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000
18.08.2001, 11:31
Prefect



Wir kennen das ja eigentlich alle sehr gut. So alle paar Monate, manchmal auch öfter, meinen irgendwelche Fernsehsender oder Friedsprediger, sie müssen gegen Shooter ins Feld ziehen. Es gibt jetzt zwar eigentlich keinen besonderen Anlaß für mich, mich mit dem Thema beschäftigen - halt nein, das stimmt so nicht ganz. Ich hab mich ein bißchen damit auseinandergesetzt, was denn eigentlich an manchen Spielen so anziehend ist, daß sie von Hunderttausenden von Spielern gespielt werden.

Wenn man sich so anschaut, welche Spiele denn am meisten gespielt werden, sieht man, dass in diesen Spielen eigentlich immer Gewalt vorkommt. Keiner spielt irgendwelche Barbiepuppengames, sondern dann schon eher First-Person-Shooter, Strategiespiele in denen sich ganze Armeen gegenseitig vernichten, und dann natürlich auch sowas wie Diablo, wo Monster en masse niedergemetzelt werden. So sieht das an der Oberfläche aus, und schon stürzen sich die Journalisten drauf.

Meine These ist nun: Diese Spiele sind nicht erfolgreich, weil man in ihnen andere umbringt, und die Spiele werden (bis auf wenige psychopathische Ausnahmen) nicht primär gespielt, um andere umzubringen. Sicher, es ist mal ein gewisses Siegesgefühl, wenn man den Gegner im Deathmatch tötet, aber das allein kann es meiner Ansicht nach nicht sein (oder die Welt ist noch schlechter, als ich gedacht habe und ich bin nur von Psychopathen umgeben *g*).

Also, schauen wir uns doch einmal an, was Spiele erfolgreich macht. Spiele sind ganz klar dann erfolgreich, wenn sie Spaß machen. Aber: Wann machen Spiele Spaß?

1) Es muß einen leichten Einstieg geben. Mit anderen Worten, das Spiel sollte recht simpel sein, besonders vom Interface her. Da ist es kein Wunder, dass Shooter erfolgreich sind, und "Billig"-RTS wie Alarmstufe Rot 2 auch. Und es ist kein Wunder, dass Sacrifice mit seinem überkrassen Interface mehr oder weniger ein Flop war. Ein künstlerisch wertvoller Flop, aber ein Flop.
D.h. Punkt 1 ist Einfachheit

2) Das Spiel sollte abwechslungsreich sein, sonst wird es langweilig. Ein Adventure kann man z.B. im Normalfall höchstens einmal spielen, manchmal zweimal. Abwechslung kann durch vieles erreicht werden, ein prominentes Beispiel wären aber Zufallskarten. Manche Spiele werden durch ihre schiere Vielfalt an Entscheidungsmöglichkeiten abwechslungsreich. Der König in dieser Klasse ist definitiv das Spiel Schach.
Punkt zwei ist also Abwechslung

3) Der Spieler sollte nicht immer gewinnen, aber er darf nicht zu oft frustriert werden. In Multiplayerspielen kann da der Spieledesigner nun nicht soo viel machen, denn die Menge an Frust wird durch das unterschiedliche Leistungsniveau der Spieler beeinflußt. Aber ein gutes Beispiel an Frusterzeugern sind viele Arcadespiele, besonders wenn die Abfolge der Levels immer gleich ist, und man nach einer Niederlage wieder im ersten Level anfangen muß.
Punkt drei ist also, etwas anders formuliert, Balance zwischen Herausforderung und Belohnung

4) Der Spieler sollte Entscheidungen treffen können, und auch merken, dass diese Entscheidungen eine Auswirkung auf den Spielverlauf haben. Das ist natürlich eine Variation von Punkt 2, der Abwechslung, aber ich denke, es sollte dennoch hier genannt werden. Nichts nervt mehr als manche Managerspiele, in denen man zwar Entscheidungen treffen kann, aber diese irgendwie keine Auswirkungen auf das Spiel haben. Da hat man das Gefühl, das Spiel spielt sich selbst, und das ist langweilig.

5) Der (erstmal) letzte Punkt ist eigentlich der naheliegendste. Spannung. Wenn ein Spiel nicht spannend genug ist, reizt es die meisten Leute nicht. Klar, es gibt auch Leute die Spielen Schachpartien über Tage hinweg, aber ich denke, diese Leute sind klar in der Minderheit.

Auf was will ich jetzt eigentlich hinaus?

Ich will mich jetzt nur am Rande mit Spielen wie RTS oder Hack'n'Slash beschäftigen, mir geht es mehr um das Genre das am Häufigsten von den Medien attackiert wird, nämlich, ganz klar, FPS.

Schauen wir uns zunächst mal die simpelste Form an, das Deathmatch.
1) Einen leichten Einstieg gibt es auf jeden Fall. Die Steuerung ist trivial - man braucht die Maus und, ja nach "Komplexität" des Spiels 6-8 Tasten (4 für Bewegung, 1x Springen, 1x Schießen, evtl. noch ein 2. Schießen und noch 1x Ducken). Ach ja, man braucht auch Tasten, um Waffen zu wechseln, aber da das im Normalfall keine kryptischen Buchstabenshortcuts sondern Zahlentasten sind - kein Problem.

2) Über den Abwechslungsreichtum läßt sich definitiv streiten. Okay, es gibt hunderte von Maps für die meisten Spiele, aber nur ein kleiner Bruchteil davon wird gespielt. Ein ansehnlicher Teil an Abwechslung ergibt sich sicher dadurch, dass man an ganz verschiedenen Stellen eines Levels mit ganz verschiedenen Waffen auf verschiedene Gegner treffen kann. Levels, die von einer Campingposition aus beherrscht werden werden schnell langweilig.

3) Die Balance hängt natürlich vom Skill ab, aber beim DM, wo man sofort respawnen kann, kann man oft auch einen besseren Gegner töten, wenn man mit 100 Health gerade ins Spiel kommt und er vom letzten Kampf nur 15HP übrig hat.

4) Die Entscheidungen können wir eigentlich vergessen. Die meisten Maps haben wenige taktische Stellen.

5) Die Spannung existiert eigentlich nicht so.. Okay, man kann auch mal 1vs1 auf ner Map zocken, das gibt dann Nervenkitzel, aber das durchschnittliche DM hat nichts von diesem Nervenkitzel. Gerade deswegen ist DM ja auch so gut zum Abreagieren nach mehreren Stunden CS auf ner LAN.

Bis jetzt war übrigens noch nie die Rede davon, dass das Spiel gut ist, weil man jemanden tötet. Es war eigentlich von Besiegen die Rede, nicht von Töten (auch wenn ich das Wort verwendet habe).

Jetzt will ich ein Mod anschauen, was in der HL-Community eine eindeutige Vormachtsstellung hat - ganz klar, Counterstrike. Irgendetwas muß es geben, was dieses Spiel von anderen abhebt. Okay, heutzutage gibt es vielleicht Mods, die, wären sie zur richtigen Zeit gekommen, den gleichen Erfolg gehabt hätten können. Es geht mir eigentlich auch nicht um das Mod CS, sondern um das Spiel CS, also praktisch ums Gameplay. Also vergeßt mal bitte euren Haß auf CS und die CS-Community, und konzentriert euch auf das Gameplay, was sicher (fast) jeden von euch einmal in seinen Bann gezogen hat. Mal schaun:

1) Es gibt mehr Feinheiten als beim Deathmatch, aber das Spiel ist immer noch ziemlich simpel.

2) Mit der Abwechslung siehts eigentlich genauso aus wie beim Deathmatch. Wenn man auf de_dust auf Publics spielt, sehen eigentlich alle Runden gleich aus, aber spielt mal zur viert im Netzwerk auf de_foption ;)

3) Die Balance ist ein ziemliches Problem hier, weil oft ein Team die ganze Zeit dominiert. Die arroganten Spieler, die immer zum Gewinnerteam wechseln, helfen da auch nicht weiter.

4) Taktik kann bei Counterstrike eine sehr große Rolle spielen (jaja, nicht auf Public Servers, das ist ganz klar), das sollte eigentlich jeder wissen.

5) Bei Counterstrike geht die Spannung bis zum Zerreißen, das Spiel kann richtiger Nervenkitzel sein. Warum? Nicht etwa, weil man Gegner tötet, das tut man im Deathmatch auch. Nein. Die Spannung ist aus einem guten Grund da: Man gibt den größten Einsatz, den man geben kann: Das eigene Leben
Wenn man in Counterstrike stirbt, ist man tot - zumindest im Spiel, und zumindest für eine Runde.

Laßt euch das nochmal auf der Zunge zergehen. In Counterstrike setzt man den größten Einsatz ein, den man überhaupt einsetzen kann. Das eigene Leben.

Das ist der Grund, warum das Spiel gespielt wird. Es geht nicht darum, den Gegner zu töten. Es geht darum, zu überleben.
Das Blair Witch Project ist aus dem gleichen Grund erfolgreich geworden: Die Angst, das eigene Leben zu verlieren, erzeugt einen enormen Nervenkitzel. Im Kino ist das dann halt das Mitgefühl mit den Akteuren.
Warum haben Extremsportarten so einen enormen Zulauf? Ganz einfach: man riskiert das eigene Leben, zumindest im Prinzip.

Es geht nicht ums Töten. Es geht nicht darum, dass in dem Wald angeblich irgendwo ne Hexe ist. Es geht nicht darum, irgendeine Felswand heraufzukommen. Nein. Es geht darum, einen Weg zu finden, über sich hinaus zu wachsen, über die Togesangst hinauszuwachsen.

Und da man im Moment noch nicht die technischen Mittel hat, eine Extremsportart überzeugend am Computer nachzubilden, muß man eben dieses Riskieren des eigenen Lebens nachbilden. Am einfachsten geht das, wenn man Gegner hat, die einen Versuchen zu töten. Und wie verteidigt man sich gegen Gegner, die einem an den Kragen gehen? Das ist der Schlüssel dazu, ein gewaltfreies Spiel zu erstellen. Wenn man eine Möglichkeit findet, den Spieler das Leben riskieren zu lassen ohne dass er sich mit Waffen wehren muß - dann hat man alle Eltern und BPJSs auf der Welt hinter sich, und, wenn man es richtig glaubwürdig umsetzt, auch die Spieler - da bin ich mir sicher.

cu,
Prefect

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Widelands - Gemütliche Aufbaustrategie, Free Software
Noch ein Blog - Lerne, wie die Welt wirklich ist, aber vergiss niemals, wie sie sein sollte.


Dieser Beitrag wurde am 18.08.2001 um 11:32 von Prefect bearbeitet.
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001
18.08.2001, 11:31
Prefect



Hmm, das ganze istn bißchen lang geworden.. das wäre fast was für eine Kolumne oder so *g*

cu,
Prefect

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002
18.08.2001, 11:46
terrorgen



aha interessante theorie
was du beim erfolg von cs vergessen hast is der Realismus bzw die Grafik!
cs war das erste spiel wo die Spieler "echt" und auch die waffen "echt" waren.

--

- alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr

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003
18.08.2001, 11:53
zYaNkAli



CS ist realistisch? Kaum...schau dir mal DoD an..naja aber CS war schon der erste MOD mit ein bissl realismus..

--

ICQ 139010975 | zyankali2060@web.de | Du bist Ex-Member der gecancelten HL-Mod "Cannibal Island"? Bitte per Mail melden :)

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004
18.08.2001, 11:55
Raptor-tf



terrorgen,so super realistisch is CS auch nicht.
zb Wer vom GSG9 kauft sich die waffen selbst?
"cs war das erste spiel wo die Spieler "echt" und auch die waffen "echt" waren."
Und was is mit Rainbow 6?

--

cya Rap

Rettet die Welt:
Bomb Snut

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005
18.08.2001, 12:13
Gohan



Also es gib genug Spiele wo nicht getöt wird:
Sport Spiele, The Sims, SimCity, usw.

Man muss nicht immer morden :)

--

Zur zeit bin ich, die Signatur, im Urlaub!

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006
18.08.2001, 12:26
RockingRolli



Also ich finde die Grafik spielt auch eine große Rolle.
Viele Leute sind fasziniert von der Grafik (CS ist mal ne Ausnahme). Sie fühlen sich dann als eine Person, die in das Spiel mit eingebaut wurde, weil es heutzutage einige realistische Spiele gibt, die genau dieses Gefühl vermitteln.

Bei MODs wie CS ist es aber meiner Meinung nach besser, wenn man sich die Waffen kauft. Natürlich ist es klar, das ein GSG9 Mann keine Waffen kauft, aber wenn er immer mit der gleichen Waffe am Start rumlaufen müsste wäre das doch schon etwas zu langweilig auf die Dauer. Die CTs könnten ja auch noch eine Waffenkiste mitnehmen, nur kenne ich keine "Armee", die eine große Kiste mit Waffen mit in Einsätze nimmt.Ich finde, dass CS nie wirklich auf Taktik ausgelegt war. Wenn man z.B. de_dust nimmt, weiß man gar nicht, wo man überhaupt hergekommen ist. Dust ist eine Deathmatch Map. Es gibst keinen Weg, von dem aus die CTs gekommen sind um die Ts zu stoppen.
Bei cs_militia ist das zwar noch einigermaßen zu erkennen, ich finde es aber trozdem nur schwach.

Bei Rainbow 6 muss man z.B. die Einsätze planen, die Leute ausrüsten und kann dann losziehen um die Einsätze zu spielen, aber selbst dann muss man seine Leute noch rumkommandieren. Das Spiel ist eben nicht auf Deathmatch, sondern mehr auf Taktik ausgelegt und man kann nicht wie bei CS sich eben schnell einen Namen aussuchen und dann gleich zocken. Bei manche CWs bei von CS Clans ist Taktik noch zu erkennen, nur auf kurz oder lang wird man davon nichts mehr sehen.

Und Sacrifice war für mich bei weitem kein Flop. Mir gefiel das Spiel als ich die Demo zum ersten mal gespielt habe. Das Spiel setzt nicht wirklich auf Realistik, aber es gibt viele taktische Möglichkeiten, das Ziel zu erreichen und Sacrifice hat wirklich viele Wege zum Ziel

P.S.: Ich kann irgendwie keine lange Texte schreiben, die lesen sich bei mir nicht gut :)

--

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007
18.08.2001, 12:30
Burning Legend



Man, jetzt hab ich endlich eine passende Antwort auf meinen Vater und meine
Mutter, die immer nörgeln, das es zuviele gewalttätige Spiele gibt! Was Prefect geschrieben hat entspricht, genau meiner Vorstellung, warum diese Spiele sooft gespielt werden! Man stelle sich vor:

Man sitzt auf ner Lan alle Teamkollegen tot, man ist der Einzige der noch da ist und muss noch gegen zwei gegnerische Leute bestehen. Man jumpt um die Ecke und haut mit seiner Ak zwei gezielte Schüsse in den Helm des Cts!
So, der Letzte ist noch da, man selbst hat noch 65 Hp und dreht sich immer wieder um, um zu gucken wo er ist......so, den Rest verrat ich nicht mehr!

So baut man in Spielen Spannung auf und man fürchtet um sein Leben!

--

|I...Hunger...|

Wodka, die russische Milch...

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008
18.08.2001, 12:35
Lorkes



Ich hab darüber mal ein Schulprojekt geschrieben...wenn ich die CD wiederfinde poste ich das mal hier.

[edit]

Ich glaub die CD liegt bei einem Freund von mir, also muss ich warten bis der online geht.

--


Dieser Beitrag wurde am 18.08.2001 um 12:37 von Lorkes bearbeitet.
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009
18.08.2001, 13:02
Vaarscha



Also, das man wegen Gewalt ein Spiel spielt, ist für mich auf Dauer sinnlos. Man freut sich vielleicht einmal an der Animation, wie der Gegner von der Spas zerfetzt wird, dann n zweites mal, vielleicht noch n drittes. Aber danach... näää. Eintönig ist eben eintönig!
Spannung ist tatsächlich ein ganz wichtiger Faktor, aber der ist nicht unbedingt so auszulegen wie es Burning Legend tut. Z.B. SimCity, naja, richtig spannung gibt es da nicht, man ist aber immer beschäftigt, die Stadt wächst langsam, es gibt immermehr Probleme, es gibt zwar kein richtiges Spielziel, man kann nicht gewinnen, aber man spielt und spielt und spielt...
Die Langzeitmotivation ist es. Auch Spiele mit schlechterer Grafik können wesentlich cooler sien als die mit besserer. Z.B. RollerCoaster Tycoon gegen dieses dumme Teil von EA. Die Grafik ist nach n paar Stunden langweilig, dann zählt Gameplay und Spannung.

--

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010
18.08.2001, 13:19
mani



es gibt grundsätzlich kein MP Spiel welches spannend ist. Das ist Fakt und da kann keiner was dran ändern! Atmosphäre in nem CS Spiel = 0. (ich hab in meinem Leben vielleicht 2-3x CS gespielt, laaaaaaaaaaaaangweilig)
Atmosphäre kann nur in einem ordentlichen SP Spiel aufgebaut werden, da eine CS Runde ( 5mins, oder???) vieeel zu kurz ist um irgendetwas wie leidenschaft und mitgefühl im Spieler aufzuwecken! Ich will dazu mein derzeitiges favo Spiel, Max Payne anal-ysieren:

1) der Einstieg ist einfach wenn man sich erstmal ins Prinzip der Bullettime reingefunden hat, das interface sowieso :)

2) Abwechslungsreich ist MP nat. auch, man hat viele verschiedene locations und waffen...

3) kA

4) MP ist linear aufgebaut, der Spieler kann nichts verkehrt machen...

5) Spannung pur!!! Man bedauert den Max richtig! und DAS kann ein MP Spiel NIE schaffen!

--

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011
18.08.2001, 14:10
Casper



Ich glaub dann hast du dir noch nie sechsstündige StarCraft-Duelle mit deinen Freunden geliefert. Da geht's hin und her,man muß ständig auf seine Basis aufpassen,schleichwege kontrollieren usw. Richtiger Nervenkitzel entsteht wenn du z.B. eine riesige gegnerische Flotte mit deinem Beobachter gesichtet hast , der dann aber abgeschossen wird. Nun versuch mal zu erraten wann der Gegner über deine Basis herfällt?Achso,du hast noch keine vernünftige Verteidigung!Dann halt dich aber mal ran, weit ist der Feind nicht mehr! Spätestens hier fängst du an zu schwitzen aus angst davor deine basis zu verlieren.Ist die erstmal vrenichtet,dauerts nich mehr lang bis deine letzten einheiten gesehen & zerstört werden. Wer hier einen taktischen fehler begeht ist dem gegener schutzlos ausgeliefert. besonders hier liegt ein weiterer spannungsmoment.Ein Fehler und diu kannst das 6stundne match vregessen.6stunden für nix,das ist nicht grade sehr erfreulich! Fazit: Auch MP-Spiele erzeugen Spannung!

Schönen Tag noch

--

Ruhig angehn - erst mal schön...Lage peilen - und dann mal sehn.
Stress ist schlecht - jetzt mal in echt.
Die Welt wird sich trotzdem noch drehen.
GENAU!!

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012
18.08.2001, 14:15
Prefect



Nun, der Realismus ist nur ein Hilfsmittel, um die Vorstellung, dass man sein Leben riskiert, glaubwürdiger zu machen. Wenn ich mit irgendwelchen Traumwaffen a la Quake3 im Weltraum rumhüpfe, habe ich nunmal nicht das Gefühl, daß diese Welt echt ist. Das Spiel kann mir weniger Immersion bieten, also wirkt das "Leben aufs Spiel setzen" nicht echt, ist weniger spannend.

Ach ja, und wer meckert, CS sei nicht realistisch... ihr könnt gleich zum Militär gehen und euch niederschießen lassen. Realismus ist schön und gut, aber es ist das _Gameplay_ was wirklich zählt!

Ach ja, und de_dust ist ja wohl auch ne Anfängermap. Für die Anfänger überwiegt wahrscheinlich Punkt 1), aber irgendwann merken die meisten, dass CS-Deathmatch auch nicht das Wahre ist, und spielen so Maps wie cs_docks oder cs_747 zum Beispiel.

Gohan: Sicher gibt es viele Spiele ohne Gewalt. Aber die sind bei weitem nicht so populär - Okay, die Sims waren vielleicht eine sehr seltene Ausnahme, aber vergleich das mal mit der Anzahl populärer Spiele mit Gewalt..

RockingRolli: So Spiele wie Rainbow 6 sind deshalb nicht so toll, weil sie in Kategorie 1) (also der Simplizität) eindeutig verlieren. Sacrifice war objektiv betrachtet (also kommerziell, gemessen an den Verkaufszahlen) ein Flop. Vielleicht stehst du auf komplexe Spiele, das kann gut sein, aber die Mehrheit der Spieler mögen das nicht.

mani: Was ist das nun für ein Quatsch? Ich habe nicht behauptet, dass Deathmatch spannend ist, ich habe behauptet, dass Counterstrike spannend ist. Wahrscheinlich hast du nie auf einer dunklen Map 2 vs 2 gespielt.
Ich finde es auch äußerst interessant, daß du die Linearität von Max Payne positiv beurteilst...

cu,
Prefect

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013
18.08.2001, 15:02
AgentStinger



Bin deiner meinung mani, in einem [edit]Deathmatch[/edit] spiel gibt es keine Spannung. Es gibt höchstens Nervenkitzel, wenn man z.B. der letzte überlebende im Team ist und Sieg oder Niederlage nur noch von einem selbst abhängt.

Spannung gibt es bei Sp spielen, z.B. Clive Barkers Undying. Man kann sich richtig in seinen Helden reinversetzen. Und man kriegt auch mal ne Gänsehaut wenn man im Haus der Familie von den Geistern gejagt wird (man kämpft schon wieder um sein leben!). Undying hat auch einige Schockeffekte, z.B. die opernsingende verfaulte Zombieleiche in den Katakomben =)
Eine realistische, gruselige Soundatmosphäre finde ich auch sehr wichtig, um Spannung aufzubauen.
Vielleicht liegt es auch daran, ob man sich den Gegnern unterlegen fühlt (z.B, Undying, Dark Projekt), wenn man das Spiel spannend findet. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich mich bei Half-Life oder Gunman im Singleplayer den gegnern unterlegen gefühlt hab, vielleicht wollte deshalb nicht so recht spannung aufkommen =)

--


Dieser Beitrag wurde am 18.08.2001 um 15:10 von AgentStinger bearbeitet.
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014
18.08.2001, 15:21
Prefect



Hmm... wie differenzierst du zwischen Nervenkitzel und Spannung? Könntest du das etwas genauer definieren?

Also, für mich ist Nervenkitzel so eine Unterkategorie von Spannung sozusagen. Wenn man der letzte überlebende in seinem Team ist, dann ist das Nervenkitzel, und die Nerven sind bis zum Zerreißen angespannt, das ist also eigentlich Spannung.
Nervenkitzel ist nicht gleich Spannung, aber Nervenkitzel ist (zumindest für mich) eine Unterkategorie von Spannung. Deshalb ist zwar nicht unbedingt da, wo Spannung ist, auch Nervenkitzel, aber da, wo Nervenkitzel ist, ist auf jeden Fall Spannung.

cu,
Prefect

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Dieser Beitrag wurde am 18.08.2001 um 15:24 von Prefect bearbeitet.
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015
18.08.2001, 16:33
RockingRolli



Also ich spiele jede Art von Spielen, also wildes rumgeballere, aber auch mal komplexe Spiele. Mir wird es irgendwann zu langweilig, wenn ich nur durch die Gegend renne und Leute abknalle.
Ego Shooter wird es solange geben, wie die Entwickler Ideen haben. Das genre hält sich (wie die anderen auch) nur durch Veränderungen am leben.
Wer spielt ein Spiel gerne, dass er schon 5 Jahre (etwas übertrieben) spielt?

Es kommen neue Waffen hinzu, die Grafik wird besser und das Gameplay wird anders. Das reitzt die Spieler auch an Spielen.
Cs ist ausgelutsch. Ich habe mit der Zeit auch an Lust verloren CS zu spielen. Viele Spieler denken sich das sicher auch, aber wenn sie nach ein paar Wochen Cs Pause wieder auf einer LAN CS zocken, freuen sie sich eine Runde zu zocken und wenn die LAN vorbei ist wird wieder was anderes gespielt.

Leider ist Sacrifice nicht allen geläufig (leider). Ich konnte ein paar online Spiele von Sacrifice machen. Dann hab ich es aufgegeben nach Sacrifice spielen zu suchen, weil es keiner mehr spielt.

@Nervenkitzel und Spannung:
Ich meine die beiden Sachen kann man nicht klar unterscheiden. Oder wie würdet ihr das beschreiben, wenn ihr in einem Spiel mit 1HP rumlauft, es dunkel ist, ihr die Gegner um die Ecke kommen hört und du weißt, dass du gleich sterben kannst. Ist das Nervenkitzel oder Spannung? Ich sage, es ist beides bzw. das kann man nicht unterscheiden.

[edit] na toll, noch 19 Stunden, dann hab ich Linux Mandrake fertig gesaugt :( [/edit]

--


Dieser Beitrag wurde am 18.08.2001 um 16:34 von RockingRolli bearbeitet.
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016
18.08.2001, 17:21
noname



Operation Flashpoint finde ich teilweise auch sehr spannend.

Ich greife eine von den Russen besetzte Stadt an, da kommen auf einmal drei Panzer angefahren.
Und der Soldat mit Rocketlauncher hat schon das Zeitliche gesegnet. Also krich ich ganz forsichtig in richtung Leiche.

BAAM - "Damn, 2 is down!"

BAAM - "Oh no, 5 is down!"

So geht das dann weiter, und ich bin plötzlich ganz allein. Und da stehen immernoch drei Panzer die nicht gut auf mich zu sprechen sind.

Ich funke an die Basis: "Everyone is dead. I´m all alone!"

Als antwort: "OK. Come on back to base!"

Gut also Versuche ich mich wieder zurückzuziehen. Aber da stehen ja noch die Panzer 140m entfert und ich bin nur geschützt durch einen Busch. Ich ziehe meine Binoculars raus und luke hinter meiner deckung hervor.
Ok. Sie schauen von mir weg. Also los! Weg hier.

BAAM - Scheiße das wars! - oder auch nich.

Ich hohl wieder das Fernglas raus und seh, wie ein Panzer unseren Truck zerlegt. Also muss ich jetz 1,5 km zu fuß zurücklegen, immer mit einem Panzer im Rücken. Im Endeffeckt hab ichs dann doch von Busch zu Busch krichend geschafft und habe überlebt.
Ich hab den Einzatz, mein Leben behalten.

So eine Stimmung kann meiner Meingung in CounterStrike nicht ganz so intensiv auftreten.

In Spielen, wie CounterStrike oder Q3 gehts meiner Meingung nach mehr um den Sportlichen Effekt. Ich spiele Q3 und CS weil ich besser sein will als andere. Bestimmt nicht, weil ich töten will. (naja manchma wenn ich schlecht drauf bin zu abreagieren)

Have a nice day!

--

-das treppentut: [ part I ][ part II ]


Dieser Beitrag wurde am 18.08.2001 um 17:21 von [RAF]noname bearbeitet.
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017
18.08.2001, 17:21
Vaarscha



Was ich zu Max Payne sagen will: haste es durch, haste es durch! Dann is nischt mehr. Quake 3 spiel ich jetzt seit ichs habe! Na, OK, jetzt spiel ich das mod True Combat, aber ne Runde Quake kann ich immer noch nicht abwehren. Letztendlich hab ihc deswegen sogar Deus Ex abgebrochen, ich finde die Story übelst geil, das Gameplay ist auch ganz OK, aber irgendwie find ihc True Combat einfach besser. Fragt mich nich warum, is so!

--

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018
18.08.2001, 18:11
AgentStinger



Hmm wie definiert man Nervenkitzel und Spannung hmm gute frage prefect =)
Ich würd sagen Nervenkitzel ist nur kurzzeitig, bis man eben das andere Team plattgemacht hat oder doch das Zeitliche gesegnet hat.

Spannung hält länger an =) Z.b. in dark project 1, das level in dem man in die alte Kathedrale zurückkehrt. Wenn man einen Weg hinein gefunden hat braucht man erst mal einen Plan um die ganzen Skelette und Zombies da drinne möglichst unauffällig und leise zu beseitigen, bzw man beobachtet und wartet einen Zeitpunkt ab, in dem man schnell zur türe auf der anderen Seite huschen kann, ohne dass die Wache einen bemerkt. Ziel dieses Levels war es glaube ich einen edelstein (das auge) zu entwenden. Doch wenn man diesen hat, muss man feststellen, dass die Kathedrale soeben versiegelt worden ist. Nun wie kommt man da wieder raus? Vorallem könnte jeden moment wieder so ein Skellet auftauchen. (Ich glaube man musste in der mission erst 3 tote klosterbrüder beerdigen, bis man von einem geist einen schlüssel für eine kiste mit sprengstoff bekommen hat.)

Hmm hört sich ja ganz gut an das mit Operation Flashpoint, vielleicht installier ich es mir nochmal. Nach 15 Minuten spielen und einem Absturz hatte ich irgendwie ne abneigung gegen das game =)

--

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019
18.08.2001, 18:15
Da Maakus



Counter-Strike ist einfach zu schnell, das ist das Problem. Wer schneller läuft, hat den taktischen Vorteil, wer schneller zielt, killt den Gegner zuerst, wer schneller abdrückt, lebt länger.

Das hasse ich an CS am meisten: Ein, zwei gezielte Schüsse aus der AK und der Gegner ist Schaschlik. Da muss man innerhalb einer Millisekunde reagieren, das gefällt mir einfach nicht.

Auch bescheuert finde ich die Spielbalance, das Gewinnerteam bekommt mehr Geld, kann sich also noch bessere Waffen kaufen, wobei das andere Team billige Waffen kaufen muss, wodurch es hoffnungslos unterlegen ist. Von der AWM wollen wir gar nicht erst reden.

Die Spielbalance von CS ist eindeutig für den Arsch.

--

"Aoccdrnig to rscheearch at an Elingsh uinervtisy, it deosn't mttaer in waht oredr the ltteers in a wrod are, the olny iprmoetnt tihng is taht the frist and lsat ltteer is at the rghit pclae. The rset can be a toatl mses and you can sitll raed it wouthit a porbelm. Tihs is bcuseae we do not raed ervey lteter by it slef but the wrod as a wlohe."

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020
18.08.2001, 20:18
m.a.b.b.b



@all: muss das jetzt in eine CSdiskussion ausarten?
Ich persönlich finde den technischen Aspekt von spielen eigentlich ziemlich uninteressant (zocke gerade goblins und doom;) aber die meisten denken da wahrscheinlich anders...
Die leichte Zugänglichkeit ist für mich schon eher wichitig, Siedler1 und Simcity ewig gezockt, wenn ich mich bei Siedler4 aber erst durch 10 Tutmissionen kämpfen muss, dann geh ich lieber HL zocken...Allerdings ist leichte Bedienbarkeit auch nicht unbedingt notwendig, bei Alpha Centaurie braucht man zwar ein halbes Jahr einarbeitungszeit danach ist das Spiel aber der Oberhammer...
Erfolgserlebnisse sind für mich eigentlich der wichtigste und absolut notwendige Faktor bei einen Spiel, alles andere kann eigentlich variieren...
In diesen Zusammenhang ist der 2 wichtige Faktor ein ausgewogener Schwierigskeitgrad; Wenn ich ein Spiel in 2 Stunden durchzocke langweile ich mich, wenn ich aber für ein Game 120h brauche hab ich Frust, in beiden Fällen hat der Spieler kein Erfolgserlebniss...

--

-=B.L.Ä.N.D.E.R=-

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021
18.08.2001, 21:11
Prefect



m.a.b.b.b.: Hmm, aber warum hältst du dann bei Alpha Centauri ein halbes Jahr durch, während du bei Siedler 4 vor 10 Missionen schon aufhörst?

Siedler 4 war (ohne Mission-CD) sowieso ein ziemlicher Mist weil die Abwechslung gefehlt hat, und, was IMHO bei Strategiespielen sehr wichtig ist, die Variationsmöglichkeiten in der Spielekonfiguration. Bei S4 hatte man eine vorgegebene Anzahl Maps, die man nur mit einer vorgegebenen Anzahl Spieler spielen konnte - und außerdem schauen die Maps sch**** aus.

Alpha Centauri hab ich persönlich nie gespielt, nur CivII und Call To Power, wobei CTP bei mir irgendwann andauernd abgestürzt ist -> ätzend.
CivII war irgendwie immer lustig, aber irgendwie ist auch das irgendwann abgelutscht. Wenn ich immer wieder die Zivilisation von neuem aufbauen muß in langwierigen rundenbasierten Sessions, wird mir das zu langweilig. Und später im Verlauf vom Spiel hatte ich dann immer zig Städte, und das Micromanagement wurde einfach zu viel...

cu,
Prefect

--

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022
18.08.2001, 21:59
Dr.Death



Zitat:

es gibt grundsätzlich kein MP Spiel welches spannend ist

@ Mani: Also ich kenne ein MP Spiel bei dem ich jedesmal Nervenkitzel bis zum Schluß habe. Rainbow Six: Rouge Spear

Dieses Spiel macht im Netzwerk einfach nur Fun! Erstmal fängt jeder Spieler an sich seine Ausrüstung festzulegen. Durch dutzende von Waffen und jede Menge nützlicher Gegenstände muss man immer wieder eine kleine Auswahl treffen.
Im Spiel geht es dann richtig los. Das Spiel ist nicht schnell! Es spielt sich langsam. Da es keine Sprung-Funktion gibt, gibt es auch keine "durch-die-Map-Renner-und-alle-im-Sprung-mit-Headshot-Totschießer"

Neeeeiiin
Wenn ich dieses Spiel mit Freunden spiele (und sei es nur zu zweit!) haben wir jede Runde Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde.
Stellt euch einfach mal vor, nachts bei Regen durch ein Museum zu schleichen, von dem ihr wisst das irgendwo ein paar Gegner sind. Rennen kann tödlich sein, da ihr euch dadurch gut verraten könnt, zielen ist auch schlechter.
Waffen: Es gibt alles von der normalen 9mm Barretta über MP5s zu AKs, Schrotflinten, Uzis, Snipergewehren.
Jeder weiß das eine Schrotflinte eine hohe Streurate hat. Auf Entfernung ist man damit fast hilflos dem Gegner ausgeliefert.
Und jetzt stellt euch vor ihr seit in besagtem Museum, habt eine Schrotflinte in der Hand und steht auf der einen Seite der Eingangshalle, 6 Türen zu sehen, 2 Gänge, eine Treppe und auch noch Balustradengänge oben. Und überall kann ein Gegner warten während du über den Platz zu einem der Gänge läufst. Du weißt, du hast nur eine Mittlere Schutzweste hast, ein 7.62mm Geschoss würde einfach durchdringen...
Gegenstände: HE-Granaten oder C4? Türsprengbomben oder Extra-Magazine?
Eine wichtige Stelle wo du in vorherigen Runden schonmal öfters langgelaufen bist? Also versuchst du dort etwas C4 anzubringen und dich dann in der Nähe zu verstecken um den nächsten der dort langgeht zu Füße wegzupusten. Doch was ist, wenn ein Gegner kommt, während du dabei bist die Bombe zu installieren? Langsam tickt der Zeitbalken bis die Bombe bereit ist... und solange kannst du nichts tun, außer auf deinen Surround Sound hören um evtl. näherkommende Gegner zu hören.
Singleplayer erzeugt Spannung durch gescriptete Vorgänge. Doch sowas ist auch im MP möglich. Weißt du wie dein Puls Luftsprünge macht, wenn du auf eine Tür zuläufst die einen Meter vor deiner Nase in tausend Teile zerspringt weil ein anderer Spieler auf der anderen Seite eine Haftmine installiert hat.

Nervenkitzel pur!

Ich kann das nicht weiter in Worte fassen, es ist einfach geil! Jeder der auf Spannung steht, sollte dieses Spiel mal im Multiplayer probiert haben.
Ich jedenfalls habe in keinem anderen Spiel jemals eine so gute Athmosphäre im Multiplayer gesehen! Und die ist oft sehr viel stärker als in manchem Singleplayer Spiel, wo die Tür beim ersten Mal durchspielen explodiert ist, kann es im Multiplayer jede Runde eine andere sein...

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Dr. Death

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023
18.08.2001, 22:46
m.a.b.b.b



@prefect: weil Alpha Centaurie in gegensatz zu Siedler mehr zu bieten hat als eine komplexe Steuerung

--

-=B.L.Ä.N.D.E.R=-

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024
18.08.2001, 23:02
Doomhammer



boa die sid meier games haben sowas von gerockt...früher civi 1 auf n amiga , ich musste immer den ganzen vorspann ankucken weil ichden nicht canceln konnte...dann civi for network...war irgendwie laahm weil an warten musste bis alle fertig waren, hat erb trozdem derbe gerockt...dan civi 2 , noch derber als civi MIT langzeitmotivation (ich hab solange gespielt bis ich in jeder meiner städte alles gebaut hatte und jedes feld auf der erde begradet , mit eisenbahn und ackerland geterraformt war) dann alpha centauri...das spiel is soo derbe geil....ein würdiger nachfolger , aber diesmal mit seehr interessanter story....nun bin ich auf civi 3 gespannt, ob das auch sich in die reiehr seine vorgängr einreihen kann ???

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Doomhammer
Obwohl wir nicht mehr die Stärke besitzen durch die in früheren Zeiten Himmel und Erde Bewegt werden konnten, sind wir doch immernoch eine Gruppe fest entschlossen Menschen, zwar geschwächt durch die Zeit und die Schläge des Schicksals, aber weiterhin durch den starken Willen beseelt stets zu suchen, stets zu finden und niemals aufzugeben
"Ulysses", Alfred Lord Tennyson || Your Truth Is Fiction, Your Reality Is Fake || Hinterfragt alles und glaubt nichts

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