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Autor Beitrag
000
09.02.2005, 00:13
ScyTheMan
Moderator


Ich habe vor, einen zweit-PC mit meinem Router zu verbinden. Das möchte ich gerne per WLAN machen, da der PC zu weit weg ist für ein Netzwerkkabel (wobei mir das wirklich lieber wäre).
Das Problem dabei ist, das ich überhaupt keine Ahnung von dem ganzen WLAN-Kram habe. Es muss eine Verbindung von Netzwerkkarte (PC) zu Router (also auch Netzwerkanschluss) sein. Ein WLAN-Router kommt nicht in Frage, da ich schon einen Router habe. USB- anstatt Netzwerkanschluss ist auch nicht drin, da dann erstens der zweit-PC nur online sein kann wenn mein PC an ist und es zweitens Kompatibilitätsprobleme bezüglich des Treibers und verschiedenen Betriebssystemen geben würde (ich weiß, das es auch für Linux vernünftige Treiber gibt, aber das ist mir zu viel Aufwand und außerdem siehe erstens und so).

Nun, was brauche ich dazu? Reichen da zwei access points aus? Oder brauche ich noch etwas anderes? Geroutet werden muss das ganze ja nicht, da es sich lediglich um eine Verbindung zwischen zwei PCs handelt und voraussichtlich auch nichts dazukommen wird.

MfG, ScyTheMan

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001
09.02.2005, 00:38
HammerBlade



Ich fasse mal zusammen...

Quellcode:PC1(eth0)<-------------------------\
                                   |-----Router----->Internet
PC2(wlan0)<+++++++AccessPoint------/

Legende:
++ = WLAN
-- = Kabel
Du brauchst:

1 WLAN-Karte: Für den 2. PC (wlan0).
1 AccessPoint: Dieser stellt die Verbindung zwischen Router und WLAN her.

Was die sichere Konfiguration und Einrichtung eines WLAN's angeht kenn ich mich leider nicht aus.

--

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Dieser Beitrag wurde am 09.02.2005 um 00:43 von HammerBlade bearbeitet.
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002
09.02.2005, 00:48
ScyTheMan
Moderator


Die Grafik ist schon mal richtig :)

Was die WLAN-Karte angeht: Wird die wie eine Netzwerkkarte behandelt? Oder dafür extra Treiber notwendig?

[edit]
Falls Treiber, brauch ich noch zusätzliche Informationen über problemlos funktionierende Karten/Chipsätze. Es gibt da ja dieses lustige linux-wlan-ng Projekt. Allerdings wird da sicherlich nicht alles unterstützte so problemlos funktionieren. Ich hab auch von den atheros-Chipsätzen gehört, allerdings sind Karten mit diesen Chipsätzen nicht gerade billig.

--

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Dieser Beitrag wurde am 09.02.2005 um 00:52 von ScyTheMan bearbeitet.
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003
09.02.2005, 13:53
K-Putt



Zum Thema WLAN-Karten mit guten Linux Treibern gibts einige Webseiten.
Ansonsten guck mal, was dein Kernel von Haus aus unterstützt, bzw. welche Module es gibt, und kauf dir dann so ne Karte.

Meiner Erfahrung nach kann ich dir sagen, dass die Karten mit PRISM Chip (z.b. Netgear) gut unterstützt werden, und Karten mit Texas Instruments Chip (z.b. D-Link) schlecht bzw. gar nicht.

Je nach Treiber und Distribution, hast du dann ein neues Interface ethX oder wlanX, dass wie eine "normale" Netzwerkkarte behandelt wird.

Was die Sicherheit anbelangt, so solltest du auf dem Access Point den MAC-Filter aktivieren.
Das bedeutet, dass sich nur Clients mit einer bestimmten MAC Adresse zum Access Point verbinden können, in dem Fall tragst du die MAC deiner WLAN Karte in den Filter ein.

Dann noch SSID Broadcast deaktivieren, damit niemand deinen Access Point finden kann.

Wenn du noch sicherer gehen willst, kannst du noch WEP Verschlüsselung aktivieren, verringert die Übertragungsgeschwindigkeit leider etwas.

--

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004
09.02.2005, 13:59
ScyTheMan
Moderator


Ok, damit sollte dann alles geklärt sein.
Vielen Dank.

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005
09.02.2005, 17:10
TheTinySteini



Vorsicht mit Pauschalaussagen über Hersteller und verwendete Chipsätze. Gerade Netgear scheint mehr oder weniger zu verwenden, was es gerade so auf'm Markt gibt. Also falls du vor Ort kaufst, marschier in den Laden und schreib dir die genauen Bezeichnungen der Karten auf... dann kurz googlen ob's damit erfolg gibt oder nicht (die Händler geben meiner Erfahrung nach zu Linux-Kompatibilität generell keine Auskunft).
Hrm, und dann die Sache mit dem Access-Point... ich weiß nämlich nicht, ob es die Dinger günstig einzeln gibt. Klar, in größeren WLAN-Netzwerken werden einzelne Accesspoints eingesetzt, aber unter Umständen sind die Dinger teurer als nen Router mit WLAN für'n Heimgebrauch. Das wäre aber auch nicht soo das Problem falls der WLAN-Router dann nen Uplink-Port und nen Eintrag für statische Routen bietet - damit kann man die einfach zusammenschalten und dem WLAN-Router sagen, dass es ins Internet über den anderen Router geht und gut is.

--

TheTinySteini
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006
09.02.2005, 19:39
ScyTheMan
Moderator


Gut, dann werde ich mich da mal genauer über die Preise informieren.

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