)Z++ |
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009 11.10.2005, 20:37 CN |
die meisten menschen sind dumm, und nicht alle die klug sind haben linux (zb die die freebsd haben) -- |
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010 11.10.2005, 20:59 TheTinySteini |
Kriz: du hast im Prinzip recht, aber einiges muss ich doch gerade ruecken. Zum einen: Man muss heutzutage bei Linux nichts mehr tagelang kompilieren und konfigurieren, nur um ueberhaupt ein lauffaehiges System zu haben. Die Zeiten in denen man alle naselang seinen Kernel selbstkompiliert hat sind schon laenger vorbei. Den Konfigurationswahnsinn mit z.B. ner AWE 64 kenne ich sehr wohl auch, aber das war mit SuSE 6.0, das ist ewig her. In meinem aktuellen Ubuntu hab ich _nichts_ (jedenfalls nicht unmittelbar nach der Installation) zusaetzlich gemacht, um die Hardware zum Laufen zu bekommen. Grafikkarte, Onboard-Sound, Netzwerkkarte, USB-Mouse, ... lief alles sofort. Der Unterschied zu Windows ist aber natuerlich: Man _kann_ nachwievor sein System tagelang kompilieren und konfigurieren. Das nennt sich dann Gentoo oder LFS (geht aber auch mit nem Debian). Wer's mag... is mir zu umstaendlich. Entscheidend jedenfalls: man hat die Wahl, im Gegensatz zu Windows. Und dass man als Linux-Neueinsteiger nicht direkt mit Gentoo oder LFS oder auch Debian (zumindest unstable) anfangen sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Und bezueglich Leuten die einen Rechner nur haben weil jeder einen Rechner hat: ein frisch installiertes Ubuntu liefert einem einen uebersichtlichen, aufgeraeumten Desktop mit OpenOffice, Firefox und ein paar Spielchen, dazu nen Mediaplayer und fertig. Genau das was du sagst was die Leute haben wollen. Das Problem ist natuerlich die Installation, aber hey, diese Leute wuerden auch an einer Windows-Installation scheitern. Insbesondere dann wenn man z.b. WinXP auf nem Rechner mit SATA Platte installieren will, dann braucht er naemlich Treiber von Diskette, die man sich erst auf nem anderen Rechner basteln muss. Dumm, wenn der Rechner kein Diskettenlaufwerk mehr hat (is mir hier passiert... eine einfache Installation stelle ich mir doch anders vor). [edit] TheTinySteini Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 21:06 von TheTinySteini bearbeitet. |
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011 11.10.2005, 21:29 Kriz |
TTT, du übersiehst leider eine Kleinigkeit, eine gewichtige Kleinigkeit. Ich versuche das mal als Laienspiel darzustellen. Eventuell siehst du dann sofort, wieso ich so argumentiert habe, daß jeder Normalmensch Windows nutzt und nicht Linux: A: (ruft beim Arbeitskollegen an) "Nabend, ich wollte dich mal was fragen." Es ist eben so, daß sich viele Sachen als Mundpropaganda rumsprechen, weil irgendwie jeder Windows hat (zu haben scheint). Wie kleindenkerisch manches auch sein kann, habe ich erst vor drei Wochen erlebt, als ich den XP Rechner meines Onkels auf Vordermann gebracht habe (ein absoluter klassischer Fall des Ottonormalos :). Seine Freundin nutzt diesen T-Online Chat, weshalb sie auch diese Seuche von T-Online Software nutzen muß. Alles Schönreden von Alternativen half nichts, das Dingens mußte wieder laufen. Ursache war, daß irgendwann mal aus irgendeinem unerfindlichen Grund ein "guter Freund" den Netzwerkzugang via DSL wieder herstellen sollte, speziell im Zusammenhang mit T-Online Software. Nun gut, besagter "guter Freund" kam, sah T-Online und stammelte: "Ohh... Hm... Jaja... Sicher datt... T-Online... Ne is klar... Ich kenne mich nur mit AOL aus, weil ich nutze nur AOL, ist das Beste wo gibt...". Das Ende vom Lied war: DSL tot, nix ging mehr, der "gute Freund" verschwand nach einer halben Stunde mit hochrotem Kopf und "...muß weg, tschö..." und ward nicht mehr gesehen. Dieses Netzwerk aus "Wissen, Halbwissen und Nichtwissen", was in den Reihen der Windowsuser geistert, ist das scheinbare Lebenselixier, wenn es um das Lösen von Problemen geht. Da 95% aller Windowsuser vom Betriebssystem an sich soviel Ahnung haben wie 'ne Kuh vom Tauchen, stützen sich diese Ahnungslosen auf das "Halbwissen" der anderen Windowsuser. Kaum einer kennt jemanden, der "echt Ahnung" von dem hat, was er da tut. Und so mußte ich die Scheiße bereinigen, die ein AOL-Fanatiker an der T-Online Software (mitsamt XP und allem drumherum) angerichtet hatte. Aber wie auch immer, in solchen Situationen würde es einem Normalo nichts bringen, wenn er von einem Linuxuser zu hören bekommt: "Schmeiß XP weg und installiere dir Linux, wenn das einmal läuft, läuft es auch richtig". Nur... wer von den informatischen Kleingeistern will sich mit einem undefinierbaren Wesen wie Linux auseinandersetzen? Selbst wenn Ubuntu & Co. mittlerweile das Setup schwer erleichtert... Was ist, wenn doch mal später was nicht mehr geht? _WER_ will diesen armen Teufeln dann helfen, wenn jeder nur sagt: "Oh sorry, ich 'kenne' mich nur nur Windows aus... Linux kann ich nicht!". Das ist die Krux, die das Geschehen bestimmt. Nicht die Idee von Linux ist das Hindernis, sondern Linux selber. Ein leider real existierendes Paradoxon in der Welt der kleinen Leute. @DopeFish: Ich würde Linux einfach mal ausprobieren, kostet ja nichts. Wenn du nen Zweitrechner rumstehen hast, dann hau dir mal Ubuntu drauf. --K:R-I)Z++ |
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012 11.10.2005, 21:54 Deciever |
Ich finde es lustig wie Windows und Linux User in zwei verschiedene Schubladen gesteckt werden =) --Tactical Espionage Action - SuperSteve |
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013 11.10.2005, 22:05 Dopefish |
Woot! - Das geht ja flott. Ich fang' an Informatik zu studieren, also schadet ein bisserl Herausforderung in diesem Sektor wohl kaum ;) --Resetting politics: |
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014 11.10.2005, 22:12 default |
wenn man die wahl zwischen frickelbsd, brokenbsd, notbsd und linux hat, hurd ist ja 'gleich' erst fertig, ... weiss ich nicht was für bsd spricht. brokenbsd ist stellenweise noch ganz sexy, wobei das dann so features sind die zwar geil sind, (pf), die dann aber nur nen minimaler ausgleich für das sein können, was insgesamt fehlt. (support für ca jede hardware) daher ... setzt man bsd ansich nur ein, wenn er nichtmehr hart wird, oder man sich abgrenzen muss weil selbst der diddy aus der 5b linux auf seine playstation gebastelt hat, und man deshalb nichtmehr uniq ist. --Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst. |
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015 12.10.2005, 12:33 Prefect |
feigling, du bist Linux gegenüber etwas unfair, denn du zwingst ihm etwas auf (VNC), was eigentlich gar keinen Sinn macht. Installier nen SSH-Server (je nach Distribution z.B. apt-get install openssh-server bzw. das Äquivalent in graphischen Tools), und tunnele X via SSH - im LAN ist das ideal und verglichen mit VNC quasi Null Einrichtungs-Aufwand. Du bist also nicht daran gescheitert, dass Linux schlechter ist als Windows, sondern einfach daran, dass du versucht hast, die altbekannten Lösungen 1:1 zu übertragen. --Widelands - Gemütliche Aufbaustrategie, Free Software |
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016 12.10.2005, 13:41 Grey |
was ich nochmal ansprechen wollte: allgemeinhin gilt ja das klischee -windows unsicher -unix viel sicherer nur kann ich mir nicht vorstellen, wie man ein SICHERES linux system haben kann wenn man bei 0 anfängt und keine ahnung von unix systemen hat. Ich könnt mir vorstellen dass ein standard konfiguriertes XP mit SP2 (mit dieser gay firewall) sicherer ist als ein unkonfiguriertes unix system. Klärt mich auf ;-) -- |
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017 12.10.2005, 15:51 Kriz |
Der große Manitu von Linux ist Papa UNIX bzw. Opa MULTICS. Der besagte, daß das Dateisystem mit Rechten ausgestattet wird. Diese Rechte (Lesen, Schreiben, Ausführen) sind in drei Gruppen aufgeteilt: Der Benutzer, die Gruppe des Benutzers und der Rest der Welt. Dann gibt es noch Manitu selber, genannt Root (Admin). Wer Root-Rechte besitzt, darf unter Linux alles. Und Root bestimmt, wer sonst noch was machen darf. Und da setzt es an: Wer sich neben seinem Root-Konto noch einen Benutzer anlegt für die tägliche Scheiße, der wird mit diesem Benutzerkonto auch im Inet rumgeistern. Gemäß dem Fall, ein Linuxvirus sucht sich seinen Weg durch auf die Umgebung des Benutzers, dann kann dieser Virus allerhöchstens die Dateien infizieren/beschädigen, die der Benutzer rechtemäßig auch zuerteilt bekommen hat. Systemroutinen/programme/dateien, die Root gehören, sind sicher, da der Virus aus dem Benutzerkonto kein Recht hat, auf Root-Dateien zu operieren. Dafür sorgt Linux selber. Das geht aber wie gesagt nur solange gut, wie man nicht als Root im Inet rumschnüffelt. Im Allgemeinen ist selbst ein nacktes Linux sicherer als jedes Windows, Probleme treten nur bei verbuggten Komponenten auf, wo Angreifer Overflows usw. ausnutzen und fremden Code einspielen. --K:R-I)Z++ |
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018 12.10.2005, 17:59 CN |
jedes unix is schon mal von haus aus sicherer allein aus dem grund dass wenn man als ordinary user eingeloggt is keinen scheiss mit den dateien machen die einem nich gehören (seine eigenen files kann man natürlich schrotten, aber nicht die auf die man nur als root zugriff hat) aber wenn man sich natürlich was dickes einfängt was irgendwelche backdoors ausnutzt is arsch... aber zumindest liegts dann nich an der konfiguration die man hat (von wegen "winxp in standardkonfiguration") -- Dieser Beitrag wurde am 12.10.2005 um 18:00 von CN bearbeitet. |
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019 12.10.2005, 19:41 feigling |
Ich habe doch garnicht gesagt, dass Linux schlechter ist als Windows =) Darum habe ich ja extra gesagt: "Ich bin mir sicher, Linux ist sehr sinnvoll, wenn du wirklich jede Kleinigkeit selber einstellen, die volle Kontrolle haben und dich richtig damit beschäftigen willst. Das alles wollte ich nicht und das war wohl mein Fehler, denn wenn man von Linux kaum Ahnung hat und "mal eben" ein System aufsetzen will, hat man schon verloren." Ich wollte halt nur mal eben ein System aufsetzen und mich nicht richtig damit beschäftigen, was mein Fehler war. Ich habe VNC auch nur deshalb benutzt, weil mir das von vielen Seiten empfohlen wurde. Ich wusste nicht, dass es auch anders geht. -- |
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020 12.10.2005, 20:24 Thrillhouse |
Also mein Rechner is ein Dualbootsystem aus einem Win2000 und einem Gentoo Linux. Soviel von mir zum Thema Linux. Cu Thrill -- |
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021 12.10.2005, 21:00 oxff |
Ich kann auf meinem Rechner dank Cedega auch Half-Life 2 Spielen, daher fahre ich ausschliesslich Debian testing auf meinen 2 Arbeitsrechnern. Dann habe ich hier noch eine Box mit lustiger HW, auf der daher Gentoo laeuft (auf exotische CPU optimiert). BSD ist nur dann cool, wenn man erst sein BSD aussucht und dann nach den vorhandenen Treibern Hardware kauft. Windows ist cool als Honeypot. --mwcollect - mein Projekt | oxlog - mein blog | happyhardcore.com Stream - gute Musik |
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022 12.10.2005, 21:15 Grey |
@Kriz/CN hm danke, klingt ja relativ überzeugend. aber ansonnsten nix für mich, da ich 70% der rechnerzeit mit zocken verbringen und querbeet von a-z und nicht nur 3 spiele im jahr. Von dahher leider keine alternative :( -- |
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023 12.10.2005, 22:45 CN |
aha. wo genau hast du das gerücht aufgeschnappt? -- |
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024 13.10.2005, 23:26 default |
windows hat den vorteil, dass es mittlerweile optimiert ist mit viren zu leben, es gibt N verschiedene zusatzprogramme, die dabei helfen nicht unterzugehen. was halbwegs smartes unter linux ueberhaupt zu erkennen ist _wesentlich_ schwerer, da kommt man um forensische mittel kaum herum. --Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst. |
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