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Autor Beitrag
000
01.02.2004, 12:07
dErGoO



Vorneweg: Ich hab mit diesem Thread extra mal ein wenig gewartet bis diese
Kurzgeschichtenflut vorbei war, weil ich ja schon selber gar nicht mehr dazu
kam alle zu lesen, geschweige denn zu kommentieren.

Ich würde gerade deshalb mal vorschlagen sich auf einen extra Thread für
Kurzgeschichten zu einigen. Damit das sogar in diesem hier möglich ist, hab
ich den Titel offen gelassen.

Ich werde also mal mit einer Kurzgeschichte beginnen, und wir gucken mal wie
sich das entwickelt.

Vieleicht aber vorher noch ein paar Regeln für diesen Thread, damit
das ganze auch funktionieren kann:

1. Eine Kurzgeschichte (oder ein ähnlicher Text, da müssen wir uns jetzt nicht
so drauf festlegen) sollte wenn möglich nur verlinkt gepostet werden, weil
sonst jedwede Übersicht verloren geht. Webspace für einen Text sollte wohl für jeden machbar sein.

2. Man sollte die Texte der anderen auch lesen, anstatt nur seine eigenen zu posten. Was ich damit meine: Bitte erstmal kommentieren, bevor man selber
was veröffentlicht. Ich denke mal jeder kennt das Gefühl sich Arbeit gemacht
zu haben und dann ignoriert zu werden :|

...

Also gut. Here we go:

Aus dem Keller in die Luft
- entstanden zu einem Projekt für kreatives Schreiben.

Hoffe mal auf Kommentare und weitere "Shortstorys"...

--


Dieser Beitrag wurde am 01.02.2004 um 12:10 von dErGoO bearbeitet.
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001
01.02.2004, 20:20
-Laber-



wenn du auf einen sammelthread hinauswillst, hr ich wünsch dir alles gute o/

--

Zitat:
Glaub, ich geh besser mal wieder.

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002
01.02.2004, 20:47
dErGoO



heißt? Neija wenn keiner sammeln will lassen wir es halt bei meiner Geschichte.

--

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003
01.02.2004, 21:29
CN



dErGoO
98% der angelblichen kurgeschichten die hier gepostet werden sind lächerlich
wiederrum n grosser prozentsatz davon sind gar keine kurgeschichten

--

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004
02.02.2004, 14:17
warri



Also die Geschichte gefällt mir sehr gut, weiter so! *wissen will wies weitergeht*
Würde mich über ne Fortsetzung freuen :)

@CN
Wenn du eh nur rummeckerst und nix zum eigentlichen Thema sagst, könntest du ja mal überlegen nicht überall deinen Senf dazuzugeben. Mir persönlich ist es egal ob das jetzt ne echte "Kurzgeschichte" ist oder unter anderen Bedingungen geschrieben wurde, hauptsache sie ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen... außerdem hat dErGoO auch geschrieben "oder ein ähnlicher Text, da müssen wir uns jetzt nicht
so drauf festlegen".

Die Idee mit dem Sammelthread ist auch ne gute Sache, mal abwarten ob was draus wird.

--

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005
02.02.2004, 14:53
Dr.Zenz



Back to Topic, pls.

--

[Dennis "Dr.Zenz" Jenz][Photon Audio Player]

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006
04.02.2004, 15:05
Braindead



@CN, es interessiert niemanden, wie die herrschenden Kurzgeschichten-Definitionen im Deutschunterricht oder sonstwo aussehen. Da richtet sich niemand nach. Kurzgeschichten sind meist nur kurz, ansonsten kann man dem Autor freie Wahl lassen.

Es gibt im Internet genügend Kurzgeschichten Internetseiten.

Eine auf der ich selbst bin ist Kurzgeschichten.de

Dort sind so einige sehr talentierte Menschen, von denen wenige auch schon ihr erstes Buch veröffentlicht haben.

Die wichtigsten Regeln: Kritisiere keine Kritik deiner Kurzgeschichten, auch wenn sie noch so hart ist, denn wirklich verbessern wirst du dich ohnehin nur durch harte Kritik.

Die ersten Geschichten sind eben vollkommen Schrott und der Inhalt ebenso. Noch schlimmer sind die stumpfen Dialoge und so weiter.

Kritisiert du Kritiker, bekommst du entweder gar keine mehr, oder sie ist weniger kritisch. Das gibt dir dann zwar ein besseres Gefühl, aber letzendlich schadet es einem nur selbst.

Leute, die dir schmeicheln und das Gefühl geben, du wärst gut, halten dich nur in deiner Entwicklung auf.

--

na ja, falls dir das Schreiben ernst ist, viel Spaß und poste deine Geschichte dort ruhig einmal, wenn es aber eine einmalige Sache war, dann irgnoriere mich. ;)

Zu deiner Geschichte:

Zitat:
Er wirkte eher, wie eine einzelne Schokoflocke, die auf dem
Sahnehäubchen eines frisch aufgebrühten Cappuccinos Platz genommen hatte, vielleicht wie eine Olive, die ein
unvorsichtiger Fischer während seines Mittagessens ins Meer hatte fallen lassen.
Die erste Metapher ist gut, die zweite ist unnötig und verwirrend - außerdem hast du mich durch die zweite Metapher zum nachdenken gebracht und das Bild, welches du mit der ersten Metapher aufgebaut hattest, zerstört.

Viel ist nicht immer gut, gilt auch hier. Keine doppelten Metaphern. Du willst doch einen guten Lesefluss und ein Bild im Kopf des Lesers aufbauen? Setze Metaphern genau dazu ein, um Erinnerungen uns Assoziationen zu wecken, Gefühle - aber so, dass sie auch deinem Ziel dienen.

Zitat:
Was dort unten lagerte war lange Zeit nicht benutzt worden, und gab sich alle Mühe auch genauso auszusehen.
Die hier finde ich zum Beispiel gelungen.

Zitat:
...dass nun von Mutter Schwerkraft...
Mutter Schwerkraft? Du meinst von Mutter Erde angezogen, oder? Die Schwerkraft zieht nichts an. (Logik)

Zitat:
...Das Geräusch ließ auf eine größere Anzahl dieser
Türenöffner schließen...
Du meinst mit Türenöffner die Schlüssel des Schlüsselbunds?

Es wirkt irgendwie schon fast lächerlich, wenn man zwanghaft versucht, Worthäufungen zu vermeinden und grundlos auf Synonyme ausweicht.

Zitat:
..die Tür schwang auf, oder besser gesagt, sie kratzte angestrengt
in einem vagen Bogen über den Steinboden...
Wenn du schreibst "kratzte angestrenkt", stelle ich mir zwangsläufig eine Tür mit Schweißtropfen und einer verzerrten Mimik vor, aber das ist egal ;)

Wieso eigentlich einen "vagen" Bogen, eiert sie etwa?

Anstatt des "Steinbodens" könnte man auch "über den kalten Stein" schreiben. Das Gehirn des Lesers wird das "Boden" zu "Stein" schon von selbst hinzufügen. Und genau das kannst du ausnutzen, um das "kalt" davor zu setzen, ohne den Satz zu überfrachten.
Fast jeder kennt das Gefühl barfuß über kalten Stein zu laufen und er wird sich daran erinnern, wenn er dies liest, außer du möchtest nicht, dass dein Leser an dieser Stelle so etwas denken soll.

Sorry, ich habe leider keine Zeit sie mir noch gründlicher anzuschauen, aber mach weiter so.

--


Dieser Beitrag wurde am 04.02.2004 um 15:15 von Braindead bearbeitet.
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007
04.02.2004, 15:19
WareWolf



hoppla, das halte ich mal für eine Profikritik. Respekt dem Schreiber wie auch dem Kritiker =)

--

Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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008
05.02.2004, 13:54
The_Overmind



Die Geschichte ist schön geschrieben, Du arbeitest sehr mit veranschaulichen Maßnahmen womit man sich das geschriebene SEHR GUT vorstellen kann. Nur irgendwie bin ich anscheinend zu blöd um zu verstehen, was der Baumeister und der Rabe (der ne (Asche-)flocke vom anscheinend herannahenden Vulkanausbruch abgekriegt hat) mit einander zu tun haben. Wieso ist der Baumeister überhaupt in der Geschichte drinne, die Beiden verbindet ja nur das Wort Flocke und das auch nur am Ende.

Ich schätze ma aber eher die Geschichte ist zu hoch für mich, bin nicht so der Kurzgeschichten-Freak :)

--

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009
05.02.2004, 16:21
[ LOD q|p Silver ]



also Hashas mus ich in diesem fall verteidigen.. seine geschichte ist bisher die einzige die ich persönlich wirklich gut gefunden habe.. leider hat er sie nie fortgesetzt :(

http://www.thewall.de/forum/showtopic.php?threadid=34487&time=

--

Homepage: THE CONSPIRACY IN SHADOW
Visit : HalfLife-Mods.com, HalfLife.org

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010
10.02.2004, 23:02
dErGoO



So sorry, irgendwie hatte ich verschlafen, dass ich diesen Thread noch offen hatte.

@Braindead: Sehr gute Kritik, vielen Dank. Werd mich Morgen mal in Ruhe auf dem Link umsehen den du angegeben hast.

@The_Overmind: Interessant, dass du an eine Ascheflocke denkst. Find ich ne interessante Interpretation, war aber nicht so gemeint. Es ging um eine Schneeflocke, wie es auch im Text steht. Ich werd mich mal hüten jetzt plump hinzuschreiben worum es geht, aber du kannst vieleicht mal über eine gläserne Halbkugel nachdenken, unter der Schneeflocken wirbeln...

--

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011
11.02.2004, 08:53
The_Overmind



Das Ding war, daß ich bei nem lebenden Raben und Leuten die schreien daran denke daß die in irgendner Kugel stecken, sondern daß das was innerhalb der normalen menschlichen Dimensionen (Stadt etc.) ist.
Daher hab ich auch die Flocke (die nicht schmelzen wollte) als und das Erdbeben als Vulkanausbruch interpretiert und konnt mit dem Baumeister nichts anfangen. Danke Dir für die Aufklärung :)

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