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000
01.06.2006, 15:02
LeJean



Hi,

da erzählen immer alle, wie stabil und sicher und toll das alles ist - und da lass ich mich dazu hinziehen das mal zu probieren... hier die bisherige Geschichte:

bei allen Versuchen: 5gb ext3 Partition, 270mb swap Partition
(ich hab die Platten immer neu formatiert, bevor ich neu installiert hab und mit fixmbr die Bootmanager wieder rausgehauen)

1. Versuch: Debian AMD64 Netinstall
Fehler: konnte Kernel nicht installieren, keine Pakete konnten hinzugefügt werden, generell ging garnix ausser login / logout. Nichtmal apt-get oder shutdown oder sonstwas gingen.

2. Versuch: Debian i386 Netinstall
Fehler: dasselbe wie beim 1. Versuch

3. Versuch: Kubuntu Desktop AMD64
Fehler: Bootmanager war installiert, ich konnte das Lin System zwar auswählen und versuchen zu booten, aber es hat sich immer irgendwo aufgehängt. Dazu kam, dass im Part "Installation des Grundystems" bei der Install ständig Probleme auftraten.

4. Versuch: Ubuntu Install i386
Fehler: "Kernel konnte nicht installiert werden" - egal welchen von den 3 Vorschlägen ich ausgewählt hab. Oder "Unable to install initrd-tools", wie auch immer - jedenfalls konnte ich Pakete installieren, aber mehr nicht. Weder Login noch Logout funktionierten richtig, es konnten vom Install keine Benutzer angelegt werden. Warum auch immer...

5. Versuch: Ubuntu Live i386
Fehler: genau dasselbe Zeug wie beim 4. Versuch, dazu hats mir die ganze Konsole zerhauen, gab nurnoch Grafikfehler, login und logout gingen nicht, shutdown schon garnicht, ich konnt nix mehr erkennen und musste resetten... genialer Anfang.

nach jeder fehlgeschlagenen Installation hab ich Win gebootet, mit Partition Magic genau nachgeguckt was die Platten sagen - die ext3 Partition hatte immer Daten danach - d.h. es ist auch ausgeschlossen, dass ich auf ne falsche Partition installiert hab...

zur Info (vielleicht interessiert's):
die 5gb ext3 partition hab ich im installvorgang so eingestellt:

Benutzen als: Ext3
Einhängepunkt: /
Mout-Optionen: defaults
Label: /
Reservierte Blöcke: 5%
Nutzung: Standard
Boot-Flag: Aus
Größe: 5.2 GB

und die 270 mb Partition war auch richtig als Swap konfiguriert.

Mein System sieht so aus:

AMD Athlon XP 64 3500+ (2.2 GHz)
ASUS A8N SLI Board
1GB Corsair DDR-RAM
80GB IDE-Platte
250GB SATA-Platte
ATI Radeon X800 XL (256 mb)

und ich glaub nicht, dass Lin so hohe Systemanforderungen hat, dass das nicht reichen könnte... aber vielleicht hat ja irgendwas mit irgendeiner Komponente da nen Konflikt...

Naja erzählt mal woran das liegen könnte, und vielleicht habt ihr noch ein paar Tips auf Lager, vielleicht hab ich auch einfach was ganz banales falsch gemacht?

bei den letzten paar Versuchen mit Ubuntu hab ich mich hierdran orientiert:
http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_installieren

Danke,
-LeJean-

--


Dieser Beitrag wurde am 01.06.2006 um 15:11 von LeJean bearbeitet.
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001
01.06.2006, 15:06
Adrian_Broher
Admin


Zitat:
AMD Athlon XP (64bit) 3500+ (2.2 GHz)
Was ist es denn nu? ein Athlon XP oder ein Athlon 64? Afaik existiert kein Athlon XP mit 64 bit.

--

There is nothing wrong with high standards. It's your problem that you don't meet them.
If you think it's simple, then you have misunderstood the problem.
When a customer says "nothing has changed", assume they're lying.

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002
01.06.2006, 15:11
LeJean



CPU Typ: AMD Athlon 64, 2200 MHz (11 x 200) 3500+
sorry...

edit:
mir ist eingefallen, dass ich vor nem halben Jahr oder so mal mit Knoppix Daten sichern wollte - was mir den PC dann endgültig zerschossen hat, weil Knoppix, obwohl's ne Boot-CD war, unbedingt auf Festplatten schreiben wollte und meinte, es könne nicht auf den Arbeitsspeicher zugreifen...

-LeJean-

--


Dieser Beitrag wurde am 01.06.2006 um 15:47 von LeJean bearbeitet.
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003
01.06.2006, 15:58
TheTinySteini



Haengst du mit der Festplatte am SATA-Raid? Das waere so ein Punkt wo ich mir Probleme vorstellen koennte. Der Link hier sagt was von Bios-Updates, nennt aber nicht wirklich warum. Der Kram danach (Kernel-Konfiguration) ist typischer Gentoo-Mist, das einfach mal ignorieren.
Aber sonst... eigentlich sollte bei der Installation alles glatt gehen, und kuriose Hardware hast du ja nun wirklich nicht. Ich hab hier im Prinzip ne aehnliche Konfiguration, aber Asus-K8V-Board, laeuft einwandfrei. Probleme sobalds in die graphische Oberflaeche geht, ok... das passiert mal. Aber schon beim Installieren von Paketen? Da is was hoechstgradig im Argen.

--

TheTinySteini
Coder Poke646
"Don't Panic" - Hitchhiker's Guide to the Galaxy

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004
01.06.2006, 16:08
LeJean



mich graust's immer so vor Bios-updates... hilfe.
Die Festplatte hängt am SATA, wobei Raid nicht eingerichtet ist - lohnt sich ja nur beim Spiegeln von Platten oder so... (irgendwie so war das doch, das musste man doch im Bios aktivieren oder so o_O)

Edit:
"I will not be using the onboard RAID as RAID5 seems to need windows to work. The Si, and Nvidia raids are software RAID, so it is suggested to just use Linux's native RAID support, if compatibility with Windows is desired, there is a tool to read the RAID's BIOS settings." ?

Edit2:
Mein Problem ist ja auch so ein bisschen, dass ich nicht einfach mit den Platteneinstellungen um mich schmeißen kann, weil ich parallel zu Ubuntu noch Win bootbar haben will. Ich will mir Linux ja eigentlich erstmal nur angucken und mal sehen was sich damit so machen lässt etc. Win brauch ich trotzdem noch...

http://support.asus.com/technicaldocuments/technicaldocuments.aspx?root=198&SLanguage=de-de das A8N ist vor allem garnicht aufgeführt o_O

-LeJean-

--


Dieser Beitrag wurde am 01.06.2006 um 16:26 von LeJean bearbeitet.
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005
01.06.2006, 21:25
hausi



Bei allen neueren Asus-Mainboards kannst du ein BIOS-Update sehr einfach unter Windows machen. Einfach das Asus Update-Tool runterladen (ist auch auf der CD drauf) und ausführen. Kann eigentlich nix schiefgehen (crash free bios, wird also falls doch was schief läuft einfach wiederhergestellt) und dauert auch nur ca. 2 Minuten.
Das A8N-SLI macht mit Linux eigentlich keine Probleme, sollte auch nicht mit dem Original-BIOS. Mein Tipp wäre ja ein Hardware-Problem. Hast du in letzter Zeit ev. vermehrt auch Bluescreens / Reboots unter Windows gehabt? Ansonsten solltest du ev. mal ein memtest86+ durchlaufen lassen, da der sowohl RAM, als auch die CPU relativ gut testet. Wenn da der PC auch instabil läuft, ist es wohl ein Hardware-Problem.

Wenn ich das von dir richtig verstanden hab, kannst du teilweise nichtmal korrekt starten. Hast du bei diesen Versuchen die Grafische Oberfläche gestartet? Versuch sonst einfach mal in grub in der Kernel-Zeile ein 3 anzuhängen, dann sollte die grafische Oberfläche nicht mehr gestartet werden.
Wie sieht das mit Knoppix aus? Kannst du das korrekt booten, oder gibts da auch Probleme? Falls das geht, mounte da mal die ext3-Partition und schreib ein paar Daten:
Quellcode:dd if=/dev/random of=/mnt/sdxy/foo.bar bs=1K count=10240
Das schreibt 10MB Daten auf die Platte. sdxy musst du natürlich durch die korrekte Partition ersetzen (mount-Punkt gibts z.B. mit df -h).

--

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006
02.06.2006, 01:55
LeJean



Also mein PC läuft mit Win XP sehr stabil, ich hatte noch nie nen Bluescreen (ausser als mal vor einiger Zeit das Boot-Zeugs im Eimer war (fixmbr hat geholfen)) - Reboots von alleine gabs bei mir auch noch nie... ich hab den PC seit > 1 Jahr.

Knoppix hab ich vor 1/2 Jahr mal probiert, hat aber soweit ich mich erinnere nicht richtig funktioniert. D.h. es selbst hat für mehr scheiß gesorgt, als Win das alleine schon geschafft hatte - dabei wollte ich nur Daten sichern.

Ob ich graphische Oberfläche gestartet hab oder nicht - keine Ahnung. Ich hab so gestartet wie die Anleitungen das vorgegeben haben.
Und wo ich in grub in ner Kernelzeile was anhänge weiß ich leider auch nicht - wie gesagt, ich bin auf dem Gebiet neu und wollte eigentlich "nur mal sehen wie Linux so ist"... war wohl nix.

memtest 86+ werd ich mal testen. Ich hoffe doch dass das ein Win-Tool ist?

ich frag mich aber ernsthaft, was das für ein Hardware-Problem sein kann... ich mein - es läuft unter Win XP alles komplett fehlerfrei, ich hatte nie Crashes oder sonstiges Gedöns. Jede Installation bisher - egal was - lief fehlerfrei ab und ich hab auch in sonstigen Einstellungen nix rumgemurkst...

Danke auf jeden Fall schonmal,
-LeJean-

--

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007
02.06.2006, 18:51
caedes



memtest86+ ist betriebssystemunabhängig.. man startet es von ner diskette oder von der knoppix-cd

--

caedes

Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen.

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008
02.06.2006, 22:01
LeJean



jo, ich habs mir geladen und das dann auch gemerkt / in der readme gelesen. Jetzt muss ich nurnoch ne Diskette auftreiben - wer hat sowas schon noch rumfliegen? ;)

Ich werd die Ergebnisse dann wohl hier mal posten wenn ich soweit bin.

-LeJean-

--

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009
02.06.2006, 22:21
default



ich hab das gleiche board, ram marke hab ich vergessen, *kein* sata, und es geht

das bei nach netinstall apt-get nicht geht is ... wenigstens seltsam, die packete werden waehrend der netinstall mit apt-get gezogen ...

waere auch interessant zu wissen was 'geht nicht' heisst

und flossen weg von 64bit distris, der abturn steht in keinem verhaeltnis zum gewinn an wasauchimmer.

memtest86 kann man auch von usb 'booten'

ich wuerd daher vorschlagen das linux auf die 80g ide platte als prim master zu installieren

--

Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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010
02.06.2006, 23:39
LeJean



ich hab jetzt memtest 86+ v1.60 laufen lassen und es hat nicht einen einzigen Error ausgespuckt.

Dann hab ich jetzt die Partitionen auf der 80GB IDE Platte angelegt - eine Partition die den Einhängepunkt an / hatte und eine Swap Partition. Ne extra Partition für /home brauch ich imo erstmal nicht, tut aber ja auch nix zur sache.
Als ich dann mal wieder versucht hab zu Installieren (ubuntu i386 v5.10), lief die Installation d. Grundsystems schön durch, ohne irgendwelche Fehler. Aber zu früh gefreut: Nach dem Reboot und dem Entfernen der Install-CD also ubuntu gebootet, und das versucht dann ja die Pakete zu installieren. Hat soweit auch geklappt, aber bei 57% - d.h. bei "Bereite ubuntu-Desktop für die Konfiguration vor" hab ich schon wieder nen Installfehler bekommen mit der Meldung "Einige der Pakete konnten nicht installiert werden."
Nach dem Fehler konnte ich dann den Errorlog einsehen, der besagte "/etc/X11/x (o.ä. - weiß nichtmehr ganz exakt was da stand)" könne nicht geladen werden. Also: graphische Oberfläche war nie da (wie der Error ja scheinbar auch aussagt), die Konsole zerhäckselt, alles voll mit kyrillischen Zeichen (die verschiedensten Buchstaben und Zeichen mit den beklopptesten Akzenten drauf, Sonderzeichen ohne Ende halt)... Aber ein paar davon waren rot unterlegt, was mir sagte dass ich Enter drücken konnte. Gedacht, getan - aha. Meine Konsole ist doch da.
login / logout ging. Mehr hab ich nicht probiert. Aber normalerweise startet ubuntu die graphische Oberfläche ja direkt nach dem Installieren der Pakete. Allerdings konnte er scheinbar irgendein ( / das?) Grafikpaket nicht installieren. Warum auch immer.

Also ein Festplattendefekt oder Speicherfehler oder so Zeugs kann das eigentlich nicht sein. Bei nem Kumpel lief die Installation von derselben CD auf nem alten Rechner (700er wasweißich mit 128 mb ram) komplett einwandfrei...

Edit: wtf? Grad in Partition Magic unter Win nachgesehen - die Partitionen waren immernoch (aber mit ihren neuen Größen) auf der SATA Platte. Dabei hab ich die 100pro auf der IDE Platte angelegt, und die wurden mir auch da als solche angezeigt. o_O
Vielleicht mein Fehler, kA... also: auf zum nächsten Versuch, juhu!

Edit2: genialst. Ich hab die Platten neu partitioniert, damit auch bitte alles richtig ist, musste den PC dafür neu starten und krieg als Fehler: "Error GRUB loading. Error 22". "Ups" denk ich, "mbr ist noch nicht wieder richtig." Also: Win XP CD rein, davon booten und eben mit fixmbr den master boot record neu schreiben lassen. Aber: Ein scheiß ist! Beim ersten mal von CD booten sagt das Setup von Win (bzw. das laden der CD): flpydisk.sys konnte nicht gefunden werden und verabschiedet sich Sang- und Klanglos. Beim zweiten Mal von XP CD booten dasselbe. Ich krieg hier schon die Krise, versuchs trotzdem nochmal, und mir fällt ein halber Felsen vom Herzen, als es klappt. Puh, mbr neu schreiben lassen, Win ist wieder bootbar. Die Linux-Partitionen von vorher sind zwar weg, die neuen aber keineswegs da. Und ich überlege ernsthaft, ob ich das überhaupt nochmal versuchen soll!

Edit3: default: "geht nicht" bedeutet in diesem Fall, dass er den command angeblich nicht finden kann.

-LeJean-

--


Dieser Beitrag wurde am 03.06.2006 um 00:00 von LeJean bearbeitet.
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011
03.06.2006, 00:55
CN



in /etc/X11 ist meistens die config für den xserver. vielleicht fehlt die ja einfach nur und du musst die selbst anlegen, aus irgendwelche gründen
aber vielleicht fehlen auch wirklich mehrere pakete..

ansonsten denke ich (in bezug auf deinen letzten post) du hast die wahl:
noch mal probieren oder ab jetzt zu dem thema "das geht nicht" schweigen.. weil irgendwie scheinst du ja ein paar fehler gemacht zu haben während der installation (edit und edit2)

--

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012
03.06.2006, 00:58
LeJean



komisch ist, dass ich von genau dieser cd bei nem kumpel alles komplett fehlerfrei installieren konnte. und bei der installation bei ihm garantiert nichts anders gemacht habe als bei mir hier.

-LeJean-

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013
03.06.2006, 03:23
default



fuer den naechsten versuch steck dein sata geraffel einfach mal ab, und installier auf das gute alte ide als primary master gesteckt.

kannst die partitionen ja schonmal mit pm unter windows vorbereiten, ich leg da mal hda1 fuer os, und hda2 fuer swap nahe

--

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014
03.06.2006, 11:17
CN



ja aber du hast ja selbst gesagt dass das andre problem bei den partitionen lag, also würd ichs noch mal richtig machen, siehe defaults post

--


Dieser Beitrag wurde am 03.06.2006 um 11:17 von CN bearbeitet.
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015
03.06.2006, 15:31
LeJean



jo, hab ich vorhin versucht.
da PM bei mir irgendwie nicht richtig installiert ist und ich dem nichtmehr traue, hab ich die Partitionstabelle von Hand im ubuntu-Steup eingestellt. Hat auch alles soweit funktioniert.
Dann hab ich installiert, da lief auch noch alles glatt bis zum reboot. Aber er hatte dann schon wieder Probleme mit dem Entpacken der zuvor auf die Platte kopierten Pakete. Diesmal hab ich bei dem Paket "gstreamer0.8-jpeg" die Fehlermeldung bekommen "Es ist ein Problem beim Installieren der Pakete aufgetreten" mit dem Hinweis, dass eine Neuinstallation der Pakete das Problem bereits beheben könnte. Danach hatte ich wieder nur die Konsole, wurde also aus dem Installvorgang rausgeworfen.
Hab mich in der Konsole eingeloggt und mal ein bisschen mit apt-get rumgespielt (versucht die Pakete die er nicht installieren konnte, zu ziehen), hab dann den Hinweis ausgespuckt bekommen ich solle es mit "apt-get -f install" probieren...
Obwohl ich nicht ganz genau weiß was das macht hab ich's halt probiert. Gut - die Internetverbindung stand und die Daten konnten aus dem Internet geladen werden. Allerdings mit diesem Ergebnis:


(klicken für große Ansicht)

Offensichtlich sind die Dateien (tar) kaputt, aber was tun? Neu laden mit apt-get -f install funktioniert nicht nochmal so wie beim ersten Versuch, weil mir dann gesagt wird "noch 0b von 100,0kb müssen geladen werden", und ich kann damit keine Pakete installieren.
Aber da das Internet ja geht, müsste das doch irgendwie zu schaffen sein?

Ich hoffe mal, dass ihr daraus mehr erkennen könnt als ich - jedenfalls kann ich die Installation der Pakete nicht einfach so wiederholen, weil ich beim booten von ubuntu immer nur die Konsole bekomme anstelle des Installvorgangs / der Installfortsetzung, und leider nicht weiß wie ich damit genau umzugehen hab / was für commands ich brauche etc. Wie gesagt - ich bin noch Linux-Anfänger...

Edit: kann man nicht irgendwie über die Konsole den Installvorgang neu starten? Dass also ganz stumpf einfach wieder angefangen wird, die Pakete zu entpacken, die laut Installation erforderlich sind? Denn da das Problem bei mir ja immer an unterschiedlichen Stellen auftritt, würd mich mal interessieren ob das jetzt wieder woanders auftritt, oder wieder beim selben Paket...

-LeJean-

--


Dieser Beitrag wurde am 03.06.2006 um 15:42 von LeJean bearbeitet.
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016
03.06.2006, 17:27
TheTinySteini



Wenn du Bock drauf hast: Hol dir mal die ganz aktuelle Ubuntu-Distribution (Dapper Drake, vorgestern erschienen). Falls du eher minimalistisch veranlagt bist, wuerd ich dir Xubuntu ans Herz legen (www.xubuntu.org), das is das selbe aber in schneller.
Jedenfalls, die haben mittlerweile Install- und Live-CD in einem... reinschmeissen und gucken ob die LiveCD dir ein funktionierendes Linux auf den Bildschirm zaubert. Wenn das geht, is das schonmal sehr vorteilhaft, dann hat man eine vernuenftige Grundlage um weiterzuarbeiten.
Dann darfst du mal das Install-Icon auf dem Desktop anklicken und gucken ob das dann funktioniert.
Kaputte Pakete klingt nach Problemen mit der Netzwerkkarte oder mit dem Ram. Ersteres koennte man z.b. mit ner zusaetzlichen Realtek-Chipsatz-Karte testen (die Dinger kosten 5 Euro und werden mittlerweile von allem und jedem unterstuetzt). Letzteres aeussert sich eventuell schon bei der LiveCD.

--

TheTinySteini
Coder Poke646
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017
03.06.2006, 21:24
default



fuer apt-get install sollte man root sein

--

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018
03.06.2006, 21:54
ScyTheMan
Moderator


Dann hätter er sich aber vorher schon beschwert, und die Pakete unter /var/cache/apt/archives ablegen ohne Berechtigung geht wohl genauso wenig. Wahrscheinlich hat Jean sudo benutzt (so wie sich das gehört).

--

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019
04.06.2006, 02:54
LeJean



ja, ich hab sudo genutzt.. anders gehts ja unter ubuntu eigentlich nicht (jedenfalls nicht wenn man sich nicht richtig auskennt)

Also ich hab Lan onboard, das ding hat halt nen Realtek-Chipsatz, ist aber ja nur normales lan und kein wlan. Ich hatte den PC zwischenzeitlich schon unten neben dem Router stehen und hab den so angesteckt (bei der debian netinstall), allerdings hat das ja auch nicht so hingehauen wie's sollte.
Wenn nix was bringt, werd ich das nochmal mit dem ubuntu-zeugs mit Internet per Kabel probieren, aber erstmal werd ich wohl xubuntu oder ubuntu 6.06 (oder welche version dapper drake noch gleich war) testen. Danke.

ttt: wo du sagst "Problem mit der Netzwerkkarte" - ich weiß nicht ob du da meinst dass das Ding allg. ein Fehler hat, oder nur mit den Treibern unter Linux. Jedenfalls hat das Einrichten bei der ubuntu-Install (bei der letzten) tadellos geklappt, nachdem ich die SSID etc. angegeben hab.
Und wenns der RAM wäre, hätte doch memtest86+ was finden müssen, oder?

Auf jeden fall zieh ich mir mal xubuntu und teste mal :)

Gute Nacht...
-LeJean-

--


Dieser Beitrag wurde am 04.06.2006 um 02:57 von LeJean bearbeitet.
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020
04.06.2006, 03:11
default



du hast kein wlan und gibts bei der netzwerkkarte ne ssid an?

und ansich hat das board keine realtek karte?

lspci | grep -i ether
0000:00:0a.0 Bridge: nVidia Corporation CK804 Ethernet Controller (rev a3)
0000:05:0c.0 Ethernet controller: Marvell Technology Group Ltd. 88E8001 Gigabit Ethernet Controller (rev 13)

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Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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021
04.06.2006, 11:16
ScyTheMan
Moderator


Die Ausgabe von lspci wäre mal ganz hilfreich ja. An sich sollte es mit Netzwerkkarten aber keine Probleme geben, die werden eigtl. immer erkannt solange es sich nicht um irgendwas extrem untypisches handelt.

--

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csndr

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022
04.06.2006, 12:41
LeJean



äh doch, ich hab wlan. Das hat - wie gesagt - bei der ubuntu Installation ja auch hingehauen. Nur weil ttt was sagte von "Ersteres koennte man z.b. mit ner zusaetzlichen Realtek-Chipsatz-Karte testen", wobei aber mein Problem wäre, dass ich ca. 30m LAN-Kabel bräuchte...

lspci-Ausgabe kommt, wenn ich den Rechner neu starte, d.h. wenn mein xubuntu-Download fertig ist, sofort.

--


Dieser Beitrag wurde am 04.06.2006 um 12:41 von LeJean bearbeitet.
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023
05.06.2006, 02:17
LeJean



... oder die Ausgabe kommt doch erst später. Nämlich jetzt o_O

das liest sich irgendwie nicht wirklich "glatt"... dieses "unknown device" darin macht mir grad Sorgen. Leider weiß ich damit nichts genaues Anzufangen.
Aber:
Der Network-Controller 0000:05:07.0 hat so Zeug nicht dahinter stehen und scheint erkannt / eingerichtet / betriebsbreit zu sein. Was auch immer ganz genau man aus dieser Ausgabe erkennen kann ;)

und btw: ich weiß dass rechts am bildschirmrand ~2 Zeichen in jeder Zeile fehlen, das liegt allerdings nicht am Foto, sondern einfach daran dass in der Konsole das Bild grundsätzlich etwas verschoben ist, und ich das jetzt da nicht neu ausgerichtet hab... ich hoffe das reicht so.

Edit:
So, jetzt hab ich mal xubuntu getestet... Habs übrigens auch extra nur 4x gebrannt, um mögliche Brennfehler auszuschließen.

Wenn ich das ganz normal (von CD) starte, dann kommt das hier dabei rum:
(Da ist ja dieses Dialogfeld mit dem Curosor auf "<Yes>" - ich konnte allerdings nicht auswählen. Das Bild hier entsteht komplett ohne mein Zutun)

Also hab ich mir gedacht, ich probier's mal im "safe graphics mode", aber dabei passiert das hier:
Quellcode:Uncompressing Linux - Ok, booting the Kernel.
[4294671.589000] crc error
[4294671.590000] Kernel panic - not syncing: VFS: Unable to mount root fs on unknown-block(1,0)
[4294671.590000] _
da hab ich dann den Cursor, kann nix tippen, nix machen - nurnoch ein Reset hilft weiter. Beim normalen xubuntu-Start von CD konnte ich wenigstens noch shutdown nutzen... aber so? O_o
Ich glaub, mein PC hat was dagegen dass ich ihm das installiere... oder so.

-LeJean-

--


Dieser Beitrag wurde am 05.06.2006 um 02:41 von LeJean bearbeitet.
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024
05.06.2006, 09:15
ScyTheMan
Moderator


Zitat:
das liest sich irgendwie nicht wirklich "glatt"... dieses "unknown device" darin macht mir grad Sorgen. Leider weiß ich damit nichts genaues Anzufangen.
Aber:
Der Network-Controller 0000:05:07.0 hat so Zeug nicht dahinter stehen und scheint erkannt / eingerichtet / betriebsbreit zu sein. Was auch immer ganz genau man aus dieser Ausgabe erkennen kann ;)
Die Ausgabe von lspci hat nur bedingt etwas mit der Funktionalität dieser Hardware zu zun, an sich eigtl. gar nichts. Die PCI_IDs werden ganz einfach mit einer internen Datenbank verglichen welche dann die entsprechenden Namen ausgibt. Ob da nun der entsprechende Treiber geladen ist, ist völlig egal. lscpi hat den Nutzen, dass man sich zB Chipsätze von diverser Hardware anzeigen lässt um anschließend auf Treibersuche gehen zu können.

Öhm, wegen Ubuntu: Ich hab das zwar nie benutzt, kommt mir jedoch etwas merkwürdig vor dass es dermaßen herumzickt. Debian ist immerhin schon ein bischen älter, da kann man sich immer noch rausreden :). Eh, jedenfalls, wo bekommst du denn diese kaputte Ausgabe? Wähend der Installation? Nach der Installation? Falls es letzteres ist, logg dich einfach mal ein (ggf. vorher "reset" eingeben), und gib "startx" ein. Dieser Fehler hat zumindest nichts mit der Grafik zu tun, da hat einach ein Programm Mist gebaut und etwas Unordnung hinterlassen (deswegen "reset").

--

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