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Autor Beitrag
025
18.07.2002, 22:48
amwd



HI Leute

nochmals vielen Dank.

Was haltet ihr von dem Buch

Jetzt lerne ich Spieleprogrammierung mit DirectX und Visual C++

von Markt und Technik?

amwd

--

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026
19.07.2002, 01:22
Kriz



Wie der Name schon sagt...

DAS IST ABSOLUT ___KEIN___ EINSTEIGERBUCH!!!

DirectX und Visual C++ (damit ist eigentlich Windowsprogrammierung gemeint) setzen bereits gute C++ Kenntnisse voraus. Sowas kauft man sich, wenn man sich C++ aus dem Ärmel schüttelt...

--

K:R-I)Z++
"CSS ist cascading style sheets. Und nicht so'n Ranzspiel." - dp
In memory of Voice († 2005/03/30)

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027
19.07.2002, 13:23
dz|-freezer



ne das ist von anfang an ich hab des buch auch daheim.

ist das selbe wie das jetzt lerne ich c++ in bissel gekürzter version und nem direkt x teil hinten das alles ohne grundwissen zu verstehen ist

--

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028
19.07.2002, 16:04
[RMen]OneStone



Zitat:
Retro rülpste:
wenn du in der 9. Klasse bist brauchst du nichtmal an C++ denken, denn du brauchst es in keinster weise. Also musst du schon selber wissen ob du lust am erlernen dieser Sprache hast

Du bist ein Dorftrottel. Ich war bis vor drei Tagen auch noch in der neunten und kann/konnte es sehr gut gebrauchen!

--

georg-wicherski@pixel-house.net | http://www.pixel-house.net/ - Coding Resource| http://www.google.de/

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029
19.07.2002, 16:46
Kriz



rofl

--

K:R-I)Z++
"CSS ist cascading style sheets. Und nicht so'n Ranzspiel." - dp
In memory of Voice († 2005/03/30)

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030
19.07.2002, 19:49
doener



Hm, kommt drauf an, in der 9. Klasse hätte ich C++ auch nicht gebrauchen, jedenfalls nicht für die Schule, C++ übersetzt eben keine Latein-Hausaufgaben... >:/
An unserer Schule gibt's nämlich Informatik erst ab der 11. Klasse *freu*, für alle Klassen drunter gibt's nur ne "Computer-AG": Da sitzen die kleinen Sesselpuper aus Sexta und Quinta und programmieren in LOGO, auf Uralt-Casio-Rechnern mit Kassetten-Laufwerken und Programmen auf 5,25 Zoll Disketten -> Super...

--

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031
21.07.2002, 17:07
ludi



naja, bei mir is es so: ich bin gerade mit der realschule fertig geworden und gehe jetzt auf das informations technische gymi. ich kann c und lerne gerade cpp. das dumme is nur, dass ich auf der neuen schule java und nicht c/cpp lernen muss.
btw: wie wird es mir fallen, java zu lernen. habe ich durch c/cpp vorteile? und welche is überhaupt die bessere sprache? die einen sagen dies und die anderen das... was meint ihr?

--

diese nachricht besteht aus 100% reseiclelebaren eläktronen und 0% rächdschreibfelern ;)
[ich weiß nur, dass ich nichts weiß][!!!!!!!!!gebt TCPA keine Change!!!!!!!!!]
--==check out my new homepage==--

mfg ludi[-][i]


Dieser Beitrag wurde am 21.07.2002 um 17:07 von ludi bearbeitet.
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032
21.07.2002, 17:16
doener



lol, Java suckt...
Wie Kriz schon sagte, der Ur-Java Compiler wurde mit C geschrieben... :P
Achso, der Meinung, dass Java suckt, ist natürlich noch jemand ANDERES...

--

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033
21.07.2002, 18:21
anothergb02



Zitat:
dz|-freezer:
ne das ist von anfang an ich hab des buch auch daheim

ähmm ja das mag zwar sein, aber wenn man keine Peilung hat, dann sollte man doch besser mit nem Fetten Grundlagenbuch anfangen ! Es gibt dann nämlich ansonsten ziehmlich oft frage wie: häää was meinen die denn damit ??? und was ist das ?? .....
Außerdem hast du dann sone fetter Wissenslöcher, die du damit überbrückst, in dem du irgend welche total überflüssigen und speichersaugenden Funktionen schreibst.

--

Being in john Malkovich
.....

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034
21.07.2002, 18:55
ludi



@doener: hab ich ne wahl? naja, ich könnte mich jetzt auch aus protest hinter java stellen nur um gegen m$ zu sein *fg*. ne, im ernst, is java schwer?

--

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035
21.07.2002, 19:49
Kriz



Jein

Java muß man genauso intensiv lernen wie C/C++. Aber Java ähnelt C/C++ in der Syntax erheblich. Allerdings muß man hier nun den Quantensprung machen zur vollständigen Objektorientierung, da Java 100% objektorientiert ist. C++ ist nur halbwegs objektorientiert, da es C als Untermenge in sich trägt und C keine objektorientierte Sprache ist.

Allerdings hat man in Java viele Sachen weggelassen oder hinzugefügt, die angeblich in C/C++ zu Fehlern geführt haben bzw. in C/C++ als unsicher gelten:

- Explizite Zeiger
- Strukturen, Unionen
- Enumerationen
- Mehrfachvererbung
- Speicherfreigabe mittels 'delete'
- feste Größen bei Datentypen
- reinen Datentyp 'boolean', der zu allen anderen Datentypen inkompatibel ist
- keinen Präprozessor
- keine Headerdateien
- Operatoren-Überladung
- 'friend' Freigabe für Methoden und Funktionen
- keine Inline-Assembler Unterstützung

Java Programme sind zum einen langsamer als C/C++ Programme und zum anderen sehr beschränkt bei gewissen Dingen wie z.B. der Soundausgabe/-generierung, da Java nicht auf den Gerätekontext des Betriebssystems zugreift. Außerdem mußt du stets mit dem Leben, was Java dir vorgibt. Du kannst zwar tief in der bombastischen Klassenhierarchie von Java rumpfuschen, aber das wird dir nichts bringen. Java schubst dich von elementaren Dingen der Programmierung rigoros weg. Das macht C/C++ nicht.

Außerdem versteht man viele Dinge und Abläufe in Java erst, wenn man C und speziell C++ kennt. Zum Beispiel werden alle Methoden in Java, die NICHT als 'final' deklariert worden sind, immer und überall als 'virtual' aufgerufen. Und virtuelle Methodenaufrufe nagen an der Performance wie Sau! In C++ kann man dagegen (fast) immer selber entscheiden, ob eine Methode virtuell oder normal aufgerufen werden soll.

Mit Java kannst du außerdem elementare Dinge nicht realisieren. So wirst du es z.B. niemals schaffen, Java dazu zu bringen eine von dir programmierte Linie auf dem Fenster ausgeben zu lassen, da alle Grafikfunktionen von Java selbst vorgegeben werden. In C/C++ könntest du dagegen selber eigene Programme schreiben, die ihre eigenen Versionen und Arten von einer 'Linie' ausgeben können (dafür müßtest du aber auch gleichzeitig eine GUI mitprogrammieren, hehehe).

Java ist modern, aber schränkt dich ein. C/C++ ist zwar nicht mehr soooooo modern, aber lassen dir alle Freiheiten des Programmierens.

--

K:R-I)Z++
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In memory of Voice († 2005/03/30)

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036
21.07.2002, 20:18
ludi



thx
also so wie du das beschreibst wirkt für mich java ein bisschen wie ein rückschritt. man muss doch nicht alles auf teufel komm raus jedes problem mit oop lösen und zum anderen verstehe ich nicht, wie die auf meiner künftigen schule drauf kommen java anstatt gleich cpp zu nehmen. hmm, a bit strange...
aber wie ich das sehe, dürfte java nicht sooo ein großes problem werden...
noch ne frage: wie populär is java im bezug auf linux. ist es da schon alltag oder is nach wie vor c/cpp vorherrschend?

--

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037
21.07.2002, 20:53
Jeff



Nochmal zur Bücherfrage:kann sein das schon jemand was dazu geschriebenhat, aber ich hab nicht alles durchgelesen...nur grob überflogen,
ich habe mir und würde mir immer mehrere Bücher kaufen, denn manchmal ist das eine thema in einem Buch schlechter erklärt als in einem anderen Buch...
ich bin auch noch totaler anfänger in C/C++ und kann mir so mehrere beispiele und beschreibungen zu einem thema durchlesen...das ist viel praktischer.

[€]weil es hier in oldenburg nicht immer alle bücher gibt, (warum auch is ja ne kleinstadt) bestell ich mir einige bei amazon...

--

Jeff


Dieser Beitrag wurde am 21.07.2002 um 20:53 von Jeff bearbeitet.
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038
21.07.2002, 21:04
ludi



ich kauf grundsätzlich nur bei amazon.
ich kann dir "c programmieren von anfang an" von helmut erlenkötter empfehlen. is für anfänger und enthält , soweit ich das beurteilen kann, alles, was nötig ist. wenn du das durch hast kaufst du dir gleich das aufbaubuch dazu: "c++ objektorientiertes programmieren von anfang an". habs mir kürtzlich gekauft und bin zufrieden. und wenn du das kaufst ist nuch ein aufbaubuch fällig: "c++ winowsprogrammierung von anfang an"(bin mir nicht ganz sicher, ob es exakt so heißt). nach diesen 3 büchern dürfte man gewappnet sein für komplexere themen wie etwa directx oder man steigt komplett in die windows programmierung ein. wenn du das tust, kannst du dir den petzold kaufen, aber ich dauert noch, bis du(und ich ;) soweit sind :D

--

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Dieser Beitrag wurde am 21.07.2002 um 21:05 von ludi bearbeitet.
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039
21.07.2002, 21:16
Jeff



lol,ich brauch wirklich noch lange, vor allem weil ich nur so wenig zeit habe...
ich hab schon 4 bücher, von denen ich eins schon vor 2 jahren gekauft habe, aber das ist ziemlich schlecht...:
C++ Wochenend Crash kurs (schlecht)
C/c++ von den Grundlagen zur professionellen Programierung (von Galieo Computing, ziemlich gut aber viel mathe, aber ich hab ab nächstem Schuljahr (in zwei wochen) ja auch LK)
und aus meiner Lieblingsreihe ( ich find die nunmal gut)
c für dummies
c++ für dummies

--

Jeff

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040
21.07.2002, 22:24
ludi



naja, das kenne ich; ich hab auch bücher, wo ich gemerkt habe, dass ich erst noch etwas mehr basiswissen bräuchte. aber die von anfang an reihe löst, wie ich denke, dieses porblem. man bekommt alle grundkentnisse, die man braucht. und teuer sind die auch nicht. die kosten alle nicht viel mehr oder sogar weniger als 10€. da kannst du nix falsch machen

--

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041
21.07.2002, 23:53
Jeff



ich denke ich schau si mir mal im laden an (wenn sie vorhanden sein sollten...:))

--

Jeff

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042
22.07.2002, 14:03
Prefect



Fehlen Templates bei Java nicht auch?

cu,
Prefect

--

Widelands - Gemütliche Aufbaustrategie, Free Software
Noch ein Blog - Lerne, wie die Welt wirklich ist, aber vergiss niemals, wie sie sein sollte.

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043
22.07.2002, 20:56
Kriz



Jo, die gibbet auch nicht.

Aber man hat in Java Dinge eingeführt, die erheblich besser gelöst sind als in C++:

- man kann Klassen finalisieren, d.h. es sind keine weiteren Ableitungen mehr möglich
- es existiert das Schlüsselwörtchen 'abstract', was die abstrakte Beschaffenheit einer Klasse deutlicher visualisiert als die Lösung mit '= 0' in C++
- Das 'package' Paketsystem auf Domain-Basis ist logischer und exliziter als die implizite Verwendung von 'namespace' in C++. Namespace kommt mir vor wie ein Schnellschuß...
- Durch den bool'schen Datentyp 'boolean' wird man gezwungen, sauber zu programmieren, da boolean - wie in meinem 1. Post erwähnt - zu allen anderen Datentypen vollkommen inkompatibel ist, sowohl in der Verwendung als auch beim Casten.
- Es existiert ein echter Datentyp 'byte', den man in C/C++ nur simulieren kann.
- Alle Datentypen haben eine feste Bitbreite, egal auf welchem System. Das ist in C/C++ nicht der Fall (leider Gottes)! So ist 'long' in Java exakt 64 Bit breit, während es in C/C++ unter Windows/Linux gerade mal 32 Bit sind.

Aber ich ziehe C/C*+ Java immernoch vor (außer bei Applets =)

--

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Dieser Beitrag wurde am 22.07.2002 um 21:22 von Kriz bearbeitet.
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044
22.07.2002, 23:00
doener



Ich hab mal eine Frage an die etwas professionelleren C++-User unter euch:
Ich hab mir heute bei Aldi die Visual Studio 6.0 Enterprise-Edition gekauft... :D
Aber egal, nun habe ich also mal mit der VC++ 6.0 Enterprise meinen modifizierten hl.dll Quelltext kompiliert, vorher hatte ich nur die Standart-Edition.

@Kriz: Du meinstest, je nachdem welche Version man hat, würde der Code mehr oder weniger optimiert werden -> Stimmt, die kompilierte DLL ist jetzt statt 1101KB nur noch 968KB groß, also nur 24KB größer als die Original-DLL:
In den Settings stehen für die Code-Optimierung mehrere Optionen zur Verfügung, was wären denn für Half-Life die besten Einstellungen? Maximize Speed? Würde mich interessieren, was sich damit so alles anstellen lässt, bzw. ob es ein Optimum gibt!

--

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045
22.07.2002, 23:41
Kriz



Hm, das mußt du schon selber ausprobieren. Aber was Speed betrifft, optimiert der Compiler wahrscheinlich alle expliziten 'register' Aufforderungen im Code. Normalerweise macht der Compiler das nicht, denn er ist nicht gezwungen, 'register' auch tatsächlich umzusetzen. Desweiteren wird er wohl diverse ASM Module und Bereiche optimieren.

So genau habe ich da auch noch nie hingeschaut, da ich a) daheim nur die Standard-Edition habe und b) auf der Firma keine Zeit habe, das alles nachzuvollziehen.

--

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046
23.07.2002, 01:44
Leviathan



nochmal zu c++ und java: ich finde dieses boolean irgentwie eine einschränkung, in c kann man durch addition von wahrheitswerten z.b. ganz einfach prüfen lassen, ob von 10 aussagen mindestens 7 wahr sind, in java ist soetwas sehr kompliziert und umständlich zu machen. noch schwieriger ist zu prüfen, ob von 100 aussagen n aussagen wahr sind.

und eine klasse verwende ich dann, wenn ich es für angemessen halte. man muss nicht auf teufel komm raus für jede kleinigkeit eine klasse machen, es gibt viele probleme, die man einfach sequentiell lösen kann. ganz ohne klassen möchte ich aber auch nicht auskommen, da der mensch nunmal in objekten denkt und klassen einige probleme erheblich vereinfachen (schon einmal eine linked list ohne klassen implementiert? ist zwar möglich, aber ziemlich kompliziert)

ich habe mit c auch in klasse 9 angefangen, aber eher aus protest, logo ist meiner meinung nach eine nicht allzu leistungsstarke programmiersprache, und mein vater hat mir da c empfohlen. seit einem jahr lerne ich c++, und dieses objektorientierte programmieren (vorher kannte ich nur sequentiell imperatives programmieren) ist echt manchmal eine große hilfe.
ich beherrsche daher das auf ausdrücken aufgebaute c recht gut und hab mich gewundert, warum es in c++ nicht bis ins letzte konsequent durchgeführt wurde.

beispiel:
Quellcode:
a=instanz_eines_objektes.(wahrheitswert?methode1():methode2());

sowas geht nicht, zumindest nicht mit vc++ 6.0.

als referenzbuch für c kann ich "programmieren in c" von kernghan und ritchie (den altmeistern) empfehlen, erschienen im hanser verlag untertitel "mit dem reference manual in deutscher sprache".

--

Entities: HL | HL²
Kompilierfehler
r_speeds | mehr über r_speeds

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047
23.07.2002, 07:56
Tron



@Levi:
das geht schon, aber dann brauchst du pointer auf member:
a = (instanz_eines_objektes.*(wahrheitswert ? &a::methode1 : &a::methode2))();

allerdings hat das 3 nachteile:
- es gibt nur eine parameterleiste beim aufruf (das letzte klammerpaar)
- die parameterliste bei der deklaration muss identisch sein
- rafft bei dem klammer-sternchen-doppeldoppelpunkt-gewirr keiner durch

btw:
instanz_eines_objektes, das wort gibt es nicht, ein objekt ist eine instanz einer klasse.
auch c++ programme werden sequentiell abgearbeitet

--

'KEINE PANIK' - aus der Triologie in fuenf Baenden von Douglas Adams

'FÜR DEINN FERD' - aus 'Gevatter Tod' von Terry Pratchett

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048
23.07.2002, 13:48
Prefect



Quellcode:
a=instanz_eines_objektes.(wahrheitswert?methode1():methode2());

Das ist alles andere als konsequent. Immerhin ist ?: ein Operator, und Operatoren arbeiten mit Zahlen und nicht mit syntaktischen Konstrukten. In Perl könnte es sowas ja geben, aber in C/++ macht das absolut keinen Sinn. Außerdem kannst du immernoch folgendes machen:

Quellcode:
a = (wahrheitswert?instanz.methode1():instanz.methode2());

Das ist auch noch einiges übersichtlicher.

Zitat:

- man kann Klassen finalisieren, d.h. es sind keine weiteren Ableitungen mehr möglich

Gibt es dafür einen vernünftigen Grund? Der einzige, der mir so einfällt, ist daß man Idioten davor bewahren könnte, von Klassen mit nicht-virtuellem Destruktor abzuleiten.
Was viel nützlicher wäre wäre ein VMT-Splitting für den Fall, daß man Klassen aus einer Shared Library benutzt und von ihnen ableitet. Mit VMT-Splitting wäre es einiges einfacher, binäre Kompatibilität zu wahren.

Zitat:

- Es existiert ein echter Datentyp 'byte', den man in C/C++ nur simulieren kann.
- Alle Datentypen haben eine feste Bitbreite, egal auf welchem System. Das ist in C/C++ nicht der Fall (leider Gottes)! So ist 'long' in Java exakt 64 Bit breit, während es in C/C++ unter Windows/Linux gerade mal 32 Bit sind.

C/C++ hat einen echten Datentyp 'byte': char
char ist per Definition die kleinste vom Prozessor addressierbare Einheit. Auf allen vernünftigen Systemen sind das 8 Bit (aber es wären durchaus auch 6 Bit denkbar ;)).
Daß die Datentypen bei C++ keine feste Bitbreite haben kann extrem störend sein, aber auch das ist sehr sinnvoll. Ein int ist der 'native' Datentyp des Prozessors, d.h. der Integerdatentyp, mit dem der Prozessor am besten umgehen kann. Würde int auf einem 64Bit-Prozessor auch 32 Bit haben, so würden sämtliche Berechnungen mit int um einiges langsamer ablaufen (ganz zu schweigen davon, daß ein RISC-Prozessor sowas vielleicht gar nicht unterstützt...).
Irgendjemand hat C mal eine "glorifizierte Assemblersprache" genannt - da ist was dran, und das ist eigentlich auch gut so.

Zu dem Problem von N Aussagen sind p wahr: Wie wär's mit folgendem:

Quellcode:
int count = 0;
if (a) count++;
if (b) count++;
if (c) count++;
...
if (count >= p) whatever();

cu,
Prefect

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049
23.07.2002, 17:04
Kriz



char in C/C++ ist der Zeichendatentyp per Definition und kein Zahlendatentyp, also wieso mußt du eigentlich immer alles so auslegen, wie der Rest der Welt es nicht sieht? Wenn Kernighan und Ritchie gewollt hätten, daß C nen reinen Zahlendatentyp mit 8 Bit Breite bekommen sollte, dann gäbe es in C auch den Datentyp byte. Mag ja sein, daß damals aus Speicherplatzgründen für kompakte Programme der Konflikt char vs. byte zugunsten von char ausgegangen ist, da man mit char ja auch implizit wie ein Byte rechnen kann. Aber char ist nachwievor offiziell ein Zeichendatentyp und der erste offizielle Zahlendatentyp ist short.

Das char zufällig auch 1 Byte groß ist, liegt wohl eher am erweiterten ASCII-Zeichensatz. char hätte auch nur 7 Bit + 1 totes Bit groß sein können, um den originalen ASCII-Zeichensatz abzudecken. Java selber kennt ja keinen 8 Bit Zeichendatentyp, da char in Java 16 Bit (für Unicode) groß ist. Das "abfallende" 8 Bit-Segment wurde dann gottseidank zu dem gemacht, was ich mir unter 8 Bit zum Rechnen vorstelle: (1) byte.

Das mit dem Finalisieren von Klassen ist schon ganz in Ordnung. Angenommen, man möchte erzwingen, daß niemand mehr was von einer Klasse ableitet, weil sie z.B. rudimentär zum Sprachumfang gehört (siehe Klasse String in Java) oder weil das Sprachkonstrukt finalisierte Klassen bevorteilt (was in Java der Fall ist). Ich selber habe in Java noch nie eine Klasse finalisiert, aber laut Handbuch soll das Finalisieren von Klassen auch erhebliche Geschwindigkeitsvorteile in Java bringen. Daher ist String auch finalisiert, weil aus Erfahrung heraus Stringoperationen in Java erheblich viel Performance und Ressourcen beanspruchen (Strings werden in Java einmalig angelegt, egal ob als Original, Kopie oder temporärer StringBuffer). Wer mal zum Beispiel in Java auf herkömmliche Art eine Textdatei in eine TextArea kopiert hat (am besten noch zeichenweise), der weiß, daß ältere Prozis da derbe in die Knie gehen.

Sinn oder Unsinn... Was man hat, daß nimmt man mit =)

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