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Autor Beitrag
000
11.02.2005, 17:19
Desert



Hiho"

N kumpel von mir möchte anfangen Drum n Base Musik zu machen, und ich soll hier mal fragen, welche geräte man dazu benötigt (kabel, wo kommen die samples her usw.).

Er war zwar auch schon in musikstores fragen, aber die ham halt immer nur weiterverwiesen auf dj. shops, welche in berlin jedoch irgentwiwe nich vorhanden sind.

Habt ihr also ne ahnung was man dazu brauch?

--

Exitus acta probat.
Der Zweck heiligt die Mittel.

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001
14.02.2005, 14:30
Michael k.



Da gibts in Fact 2 relevante möglichkeiten:

1.) 'n absolut gutes Programm wie REASON (Propellerhead Software) Saugen, da es zum kaufen zu teuer ist. (365 €/$).
Systemanforderungen: min. 450 Mhz / 512 MB Ram / Brenner / OS ab Win 98 / 4 Gb Festpatte / gute Kopfhörer oder Lautsprecher oder Kabel zur Anlage / ect.

2.) Die Einzelkomponenten via DJ-Shop Kaufen:

- Mixer
- Drumcomputer
- Loopplayer
- Destroys, Reverbs, EQ's, Filter, ect.
- Ev. Sequenzer
- viele (!) passende (!!) Kabel
- min. 500W Sterioboxen (absolutes min. da sonst *ächts*)
- bei den samples hab ich k.a., denk aber musste dir selbst kaufen (die sind bei Reason schon dabei)
- optional zu Drumcomp. : E-Schlagzeug
- optional zu Sequenzer : 8 - 16 Spurmaschiene (nur sinnfoll, wenn kein Drumcomp.
- ect.
- pp.
- ff.

FAZIT:
Sag deinem Kumpel, er soll sich sowas wie Reason holen. Da gibts außerdem auchnoch Synthesizer und Sonstwas. Ich benutze das Prog. selbst. Ist voll geil!! Muss allerdings sagen, dass es schwer ist sich da reinzufinden (hab die Englische version. Bei Deutscher ist es aber wohl nicht viel besser...)
Da muss man auch z.B. die Geräte hinten Professionell verbinden undso... Ganz Cool. Wenn noch weitere Fragen --> Post / Private Massage

--

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002
14.02.2005, 14:41
dp
Administrator


das ist uebrigens der schnellste weg seinen account zu verlieren (#001).

--

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003
14.02.2005, 16:55
Rusef



Private Massage? na komm er will doch auch nur sienen spaß der kleine :P

ein freund von mir hat nen DJ service, die benutzen "Traktor DJ Studio". Preis liegt um 300-500 eur, und die ergebnisse die die damit erzielen sind alles andere als schlecht

--

If someone is too greedy, they will lose what they orginally had.

Thewall.de Frappr

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004
14.02.2005, 17:17
BRoDO



äh traktor zum musik machen?? is das teil nich eher zum auflegen gedacht?
für live ist ableton live (www.ableton.com) eigentlich einer der beliebtesten sequenzer. aber reason ist auch ne gute wahl.

--

[ Kein STEAM | Kein TGC/TCPA | Keine Softwarepatente |Keine Alternativ-OS-Propaganda in Windows-Threads | Keine Bewertungen ][KEIN GARNIX!]

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005
14.02.2005, 20:40
theDon



- linux
- jack audio connection kit
- ardour
- hydrogen
- fluidsynth

erfordert nen bisschen handarbeit, aber das gibts alles kostenlos.

--

\o tanz den naziprau! o/

And more than ever, I hope to never fall,
Where enough is not the same it was before

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006
15.02.2005, 16:03
TheTinySteini



Traktor ist zum Auflegen, ja, nicht zum Musik machen. Ok, kommt auf die Definition von Musik machen drauf an.
Reason oder sowas würd ich auch mal empfehlen, gibt's ne Demo, kann man sich angucken. Und eventuell mal einfach im Internet nach Foren stöbern, wo man sich informieren kann.
Geräte würd ich sagen: vergiss es (zumindest erstmal). Außer du hast nen Geldscheißer... denn richtige Hardware-Effekte/-Mixer/-Synthies sind einfach nur schweineteuer. 1k Euro pro Gerät ist da noch richtig günstig. Und man braucht doch ziemlich viel Vorwissen, um den ganzen Midi-Kram gedeichselt zu kriegen. Was sich aber lohnen dürfte, ist
1. eine _gute_ Soundkarte (nicht so nen Soundblaster Kram...)
2. Studiomonitore (also Studio-Boxen) + geeigneten Verstärker. Nur die liefern wirklich den Sound den du produzierst (möglichst lineares Frequenzspektrum), Hifi-Boxen/Verstärker sind fast immer Tiefen/Höhen-betont. Watt-Zahl ist völlig unwichtig.

[edit] Achja, Berlin und kein DJ-Shop halte ich für den schlechtesten Scherz den ich seit langem gehört hab. Gerade Berlin ist eigentlich ne Hochburg für sowas.

--

TheTinySteini
Coder Poke646
"Don't Panic" - Hitchhiker's Guide to the Galaxy


Dieser Beitrag wurde am 15.02.2005 um 16:05 von TheTinySteini bearbeitet.
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007
15.02.2005, 16:32
BRoDO



also mein setup atm sieht so aus:

rechner (klar) mit ableton live. daran ein m-audio quattro audi-interface und ein x-session midi controller. das leuft eigenltich ganz gut, bis auf ein paar aussetzer ab und zu, die von meinem lahmen rechner kommen.

--

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008
15.02.2005, 17:02
Sonium



m-audio quattro ist sicher edel. Hab hier m-audio MobilePre-USB. Das einzige was suckt ist dass ich es unter Linux nur hin bekomm. Aber von

Zitat:
- min. 500W Sterioboxen (absolutes min. da sonst *ächts*)
ist wohl ab zu raten und statt dessen aktive Studiomonitore. Hab hier m-audio Studiophile SP-5B und bin begeistert.
Midiinterface scheint wohl nicht kritisch zu sein, hab das einfach über den Gameport von noname-Karte laufen - keine Probleme.
Was ich Softwaremäßig absolut empfehlen kann ist Garritan Personal Orchestra. Ist garnicht mal so teuer für die Art von Software und orchestrale Sachen rocken immer.

--

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www.killerlevels.de Editing mit Quake III Arena, Urban Terror, Elite Force

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009
16.02.2005, 04:27
QmS



Ich würde das in etwa So aufbauen:
Hardwareset:

1. Mischpult:
Sofern er nicht jeden Drumsound auf einer eigenen Spur abmischen will reicht eins mit 8 Spuren (Die meisten Drumcomputer in einer halbwegs vernünftigen Preisklasse haben Eh nur 1 Ausgang fürs Summensignal)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=46953&item=3781653018&rd=1

Hier gibts noch ein recht günstiges 16 Kanal Mischpult (keine Ahnung wie gut die Qualität ist): http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=46954&item=3781563307&rd=1
Das hat allerdings schon wieder Kram den er wahrscheinlich nicht brauchen wird, weil er ja keine Band abmischt (z.B. brauch ein D&B Künstler nie im Leben 10 Mikrophonvorverstärker)

2. Drumcomputer:
Die Auswahl ist groß und eigentlich kann man da nicht viel falsch machen (ich würd die dinger auf jeden Fall aber mal probehören, da die Qualität der verwendeten Drumsamples gerade bei billigen Geräte zu wünschen übrig lässt)
Hier, der is zwar alt hat aber Einzelausgänge:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=46948&item=7300082470&rd=1
Wichtig ist das du ihn mit nem Stepsequencer programmieren kannst, da intuitiver.

Sonst gibts eigentlich dazu nich zu viel zu sagen, allerdings würde ich anstatt eines Drumcomputer gleich zu einem Sampler raten. Kostet zwar mehr, hat aber den Vorteil, das er selbsterstellte oder fremde Samples direkt in den Sampler laden kann und mittels midi-keyboard sogar Melodien spielen kann. Am ehesten lässt sich das noch mit diesen Kaufhauskeyboards von Yamaha vergleichen, nur das da die samplebank "fest" integriert ist. Er kann auch Die Drumsounds auf einzelne Tasten des Keyboards legen und so die Drumspur direkt einspielen.
Ein Sampler ist eigentlich immer die bessere Alternative zu einem Drumcomputer, sofern man halbwegs rythmisches gefühl besitzt (und das hat eigentlich jeder ausreichend). Ich würde hier fast ausnahmslos zu akai raten, was aber unbezahlbahr (500€ aufwärts) ist.Hier eine D&B Sample CD mit fertigen Samplebanks die du auf einen Sampler laden kannst:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=46972&item=7300517093&rd=1

3. Basssyntheseizer
grundsätzlich kannst du jeden Syntheseizer auch als basssynthie verwenden, günstige brauchbare gibts schon um die 200€. Jeder klingt ein bisschen anders deswegen kann man da keine pauschale aussage treffen was nun das beste ist, da entscheidet der persönliche Geschmack (Probespielen/hören!)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=7797&item=3782035934&rd=1&ssPageName=WDVW
für den brauchst du aber noch ein midikeyboard um den bedienen zu können.

4. Recording Kram:
Ich werd beim reinen Hardwareset mal den computer aussen vorlassen...
Am besten ist man heutzutage eigentlich mit nem HDD rekorder dran, ich hab gehört die gibts schon für ~200€ (konnte noch keinen finden der so günstig ist)
Ansonsten kommt da nur noch DAT in frage... die Anzahl der Spuren sollte sich nach der Anzahl der spuren des Mischpultes richten (weniger sind auch ok, dann musst er aber mittels Pingpong verfahren mehrere Spuren zu einer verbinden, was die nachträgliche bearbeitung einzelner parts wesentlich erschwert/unmöglich macht.

5. Ausgabegeräte:
Ich würde zu einem guten Kopfhörer (z.B. AKG) raten. Selbst wenn er sich später noch monitore kauft, kann man kopfhörer immer mal noch gebrauchen. Zumal gute Monitore wirklich keine Billige Anschaffung sind.
hier die Studiophile Monitore die Sonium erwähnt hat:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=21773&item=7301386669&rd=1&ssPageName=WDVW
Ich hab sie noch nicht gehört, M-audio macht aber eigentlich guten Kram.

Verkabelt wird das ganze über 1/4" Monoklinke für die Instrumente und XLR Kabel (sofern das Mischpult XLR Summenausgänge hat) für die Boxen.
Dazu kommen noch diverse Effektgeräte (was wohl für den Anfang am Sinnvollsten ist, ist ein Kompressor und ein graphischer Equalizer, sofern der Mixer keinen hat)
Mit mindestens 1000€ muss dein Freund rechnen wenn er das Komplett mit Spezialisierter Hardware lösen möchte.
Viel zu teuer, Womit als Alternative bleibt das ganze Softwareseitig zu lösen.

Softwareset:

Hier nimmt der Rechner die Funktionen des Mischens und des Recordings (und auch der Klangproduktion)

1. Soundkarte
Damit er auch externes Equipment nutzen kann sollte er sich eine Soundkarte mit mehreren Eingängen leisten. Ausgänge brauch sie nur 2 (Summe L/R) da er ja die Mischung im PC erledigt.
Ich hab mir die E-MU 0404 geholt, und habe mich später darüber geärgert, dass sie nur 2 Monoeingänge besitzt.
Empfehlen kann ich M-Audio, Maya und die größeren E-MU Sachen. Wichtig sind ASIO und evtl. DSP (was es neuerdings auch schon in vernünftigen Preislagen gibt) DSP ist praktisch hardwaregestützte Echtzeitverarbeitung von Audioeffekten. also gibt es 0 Verzögerung zwischen eingabe des Signals und Ausgabe (Diese Latenz ist ein großes Problem beim Computergestützten Recording, Wenn man z.B. 40ms Latenz hat fühlt es sich an als hätte man garkeine direkte Kontrolle über das Softwareinstrument). Wenn er sich keine neue Soundkarte kaufen möchte (kostet ja auch Geld), soll er wenigstens mal die ASIO4ALL Treiber anschauen.
http://michael.tippach.bei.t-online.de/asio4all/
Damit kann man bei den meisten standartsoundkarten die latenz um bis zu 30ms drücken!

2. Software
Notfalls kann man sich die _erstmal_ "borgen" Allerdings sind bei den meisten soundkarten Bundles mit OEM Versionen dabei die schon einiges bringen. Empfehlen kann ich als Recording/Mixing Programm Cubase von Steinberg, das beherrscht so ziemlich alles was ein Tonstudio beherrschen sollte. Dazu gibt es diverse Freeware VST Instrumente und Effekte, also virtuelle Programme die ein Instrument oder Effekt nachbilden.
Reason ist meistens auch als Adapted version dabei (nicht alle Instrumente Verfügbar, beschränkung der maximalen Anzahl von Instanzen eines Instruments). Damit lässt sich allerdings trotzdem einiges Anfangen.
Dein Freund sollte sich zuerst mit dem Mixer (mischen), dem Dr.Rex Loopplayer (Drumloops) und dem Subtractor (synthieflächen/bass) auseinandersetzen, um schnell zu einem ersten eigenen D&B song zu kommen.
Man kann mit Rewire auch Cubase als Host und so die Reasoninstrumente im Cubase Sequencer einsetzen. Das hat den Vorteil das man die Qualitativ hochwertigen Effekte von Reason mit Externer Hardware verbinden kann. (Reason selbst hat leider noch kein Audio-In).
Dein Freund sollte sich eventuell auch mal die neueste Generation von VST - Drumloopplayern anschauen, wies scheint hat die einiges auf dem Kasten, wie z.B. gelayerte Drumloops (um jeden einzelnen Drumsound innerhalb des Loops bearbeiten zu können).

3. Synthies:
Wenn er sich noch einen Hardware Synthie holen will dann kann er das tun, sofern er einen freien Eingang dafür hat.

4. Controller
Ein gutes Midikeyboard mit normalgroßen anschlagsdynamischen Tasten sollte es schon sein
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=23317&item=3781765754&rd=1
61 Tasten sind Ideal, es können auch weniger Sein, 88 Tasten lohnen nur wenn dein Freund Klavier gelernt hat.
Dazu wäre eine Faderbox nicht schlecht. Sie dient dazu softwareinstrumente mit externer Hardware zu steuern (echte Potis sind einfach besser als der Mauszeiger, außerdem kann man so mehrere Einstellungen gleichzeitig beeinflussen)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=46976&item=7300413446&rd=1&ssPageName=WD4V
Das Behringerteil hat sogar Motorfader (leider nicht touchsensitiv). Die nützen dir in Reason allerdings nur bedingt, da reason bis jetzt nur midisignale empfangen und nicht senden kann (das ist sinnvoll um nach einem Neustart des Programms die Parameter der Regler auf die Faderbox übertragen zu können).

5. Recording:
Die Softwareinstrumente werden über den Midisequencer aufgenommen, die Hardwareinstrumente landen als Wavesamples auf Platte und werden einfach in eine virtuelle Audiospur gelegt.

6. Ausgabekram:
das gleiche wie oben.

Softwareseitig ist er da auf der wesentlich kostengünstigeren Seite, und das würde ich auch jedem empfehlen der zuhause Musik machen möchte. Ansonsten kann man nur sagen, üben üben üben, gute Musik macht sich nicht von alleine. Wenn man überlegt sich externe Hardware zu leisten unbedingt Testberichte in den Fachmagazinen lesen (in der letzten PC&Musik war ein guter Soundkarten Vergleichstest drinne)

edit: ich hoffe die links sind alle richtig, ich werd das jetzt nicht überprüfen...

--

Earth - The dystant future.

After dozens of nuclear and postnuclear wars, mankind struggles to survive versus their... bla bla bla... existence: Music


Dieser Beitrag wurde am 16.02.2005 um 04:34 von QmS bearbeitet.
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