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Autor Beitrag
000
11.10.2005, 18:01
Dopefish



Ok, ich höre hier im Forum (und im restlichen Internet) die ganze Zeit Schwärmer über Linux reden... wenn's so toll ist, warum hat es dann nicht jeder?

-Wenn ich umsteigen möchte, was muss ich beachten?
-Was ist soviel toller an Linux?

Erzählt mir was!

--

Resetting politics:
http://www.onlinepartei.eu


Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 18:01 von Dopefish bearbeitet.
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001
11.10.2005, 18:07
Protector



Ich habe kein Linux, weil auf meinem ersten Rechner Windows95 war (hieran kann man auch erkennen, dass ich erst sehr spät eingestiegen bin) und ich die Bedienung, den Aufbau und die Funktion dieses Systems (und natürlich auch von DOS) dementsprechend in den darauffolgenden Jahren gelernt und verinnerlicht habe, ohne von Alternativen wie Linux etc. zu wissen. Und jetzt bin ich so sehr in der Materie, dass für mich ein Umstieg nicht sinnvoll ist, alles was ich am PC machen will, kann ich mit Windows machen, warum also wieder ein Jahr investieren um Unix/Linus verstehen zu lernen?
Es gibt natürliche viele Pro-Argumente für Linux (OpenSource, viel mehr Kontrolle über das System, weniger Viren, die ganzen Developertools, kA), aber das betrifft mich eigentlich alles nicht.

--

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002
11.10.2005, 18:43
default



derart konservative denkweisen sind bisher rentnern vorbehalten

--

Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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003
11.10.2005, 18:47
Flow
Moderator


Zitat:
Dopefish postete

Erzählt mir was!

Wie so oft - Falsches Forum. Aber heutzutage darf man eine so genaue (Müll-)Trennung anscheinend garnicht mehr verlangen. Führt zu zuviel Verwirrung und Unverständnis..

--


Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 18:48 von Flow bearbeitet.
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004
11.10.2005, 18:48
WareWolf



ich hab kein Linux, weil ich beruflich auch viel mit spezieller Anwendersoftware arbeiten muss, und die ist eben für Win erstellt. Warum also noch ein weiteres BS im Rechner? Wenn ich eine Anwendersoft hätte, die ich bräuchte und die Linux erfordert, dann ja. Aber einfach so..?

--

Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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005
11.10.2005, 19:57
TheTinySteini



Warum es nicht jeder hat? Weil entweder:
1. man Anwendersoftware benoetigt, die es nur fuer Windows gibt (wirklich zaehlen tut hier nur Spezialsoftware. Fuer MS Office, Photoshop, ... gibt's Alternativen oder Moeglichkeiten, sie zum Laufen zu kriegen)
2. man sehr viel spielt. Linux ist nix fuer Spieler. Allerdings kann man an Linux selber sehr gut rumspielen... was sehr viel intelligenter ist *shrugs*
3. man ignorant ist oder einfach zu faul eine kleine Umgewoehnungsphase auf sich zu nehmen. Das ist ja bei IE vs. Firefox genauso. Die Gruende bei IE zu bleiben sind praktisch nicht vorhanden (abgesehen vielleicht von ActiveX-Anwendungen, aber sowas wird zumindest von Privatpersonen nicht benutzt). Trotzdem bleiben viele bei IE und wechseln nicht zu Firefox oder Opera. Warum? Vermutlich nur aus Bequemlichkeit bzw weil's halt nicht vorinstalliert ist. Bei Linux genauso: Ist halt nicht vorinstalliert.

Aber sonst? Wenn man's einmal am Laufen hat (was heutzutage z.b. mit SuSE oder Ubuntu schneller und problemloser geht als manche Windowsinstallation, zumal man gleich Anwendungssoftware mitinstalliert bekommt) gibt's eigentlich keine Argumente mehr, wieder zu Windows zu wechseln.

Vorteile:
- Ein System, hinter dem nicht in erster Linie wirtschaftliche Interessen stehen (dies koennte man jetzt beliebig weit ausfuehren, ist aber eher eine Frage welche Philosophie man bevorzugt. Will man viel Geld ausgeben mit dem die Firmen reinste Patent-Schlachten betreiben oder will man stattdessen freie Meinung und Software vertreten?)
- Softwareinstallation und Update mit einem einzigen Befehl/Mausklick. Kein ewiges Runterladen von vielen einzelnen Installationspaketen wie unter Windows (fuer Firefox, nen Editor, ICQ, IRC, ...). Viel davon ist sogar schon out-of-the-box installiert.
- sehr geile Commandline (Console). Unter Windows benutzt man die nicht wirklich, ich weiss, und daher stehen auch sehr viele Windows-Juenger der ganzen Sache sehr skeptisch gegenueber. Aber zum Beispiel hier der Post von theDon zeigt ja wohl, was moeglich ist wenn man sich nur ein klein wenig damit beschaeftigt.
- es gibt sehr viel hochwertige Software z.B. noch aus Unix-Zeiten, die zwar teilweise auf Windows portiert wurden, aber dort einfach sehr umstaendlich zu benutzen sind. LaTeX, Gnuplot, ...
- wer sich tiefer mit der Materie beschaeftigen will, stoesst bei Windows einfach sehr schnell auf eine Grenze wo's nicht mehr weitergeht. Allein schon simple Tools fuer Netzwerkdienste und Diagnose fehlen. Linux ist in vielerlei Hinsicht auskunftsfreudiger (etwa Infos in /proc oder /var/log), bringt mehr Tools mit, und laesst sich inklusive Quellcode komplett in die Karten schauen.
- keine nervige Shareware. Jedenfalls deutlich weniger. Unter Windows scheint es mittlerweile gang und gaebe zu sein, fuer jeden programmierten Pfurz Geld zu verlangen, wenigstens nach 30 Tagen. Packprogramme, Editoren, MP3-Umbenenner, Firewalls, Kalender, ... alles moegliche nervt einen mit Freischaltcodes und so weiter. Das erste was man merkt wenn man Linux installiert: Die Anzahl der frustriert gesuchten Serials und Cracks geht gegen 0.

Noch Fragen, Kienzle?

... ich praezisiere gerne nochmal.

--

TheTinySteini
Coder Poke646
"Don't Panic" - Hitchhiker's Guide to the Galaxy

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006
11.10.2005, 20:31
Mettwurzt



omfg LINUX > w0RLd !!!11elf

ne mal spaß beiseite, hab von der uni-light dieses Ubunto bekommen.

werd ich mir mal anschauen.

--

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

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007
11.10.2005, 20:33
feigling



Zitat:
Dopefish postete
Ok, ich höre hier im Forum (und im restlichen Internet) die ganze Zeit Schwärmer über Linux reden... wenn's so toll ist, warum hat es dann nicht jeder?

-Wenn ich umsteigen möchte, was muss ich beachten?
-Was ist soviel toller an Linux?

Erzählt mir was!

Für mich selber ist Linux (noch) keine Alternative zu Windows. Ich finde es ganz brauchbar auf Servern aber für Home-PCs ist es nicht mein Ding. Im Moment habe ich unter Windows alles was ich brauche, warum sollte ich also umsteigen, mich umgewöhnen .. etc wenn es dazu keinen Grund gibt.
Unter Windows weiß ich, wie ich XYZ einstelle, unter Linux nicht.

Vor ein paar Monaten wollte ich auf meinem 2. PC Linux installieren, um dort Viren und Trojaner zu untersuchen. Da ich aber am 2. PC keinen Monitor .. etc hatte (bzw diesen nach der Installation von Linux wieder abmachen wollte), wollte ich dann VNC installieren, damit ich über meinen 1. PC auf den 2. PC zugreifen kann. Also habe mir Debian runtergeladen und auf CD gebrannt. Das Meiste von der Installation ging auch reibungslos .. bis ich zu Fragen kam wie Bildschirmbreite .. etc. Dort muss ich wohl etwas falsches eingegeben haben, denn als ich fertig, der PC gebootet hat und der KDE? Startbildschirm kam, hatte ich ein unleserliches, verzerrtes Bild. Da man als Linux Neuling aber auch keine Ahnung hat, in welcher Datei man das wieder ändern kann, habe ich es neu installieren. Nach der 2. Installation lief alles perfekt und ich wollte mir einen VNC Server downloaden doch irgendwas klappte nicht mit der Internetverbindung. So ganz genau weiß ich jetzt aber nicht mehr, wodran es lag. Jedenfalls habe ich hier einen Proxyserver laufen, damit andere PCs über meinen ins Internet kommen.. Naja, den wollte Debian scheinbar nicht benutzen. Warum .. ka.

Ich dachte mir dann, versuchst du einfach mal andere Linux Distributionen also habe ich mir Gentoo runtergeladen und versucht zu installieren. Lief soweit ganz gut, bis ich dort den Kernel selbst compilen musste und ein Befehl dabei auf das Internet zugreifen musste. Dort wollte er einfach nicht connecten, obwohl ich per "links" auf Websiten zugreifen konnte. Mehrere Gentoo "Profis" konnten mir auch nicht weiterhelfen.

Danach habe ich Suse runtergeladen, installiert .. Alles perfekt. Sogar ein VNC Server gleich dabei .. alles eingestellt und es lief perfekt, so wie ich es wollte.
Dann kam ein Neustart von Linux und ich konnte nicht mehr über VNC connecten, weil Suse (warum auch immer) die Einstellungen für den VNC Server nicht gespeichtert hat. Wenn ich dann in die Optionen vom VNC Server gegangen bin, alles eingestellt habe, die Optionen wieder verlassen habe und nochmal in die Optionen gegangen bin, waren alle Einstellungen wieder weg. Sonst hatte ich eigentlich garnichts am System geändert.

Danach hatte ich keine Lust mehr auf Linux, habe 1 Std gebraucht, um Windows zu installieren und so einzustellen, wie ich es benötigte. Also 1 Std Windows vs. 4 Tage bei Linux, wobei es da immer noch nicht lief.

Ich bin mir sicher, Linux ist sehr sinnvoll, wenn du wirklich jede Kleinigkeit selber einstellen, die volle Kontrolle haben und dich richtig damit beschäftigen willst. Das alles wollte ich nicht und das war wohl mein Fehler, denn wenn man von Linux kaum Ahnung hat und "mal eben" ein System aufsetzen will, hat man schon verloren. Selbst bei dem eigentlichen Linux für Daus (Suse) lief es nicht so, wie ich wollte.

Naja, muss jeder selber wissen, ob er sich in Linux einarbeiten möchte, was sicherlich nicht von heute auf morgen geht. Für mich besteht im Moment kein Grund auf Linux zu wechseln.

€dit: Mal ein paar Rechtschreibfehler gefixt ~

--


Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 20:36 von feigling bearbeitet.
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008
11.10.2005, 20:36
Kriz



defaults Kommentar kommentieren wir erstmal kommentarlos aus.

So, weiter geht's. Linux' Stärken sind gleichzeitig auch seine Schwächen. Das Open Source Prinzip, welches nicht nur den Kernel (das eigentliche Linux), sondern auch den Rest (meistens GNU Programme und andere Freewaredinger), erlaubt es dem "versierten" Programmierer dem Code auf den Zahn zu fühlen. Änderungen und dergleichen sollen die Programme unter Linux (sofern OpSo, es gibt auch kommerzielle Programme ohne OpSo) immer am Puls der Zeit halten. Das reduziert zu 98% auch die Nutzerschaft von Linux auf eben diese Sorte Menschen, die Ahnung vom Programmieren haben. Das Linux ein Dev-OS ist, dürfte dir damit klar sein. Es ist quasi bei den meisten Linuxusern eine ewige Baustelle. Der klägliche Rest, der es so läßt wie es ist (weil keine Ahnung vom Programmieren bzw. keinen Bock drauf), hält sich Linux meistens aus den nachfolgenden Gründen:

- Linux ist ein Multiusersystem, baut also massivst auf Netzwerktechniken auf
- Eben jenes Netzwerksystem ist der Schlüssel für viele Anwendungsgebiete, wo man unter Windows meistens kläglich scheitert (Verteilte Systeme, Controlling, Remoting, Delegating, usw.) mit einem Haufen von Daemonen und Servern
- Neueste Software (sofern man gerne Nightly Builds usw. mag)
- I.d.R. schnelles Bugfixing bestehender Programme
- Die meisten Programme und Tools kosten nix
- Linux an sich kann als Distribution auch kostenlos über's Inet besorgt werden

Und nun die Leute, die sich Linux nicht holen, weil...

- sie keinen Bock haben, sich erstmal mühselig das System zurecht zu programmieren bzw. kompilieren. Alles soll sofort 100%ig laufen.
- Linux keine Einheit bei der visuellen Darstellung offeriert, d.h. es konkurrieren mehrere WindowManager unter dem XServer sowie "eigenständige" Desktops (GNOME, KDE, usw.), was zur Folge hat, daß bestimmte Programme auch nur beispielsweise unter KDE laufen (wegen dem benutzten QT Toolkit).
- Linux sehr umständlich zu konfigurieren ist, wenn der Distributor kein eigens erstelltes Setup-System zur Verfügung stellt. LFS oder Gentoo sind solche "Perlen" des Installationswahnsinns, die einen nach der subjektiven Meinung des Nutzers wieder zurück in die GUI-losen Zeiten schickt
- Linux Treiberunterstützung suboptimal ist. Was nicht direkt mainstream ist, das wird man nie und nimmer unter dem Pinguin zum Laufen kriegen (außer man programmiert sich selbst nen Treiber, was ich aber bezweifle)
- Linux auf den ersten Blick nichts mehr kann als Windows. Das dies nicht richtig ist, brauche ich wohl nicht zu erklären.
- Viele Programme aus dem Spezialsektor der Industrie einfach nicht für Linux existieren (werden). Emulation mittels Wine & Co. ist dabei nur eine Umgehung des Problems, aber keine Lösung auf Dauer, wenn man nicht "Sandkastenspiele" mag
- Linux' Dateisystem mit der baumartigen Struktur und seinen sich oftmals immer wiederholenden Unterverzeichnissen sehr verwirrt. Die meisten Ahnungslosen wissen oftmals nicht, wo bei einer Installation was hingeht. Eine Art "C:\Programme" gibt es nicht in dieser Form (gibt es schon, nur eben nicht so)
- Das (U)Mounten etwas sehr befremdliches darstellt (ist aber genial)
- Das geschmeidige Gefühl beim Installieren fehlt (in der Tat muß man bei den meisten Programmen das ganze Prozedere durchkauen (Konfigurieren, Rekompilieren, Installieren)). Das schreckt auch heute noch massivst ab.
- Kaum Spiele

Wie auch immer, für den Ottonormalo ist Linux nachwievor ein konspirative Erscheinung, wo langhaarige, übergewichtige Bombenleger mit Pickeln und Hornbrillen (die berühmte Korksandalenfraktion) das Sagen haben und einen elitären Club bilden, wo jeder Nichtlinuxbenutzer ein bemitleidenswertes, lächerliches und armseliges Dasein fristet, bedroht von Viren und Spysoftware und unter der ewigen Kontrolle des Satans aus Redmond.

Was immer wieder gerne heruntergespielt wird ist, daß die meisten Menschen auf ihren Rechnern nur Office haben, die wenigen Treiber ihrer Hardware (Scanner, Drucker, Webcam) und eventuell mal ein Spielchen. Damit sind sie glücklich. Sie bauen keine massive Scheiße mit ihrem Rechner (Coden, Modifizieren ect.), wollen keine Konsole mehr und surfen nur bei Ebay oder Amazon vorbei. Für diese Menschen ist Linux so interessant wie Dünnschiß, denn mit dieser Grundeinstellung bietet Linux nichts besseres als Windows. Da wird auch mal ein kleiner Virus in Kauf genommen oder ein Bluescreen... Für diese Menschen ist Windows ausreichend. Jeder kennt es, (fast) jeder nutzt es. Da ist Linux das, was es seit es seinem Bestehen ist: Ein Nischenprodukt aus der Welt der Weltfremden. Diesen Eindruck habe ich immer wieder, wenn ich mit Leuten rede, die den Rechner nur haben, weil jeder einen hat.

Wenn du also dennoch auf Linux umsatteln willst (was ja auch begrüßenswert ist, wenn man Linux ausreizen möchte), dann solltest du dir darüber im Klaren sein, daß auf dich viel Arbeit wartet. Linux ist am Anfang ein roher Klotz, den man sich erst durch nächtelanges Kompilieren auf sein System zurechthauen muß. Bei Linux ist Handarbeit angesagt, da kommt kein Assistent und kein Wizard. Man lernt viel beim Konfigurieren des Systems über die Arbeitsweise eines Betriebssystems. Wenn man das wissen möchte, ist Linux erste Sahne. Wenn dich das nicht die Bohne juckt, dann wird dich Linux schwer mit Dingen bombadieren, die du trotzdem erstmal schlucken mußt. Jeder Erfolg ist ein Erfolg auf Linux. Als ich es das erste Mal geschafft hatte, damals meine SB AWE64 zum tönen bekommen zu haben, war ich glücklich! Wenn du das alles auf dich nimmst, um nachher genauso viel wie unter Windows zu machen, dann Respekt. Ansonsten mein Rat: Dann lohnt sich ein Umstieg nicht. Jedenfalls nicht für das, was du ansonsten mit Windows auch machst.

Hau rein ;)

--

K:R-I)Z++
"CSS ist cascading style sheets. Und nicht so'n Ranzspiel." - dp
In memory of Voice († 2005/03/30)

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009
11.10.2005, 20:37
CN



Zitat:
warum hat es dann nicht jeder?
die meisten menschen sind dumm, und nicht alle die klug sind haben linux (zb die die freebsd haben)

--

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010
11.10.2005, 20:59
TheTinySteini



Kriz: du hast im Prinzip recht, aber einiges muss ich doch gerade ruecken.

Zum einen: Man muss heutzutage bei Linux nichts mehr tagelang kompilieren und konfigurieren, nur um ueberhaupt ein lauffaehiges System zu haben. Die Zeiten in denen man alle naselang seinen Kernel selbstkompiliert hat sind schon laenger vorbei. Den Konfigurationswahnsinn mit z.B. ner AWE 64 kenne ich sehr wohl auch, aber das war mit SuSE 6.0, das ist ewig her. In meinem aktuellen Ubuntu hab ich _nichts_ (jedenfalls nicht unmittelbar nach der Installation) zusaetzlich gemacht, um die Hardware zum Laufen zu bekommen. Grafikkarte, Onboard-Sound, Netzwerkkarte, USB-Mouse, ... lief alles sofort.

Der Unterschied zu Windows ist aber natuerlich: Man _kann_ nachwievor sein System tagelang kompilieren und konfigurieren. Das nennt sich dann Gentoo oder LFS (geht aber auch mit nem Debian). Wer's mag... is mir zu umstaendlich. Entscheidend jedenfalls: man hat die Wahl, im Gegensatz zu Windows. Und dass man als Linux-Neueinsteiger nicht direkt mit Gentoo oder LFS oder auch Debian (zumindest unstable) anfangen sollte, versteht sich eigentlich von selbst.

Und bezueglich Leuten die einen Rechner nur haben weil jeder einen Rechner hat: ein frisch installiertes Ubuntu liefert einem einen uebersichtlichen, aufgeraeumten Desktop mit OpenOffice, Firefox und ein paar Spielchen, dazu nen Mediaplayer und fertig. Genau das was du sagst was die Leute haben wollen. Das Problem ist natuerlich die Installation, aber hey, diese Leute wuerden auch an einer Windows-Installation scheitern. Insbesondere dann wenn man z.b. WinXP auf nem Rechner mit SATA Platte installieren will, dann braucht er naemlich Treiber von Diskette, die man sich erst auf nem anderen Rechner basteln muss. Dumm, wenn der Rechner kein Diskettenlaufwerk mehr hat (is mir hier passiert... eine einfache Installation stelle ich mir doch anders vor).
Klar, es gibt Treiberprobleme. Canon beispielsweise weigert sich beharrlich, Linux-Treiber zur Verfuegung zu stellen. Das sind halt die Ecken und Kanten an denen es scheitern kann, die Rechner-Neulinge mit Linux zu versorgen.

[edit]
Achja, und nochmal bezueglich einarbeiten: Natuerlich muss man sich einarbeiten. Und meiner Erfahrung nach (und der einiger Freunde von mir) nutzt es nichts, sich Linux mal als "Testsystem" auf ne zweite Partition zu installieren. Dann beschaeftigt man sich nicht wirklich damit und wird einfach nicht warm mit Linux. So war das bei mir sicher 3 Jahre lang... immer wieder mal ruebergebootet, bisschen rumgespielt, aber irgendwie dann doch immer wieder zu Windows zurueckgekehrt. Bis mir dann Windows irgendwann richtig schoen komplett gecrasht ist. Zu dem Zeitpunkt habe ich ueberlegt, was mich eigentlich noch an Windows haelt... ich habe damals (und bis heute) kaum gespielt, und hatte auch gerade meine HL-Coding Aktivitaeten beendet. Folglich brauchte ich nichts mehr wirklich unter Windows. Also alles plattgemacht und nur noch Linux installiert (sicherheitshalber etwas Platz gelassen um spaeter zur Not noch nen Windows installieren zu koennen). Und erst ab dem Moment habe ich mich wirklich eingearbeitet und Linux zu schaetzen gelernt, auch als Desktop-OS. Damals noch Debian, mittlerweile Ubuntu (da ist mehr vorkonfiguriert, Debian laesst einem mehr Wahlmoeglichkeiten, aber dafuer muss man dann halt auch mehr tun... aber da das Studium ganz schoen Zeit frisst, wollte ich einfach nur ein funktionierendes System ohne lange konfigurieren zu muessen).

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TheTinySteini
Coder Poke646
"Don't Panic" - Hitchhiker's Guide to the Galaxy


Dieser Beitrag wurde am 11.10.2005 um 21:06 von TheTinySteini bearbeitet.
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011
11.10.2005, 21:29
Kriz



TTT, du übersiehst leider eine Kleinigkeit, eine gewichtige Kleinigkeit. Ich versuche das mal als Laienspiel darzustellen. Eventuell siehst du dann sofort, wieso ich so argumentiert habe, daß jeder Normalmensch Windows nutzt und nicht Linux:

A: (ruft beim Arbeitskollegen an) "Nabend, ich wollte dich mal was fragen."
B: "Schieß los."
A: "Beim Hochfahren ist Windows in letzter Zeit so langsam geworden, hast du 'ne Ahnung, woran das liegen könnte? Ich hab nichts Neues installiert oder so..."
B: "Hm..." (denkt kurz nach) "Bei mir hatte ich das auch früher, aber ein Kumpel von mir hat mir gesagt, wie man Windows wieder flott kriegt!"
A: "Spitze, und wie?"
B: "Du mußt deine Festplatte defragmentieren."
A: "Was ist das denn? Defragmentieren? Hab ich noch nie gemacht..."
B: "Irgendwie müllt sich deine Platte im laufe der Zeit mit immer mehr Daten zu, die Windows da reinzaubert."
A: "Aha... Kann sein, hab in letzter Zeit ab und an mal was verschoben, kopiert, der tägliche Kack eben."
B: "Siehste! Paß auf, du gehst in Start, Programme, Zubehör, Systemprogramme und suchst das Programm Defrag.exe. Das mußt du starten."
A: "Und... passiert da was? Nicht das nachher meine Daten weg sind oder so!"
B: "Nee, keine Sorge. Der räumt nur die Platte auf. Irgendwie sortiert Windows sich dadurch neu. Wirst schon sehen, danach startet die Scheiße schneller!"
A: "Ok... Muß ich noch was dabei beachten?"
B: "Hm... eigentlich nicht. Doch! Solange er defragmentiert, darfst du nichts anderes auf der Platte machen, sonst startet er immer wieder neu."
A: "Aha. Ok. Danke für den Tipp. Ich probier's mal aus. Bis morgen dann. Tschö!"
B: "Bis morgen. Tschö."

Es ist eben so, daß sich viele Sachen als Mundpropaganda rumsprechen, weil irgendwie jeder Windows hat (zu haben scheint). Wie kleindenkerisch manches auch sein kann, habe ich erst vor drei Wochen erlebt, als ich den XP Rechner meines Onkels auf Vordermann gebracht habe (ein absoluter klassischer Fall des Ottonormalos :). Seine Freundin nutzt diesen T-Online Chat, weshalb sie auch diese Seuche von T-Online Software nutzen muß. Alles Schönreden von Alternativen half nichts, das Dingens mußte wieder laufen. Ursache war, daß irgendwann mal aus irgendeinem unerfindlichen Grund ein "guter Freund" den Netzwerkzugang via DSL wieder herstellen sollte, speziell im Zusammenhang mit T-Online Software. Nun gut, besagter "guter Freund" kam, sah T-Online und stammelte: "Ohh... Hm... Jaja... Sicher datt... T-Online... Ne is klar... Ich kenne mich nur mit AOL aus, weil ich nutze nur AOL, ist das Beste wo gibt...". Das Ende vom Lied war: DSL tot, nix ging mehr, der "gute Freund" verschwand nach einer halben Stunde mit hochrotem Kopf und "...muß weg, tschö..." und ward nicht mehr gesehen.

Dieses Netzwerk aus "Wissen, Halbwissen und Nichtwissen", was in den Reihen der Windowsuser geistert, ist das scheinbare Lebenselixier, wenn es um das Lösen von Problemen geht. Da 95% aller Windowsuser vom Betriebssystem an sich soviel Ahnung haben wie 'ne Kuh vom Tauchen, stützen sich diese Ahnungslosen auf das "Halbwissen" der anderen Windowsuser. Kaum einer kennt jemanden, der "echt Ahnung" von dem hat, was er da tut. Und so mußte ich die Scheiße bereinigen, die ein AOL-Fanatiker an der T-Online Software (mitsamt XP und allem drumherum) angerichtet hatte. Aber wie auch immer, in solchen Situationen würde es einem Normalo nichts bringen, wenn er von einem Linuxuser zu hören bekommt: "Schmeiß XP weg und installiere dir Linux, wenn das einmal läuft, läuft es auch richtig". Nur... wer von den informatischen Kleingeistern will sich mit einem undefinierbaren Wesen wie Linux auseinandersetzen? Selbst wenn Ubuntu & Co. mittlerweile das Setup schwer erleichtert... Was ist, wenn doch mal später was nicht mehr geht? _WER_ will diesen armen Teufeln dann helfen, wenn jeder nur sagt: "Oh sorry, ich 'kenne' mich nur nur Windows aus... Linux kann ich nicht!".

Das ist die Krux, die das Geschehen bestimmt. Nicht die Idee von Linux ist das Hindernis, sondern Linux selber. Ein leider real existierendes Paradoxon in der Welt der kleinen Leute.

@DopeFish: Ich würde Linux einfach mal ausprobieren, kostet ja nichts. Wenn du nen Zweitrechner rumstehen hast, dann hau dir mal Ubuntu drauf.

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K:R-I)Z++
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In memory of Voice († 2005/03/30)

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012
11.10.2005, 21:54
Deciever



Ich finde es lustig wie Windows und Linux User in zwei verschiedene Schubladen gesteckt werden =)

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DMC-INTERACTIVE

Tactical Espionage Action - SuperSteve
- decies Half-Life Adventure Interface (HL-AI)

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013
11.10.2005, 22:05
Dopefish



Woot! - Das geht ja flott.
Sehr gute Infos die ihr da liefert... pro wie contra.
Ich denke ich werde mal meine Festplatte aufräumen und aufteilen... Mit Linux surfen, Musik hören, "Forschen", Filme gucken... was man halt so macht. Und mit der WinXP-Partition nur noch spielen.

Ich fang' an Informatik zu studieren, also schadet ein bisserl Herausforderung in diesem Sektor wohl kaum ;)

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014
11.10.2005, 22:12
default



wenn man die wahl zwischen frickelbsd, brokenbsd, notbsd und linux hat, hurd ist ja 'gleich' erst fertig, ... weiss ich nicht was für bsd spricht.

brokenbsd ist stellenweise noch ganz sexy, wobei das dann so features sind die zwar geil sind, (pf), die dann aber nur nen minimaler ausgleich für das sein können, was insgesamt fehlt. (support für ca jede hardware)

daher ... setzt man bsd ansich nur ein, wenn er nichtmehr hart wird, oder man sich abgrenzen muss weil selbst der diddy aus der 5b linux auf seine playstation gebastelt hat, und man deshalb nichtmehr uniq ist.

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015
12.10.2005, 12:33
Prefect



feigling, du bist Linux gegenüber etwas unfair, denn du zwingst ihm etwas auf (VNC), was eigentlich gar keinen Sinn macht. Installier nen SSH-Server (je nach Distribution z.B. apt-get install openssh-server bzw. das Äquivalent in graphischen Tools), und tunnele X via SSH - im LAN ist das ideal und verglichen mit VNC quasi Null Einrichtungs-Aufwand. Du bist also nicht daran gescheitert, dass Linux schlechter ist als Windows, sondern einfach daran, dass du versucht hast, die altbekannten Lösungen 1:1 zu übertragen.

--

Widelands - Gemütliche Aufbaustrategie, Free Software
Noch ein Blog - Lerne, wie die Welt wirklich ist, aber vergiss niemals, wie sie sein sollte.

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016
12.10.2005, 13:41
Grey



was ich nochmal ansprechen wollte:

Zitat:
bedroht von Viren und Spysoftware und unter der ewigen Kontrolle des Satans aus Redmond.
allgemeinhin gilt ja das klischee
-windows unsicher
-unix viel sicherer

nur kann ich mir nicht vorstellen, wie man ein SICHERES linux system haben kann wenn man bei 0 anfängt und keine ahnung von unix systemen hat. Ich könnt mir vorstellen dass ein standard konfiguriertes XP mit SP2 (mit dieser gay firewall) sicherer ist als ein unkonfiguriertes unix system. Klärt mich auf ;-)

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017
12.10.2005, 15:51
Kriz



Der große Manitu von Linux ist Papa UNIX bzw. Opa MULTICS. Der besagte, daß das Dateisystem mit Rechten ausgestattet wird. Diese Rechte (Lesen, Schreiben, Ausführen) sind in drei Gruppen aufgeteilt: Der Benutzer, die Gruppe des Benutzers und der Rest der Welt. Dann gibt es noch Manitu selber, genannt Root (Admin). Wer Root-Rechte besitzt, darf unter Linux alles. Und Root bestimmt, wer sonst noch was machen darf. Und da setzt es an: Wer sich neben seinem Root-Konto noch einen Benutzer anlegt für die tägliche Scheiße, der wird mit diesem Benutzerkonto auch im Inet rumgeistern. Gemäß dem Fall, ein Linuxvirus sucht sich seinen Weg durch auf die Umgebung des Benutzers, dann kann dieser Virus allerhöchstens die Dateien infizieren/beschädigen, die der Benutzer rechtemäßig auch zuerteilt bekommen hat. Systemroutinen/programme/dateien, die Root gehören, sind sicher, da der Virus aus dem Benutzerkonto kein Recht hat, auf Root-Dateien zu operieren. Dafür sorgt Linux selber. Das geht aber wie gesagt nur solange gut, wie man nicht als Root im Inet rumschnüffelt.

Im Allgemeinen ist selbst ein nacktes Linux sicherer als jedes Windows, Probleme treten nur bei verbuggten Komponenten auf, wo Angreifer Overflows usw. ausnutzen und fremden Code einspielen.

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In memory of Voice († 2005/03/30)

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018
12.10.2005, 17:59
CN



Zitat:
nur kann ich mir nicht vorstellen, wie man ein SICHERES linux system haben kann wenn man bei 0 anfängt und keine ahnung von unix systemen hat. Ich könnt mir vorstellen dass ein standard konfiguriertes XP mit SP2 (mit dieser gay firewall) sicherer ist als ein unkonfiguriertes unix system. Klärt mich auf ;-)
jedes unix is schon mal von haus aus sicherer allein aus dem grund dass wenn man als ordinary user eingeloggt is keinen scheiss mit den dateien machen die einem nich gehören (seine eigenen files kann man natürlich schrotten, aber nicht die auf die man nur als root zugriff hat)
aber wenn man sich natürlich was dickes einfängt was irgendwelche backdoors ausnutzt is arsch... aber zumindest liegts dann nich an der konfiguration die man hat (von wegen "winxp in standardkonfiguration")

--


Dieser Beitrag wurde am 12.10.2005 um 18:00 von CN bearbeitet.
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019
12.10.2005, 19:41
feigling



Zitat:
Prefect postete
feigling, du bist Linux gegenüber etwas unfair, denn du zwingst ihm etwas auf (VNC), was eigentlich gar keinen Sinn macht.
[...]
Du bist also nicht daran gescheitert, dass Linux schlechter ist als Windows, sondern einfach daran, dass du versucht hast, die altbekannten Lösungen 1:1 zu übertragen.
Ich habe doch garnicht gesagt, dass Linux schlechter ist als Windows =)

Darum habe ich ja extra gesagt:

"Ich bin mir sicher, Linux ist sehr sinnvoll, wenn du wirklich jede Kleinigkeit selber einstellen, die volle Kontrolle haben und dich richtig damit beschäftigen willst. Das alles wollte ich nicht und das war wohl mein Fehler, denn wenn man von Linux kaum Ahnung hat und "mal eben" ein System aufsetzen will, hat man schon verloren."

Ich wollte halt nur mal eben ein System aufsetzen und mich nicht richtig damit beschäftigen, was mein Fehler war.

Ich habe VNC auch nur deshalb benutzt, weil mir das von vielen Seiten empfohlen wurde. Ich wusste nicht, dass es auch anders geht.

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020
12.10.2005, 20:24
Thrillhouse



Also mein Rechner is ein Dualbootsystem aus einem Win2000 und einem Gentoo Linux.
Im moment befind ich mich eigentlich nur noch zum zocken unter Windows weil man
fuer steam einen Emulator benoetigt den ich mir nicht installieren will.
Der Vorteil von Linux is meiner Meinung nach das es das stabilere und Virenresistentere
System ist das schneller laeuft als windows. Nebenbei kostet es nix. Dank Programmen
wie Opera und Gaim koennte ich sogar zwischen beiden System konsistente Datenbestaende
wie zb chatlogs oder den gleichen Mailbestand realsieren.
Bevor ich Gentoo installiert habe hatte ich Suse Linux und Fedora installiert und
muss sagen Suse Linux is genau so einfach zu installieren ( wenn nicht sogar einfacher ) und
is mindestens genau so einfach zu konfigurieren wie Windows ( wenn man von einem Wissensstand von 0 ausgeht beim User ). Anwendersoftware fuer Linux gibt es auch
genuegend, das problem das sich mir eher stellt is die richtige zu finden da es zu jedem
themenbereich eine vielzahl an loesungen gibt.

Soviel von mir zum Thema Linux.

Cu Thrill

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021
12.10.2005, 21:00
oxff



Ich kann auf meinem Rechner dank Cedega auch Half-Life 2 Spielen, daher fahre ich ausschliesslich Debian testing auf meinen 2 Arbeitsrechnern. Dann habe ich hier noch eine Box mit lustiger HW, auf der daher Gentoo laeuft (auf exotische CPU optimiert).

BSD ist nur dann cool, wenn man erst sein BSD aussucht und dann nach den vorhandenen Treibern Hardware kauft.

Windows ist cool als Honeypot.

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022
12.10.2005, 21:15
Grey



@Kriz/CN

hm danke, klingt ja relativ überzeugend.
Werd wohl mal auf meinen Server Suse Linux aufspielen beizeiten.

aber ansonnsten nix für mich, da ich 70% der rechnerzeit mit zocken verbringen und querbeet von a-z und nicht nur 3 spiele im jahr. Von dahher leider keine alternative :(

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023
12.10.2005, 22:45
CN



Zitat:
BSD ist nur dann cool, wenn man erst sein BSD aussucht und dann nach den vorhandenen Treibern Hardware kauft.
aha. wo genau hast du das gerücht aufgeschnappt?

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024
13.10.2005, 23:26
default



windows hat den vorteil, dass es mittlerweile optimiert ist mit viren zu leben, es gibt N verschiedene zusatzprogramme, die dabei helfen nicht unterzugehen.

was halbwegs smartes unter linux ueberhaupt zu erkennen ist _wesentlich_ schwerer, da kommt man um forensische mittel kaum herum.

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Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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