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Autor Beitrag
000
15.01.2009, 22:55
LeJean



Guten Abend..

ich hab hier in der WG ein Problem mit der Internetverbindung und bin nicht in der Lage, das eigenständig zu lösen. Also frag ich euch - vielleicht weiß jemand Bescheid.

Zunächst zum Setup:
Das ist so banal, wie es eigentlich nur sein könnte..
Splitter -> Modem -> Router -> PCs
2 PCs sind per WLAN verbunden, ein PC per LAN
Modem ist eine Siemens-Kiste, Router ist (leider) ein DLink DI-524 (aktuellste Firmware) mit Rev. B2 (d.h. kein Atheros-Chip)

Provider ist, wie schon genannt, Alice (Flat 16000)

Die Problematik ist jetzt, dass in Abständen von 2 bis 30 Minuten die Internetverbindung komplett weg bricht. Aber nicht nur so, dass man danach gleich wieder online ist, sondern gleich so, dass es um die 3 Minuten dauert, bis die Verbindung wieder steht. Zunächst bin ich davon ausgegangen, dass es sich um ein WLAN-Problem handelt. Das kann ich aber ausschließen, da der PC per Kabel zu denselben Zeiten dasselbe Problem erfährt und ausserdem der Router auch über das WLAN im Falle einer unterbrochenen Internetverbindung noch astrein erreichbar ist (Ping und Web-Frontend).
Ausserdem funktioniert ein File-Austausch im Netzwerk zwischen beliebigen PCs immer und mit einer den Umständen entsprechenden Geschwindigkeit (nicht den besten WLAN-Empfang etc.)

Das bedeutet für mich, dass der Fehler irgendwo zwischen unserem Router und dem Provider (Alice/Hansenet) liegen muss.

Ich hab natürlich erstmal die Log-Files vom Router beobachtet, die enthalten aber überhaupt keinen Hinweis auf irgendein Problem. Die sind nur voll von Zugangsversuchen von irgendwelchen IPs von außen.
Windows erkennt natürlich die Verbindungsprobleme, und auch die Netzwerkübersicht in Vista markiert die Verbindung zwischen Router und "Internet" als unterbrochen. Jetzt aber das verwirrende: Der Router verbindet per dynamischem PPPoE mittels Zugangsdaten zum Provider, die Verbindungseinstellung steht auf "immer an". Und wenn jetzt so eine Unterbrechung kommt und ich auf den Router verbinde um mir die Verbindungsinformationen anzusehen, dann steht dort:

PPPoE verbunden
Verbindungsdauer: hh:mm:ss

Und die Verbindungsdauer bewegt sich dann nie im Sekundenbereich, sondern es sieht aus, als würde der Router gar nicht "merken", dass die Verbindung weg ist. Die Dauer läuft weiter hoch. Ausserdem wird dem Router bei so einer Verbindungsunterbrechung keine neue IP vergeben, wie es ja nach einer Neuanmeldung beim Provider eigentlich der Fall sein sollte.

Ist das jemandem von euch schonmal untergekommen, könnt ihr vielleicht mutmaßen woran das liegen kann? Liegt die Schuld bei mir oder bei dem Provider?
Leider hab ich keinen anderen Router da, mit dem ich testen kann..

Bin für jede Hilfe dankbar!
Viele Grüße,
Jean

--


Dieser Beitrag wurde am 15.01.2009 um 22:59 von LeJean bearbeitet.
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001
15.01.2009, 23:03
KhanRKerensky



Zitat:
Leider hab ich keinen anderen Router da, mit dem ich testen kann..
Dann lass den Router erstmal aus dem Spiel und stöpsel dich (zum testen) direkt ans Modem. Wenn dann die Probleme bleiben liegts schon mal nicht am Router sondern am Provider. Und dann hilft eigentlich nurnoch dort anzurufen.

--

"[...] you're going to burn in a very special level of Hell. A level they reserve for child molesters and people who talk at the theater." - Book

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002
16.01.2009, 11:08
Kloetengott



Die Verbindungsversuche von aussen würden mich zuallererst stutzig machen.
Ich hoffe euer WLAN ist gesichert.
Ansonsten stell euer WLAN mal auf unsichtbar und schau was passiert.

--

"Kloetengott: Ich finde Leute die sich selbst zitieren echt armseelig!"

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003
16.01.2009, 13:42
PotKinRot



Verbindungsversuche von aussen müssen mit dem WLAN prinzipiell nix zu tun haben (Ich hab hier auch nen Router, kein WLAN, und trotzdem die Logs voller geblockter Verbindungsversuche von aussen.

--


Dieser Beitrag wurde am 16.01.2009 um 13:42 von PotKinRot bearbeitet.
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004
16.01.2009, 14:37
LeJean



Danke für die Antworten.

Ich werd heute, wenn ich von der Arbeit wieder da bin, mal testen wie das ohne Router aussieht.. Mal ein bisschen loggen, wie die Verbindung über ne längere Zeitspanne so aussieht.

Die Verbindungsversuche von außen sind völlig normal, deshalb bin ich auch nicht weiter drauf eingegangen. Der Router loggt halt jede Anfrage aus dem WAN mit.. Aber ja, das WLAN ist sowieso gesichert.

--


Dieser Beitrag wurde am 16.01.2009 um 14:38 von LeJean bearbeitet.
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005
16.01.2009, 18:18
default



das modem sollte ne lampe für "sync" haben, wenn das modem den sync verliert muss es resyncen und die lampe sollte blinken, verliert das modem sync mal alice anhauen was da geht, das ist deren problem.

wenn du glück hast kannst du bei dem modem die dämpfung/jitter/kram mit dmt auslesen (http://dmt.mhilfe.de/) ansonsten gibts manchmal nen anderen weg die werte vom modem zu bekommen (eingebautes webiface auf dem modem und so frickelgeschichten).

--

Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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006
17.01.2009, 11:33
LeJean



Also am Modem gibt's keine LED, die mit "sync" oder ähnlichem bezeichnet ist.

Ich hab heute Nacht mal meinen Laptop per Kabel an den Router gesteckt, alle 10 Sekunden Google anpingen lassen und natürlich fleißig mitgeloggt. (Daher btw. auch die Perl-Frage im Coding-Board..)

Das Interessante ist: Während ich per Steam meinen Source-SDK Content am Desktoprechner (per WLAN) neu runtergeladen hab (im Schnitt etwa 350 kB/s, natürlich ein paar Einbrüche zwischendurch), ging die Pingzeit auf 1,5 bis 2 Sekunden hoch, sonst war der Schnitt immer bei 40 ms! So weit ich das beurteilen kann, sollten Leitung, Modem und Router aber ausreichend Kapazitäten bieten, den Ping auch noch schneller durch zu kriegen. Ausserdem ist ganz interessant, dass zwischen 2 und 8 Uhr ständig die Verbindung weg war, zwischenzeitlich sehr lang.
Zum Beispiel ist zwischen 3:08 Uhr und 3:35 kein einziger Ping zurückgekommen. Kurz davor gab's noch ein Loch von etwa 15 Minuten, kurz danach nochmal ca. 10 Minuten. Über die ganze Nacht verteilt im Abstand von 3 bis 15 Minuten immer mal wieder kurze Ausfälle (~2 Minuten lang), aber (!) ab 8 Uhr morgens kein einziger Leitungseinbruch mehr. Was machen die bitte nachts mit ihrem Netz?

In der kommenden Nacht werd ich die Kiste direkt ans Modem hängen und dann mal pingen lassen.

An die Modemwerte bin ich jetzt noch nicht gekommen, weil ich durch den Router nicht drauf komme. Ich hab zwar die Alternativlösungen dafür auf der Seite gesehen, werd aber nachher sowieso den Laptop ans Modem stecken und kann das dann auch nochmal direkt versuchen.

--


Dieser Beitrag wurde am 17.01.2009 um 11:35 von LeJean bearbeitet.
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007
18.01.2009, 20:59
LeJean



Kleines Update:
Ich hab mal nach den Status-LEDs vom Modem geschaut, wenn die Verbindung weg ist.

Generell hat das Teil nebst Leuchte für Power und Status je eine für ADSL (Link/Act) und Ethernet (Link/Act).
Bei bestehender Verbindung leuchtet die LED für ADSL dauerhaft, bei Verbindungsaufbau blinkt sie regelmäßig, wenn keine Verbindung besteht ist sie aus. Wenn jetzt so ein Verbindungseinbruch statt findet, dann ist dabei die LED für ADSL eine Weile aus, fängt dann an regelmäßig zu blinken und leuchtet danach wieder konstant.
Kann das der Syncverlust sein, den default beschrieben hat?

--

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008
18.01.2009, 21:15
theDon



Ja.

--

\o tanz den naziprau! o/

And more than ever, I hope to never fall,
Where enough is not the same it was before

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009
19.01.2009, 02:48
Tuboatse-Harald



Es kann auch dein Modem im Arsch sein, das hatten wir hier mal. Lustigerweise ging es damals mit Router nicht (max ISDN speed und immer Abbrueche) aber mit Laptop direkt am Modem ging es. Modem ausgetauscht und keine Probleme, trotz immernoch dem alten Router.

Die Leute von Arcor haben natuerlich komplett versagt, die haben uns bei jedem Hotline anruf `austoepseln fuer fuenf Minuten und dann nochmal versuchen' lassen und als endlich mal ein Techniker kam, hat der auch nur seine Standardantwort `schlechte Daempfung' gebracht und das wars. Wir haben selber ein neues Modem kaufen muessen, die von Arcor haben ihre Garantiepflicht noch heute nicht eingeloest. Ranzladen.

--

Twisted and Brainfire.
Das Fleisch ist willig und der Club ist eine Fleischerei!

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010
19.01.2009, 11:15
Scare



Hast du vielleicht mal versucht deinen Provider darauf anzusprechen?
Du hast ja mehr als 15 normale Kunden unternommen, also kannst du wohl zu Recht die nerven.

Ich hatte auch mal was ähnliches. Da kam dann ein Telekommitarbeiter der die Lötstelle im Verteilerkasten erneuert hat, die Steckerverbindung in der Hausverteilung und die Steckdose in der Wohnung ersetzt hat. Durch die schlechten Verbindungen hat die Signalqualität nicht mehr ausgereicht auch wenn die Fernmessungen der Telekom von Ihren Servicecenter eigentlich in Ordnung waren.

Btw. Hansanet stinkt eh, die haben laut Mitarbeiteraussage nur 25GBit Außenanbindung und heulen uns dann voll wenn wir Ihre Leitung dicht machen ...

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011
09.02.2009, 21:35
LeJean



Also, nachdem wir in der WG einige Zeit halbwegs damit leben konnten und alle besseres zu tun hatten, als sich mit der Hotline herumzuschlagen, hab ich mich jetzt mal wieder gekümmert.

Interessanterweise wurde ich nach meiner Beschreibung der Problematik nicht für dumm verkauft, sondern direkt an einen technischen Mitarbeiter vermittelt. Nachdem dieser meine Angaben zu Fragen bezüglich der Kabellängen von Anschluss zu Splitter zu Modem notiert hatte und ich erneut beschrieben habe, dass die Status-LED des Siemens-Modems zwischenzeitlich erlischt und nach einiger Zeit wieder an geht, hat er mir die Auskunft gegeben:
Die Status-LED habe die einzige Aufgabe anzuzeigen, dass das Gerät ordnungsgemäß funktioniert. Erlischt sie, starte das Modem eine Selbstdiagnose und nach deren Abschluss würde die DSL-Verbindung wieder hergestellt.

Okay, das Problem ist also offensichtlich ein Defekt im Modem. Ohne irgendwelche Diskussionen wurde mir gesagt, dass in den nächsten 3 Werktagen ein neues Gerät hier ankomme und ich dann später per Rückschein das alte Modem zurückschicken solle.

Ich hoffe mal, dass das danach alles wieder so funktioniert, wie es soll und bedanke mich für eure Hilfen!

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012
13.02.2009, 17:27
LeJean



Na gut.. das neue Modem ist da und es ist - wie zu erwarten war - ein Gerät baugleich zu dem alten Modem. Aktuell habe ich also beide hier und kann mit beiden testen.
Wenn das neue Modem denn wenigstens "gleich gut" oder besser als das alte funktionieren würde. Nein, es ist noch schlimmer. Das Teil kriegt's gar nicht vernünftig geregelt, die Verbindung > 60 Sekunden aufrecht zu erhalten. Interessant: Bei beiden Modems ist es so, dass die Einbrüche nur dann passieren, wenn ein Gerät hinter dem Modem eine Verbindung aufbauen will. Gleich, ob Router oder direkt der PC. Wenn ich das Modem anstecke und starte, ohne dass via Ethernet ein Gerät angeschlossen ist, dann leuchten Status-LED und ADSL-LED konstant, sprich: Diese Verbindung steht.

Woher kommt es jetzt, dass das Modem ständig neu startet, wenn eine Verbindung aufgebaut werden soll / wurde?
Ich werd heute Abend nochmal den Support befragen und mal sehen was die mir sagen. Für weitere Testvorschläge eurerseits bin ich natürlich immernoch offen ;)

MfG,
Jean

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013
13.02.2009, 20:46
Pierre



Beim einem DSL-Anschluss ist der Signalrauschabstand das Ausschlaggebende.Wenn dieser in den Keller geht, fängt das Modem an neu zu syncen.Es wäre nicht schlecht wenn Du den Rauschabstand in Erfahrung bringen könntest.Entweder per auslesen der Modems, oder per Hotline.Dazu muss allerdings Dein Modem syncron sein.Sollte der Rauschabstand unter 6dB sein brauchste Dich nicht zu wundern warum Deine Leitung instabil läuft.Ausgelöst wird sowas durch Störfrequenzen die auf die Leitung kommen.Die häufigste Fehlerursache ist hier eine parallel angeklemmte TAE Dose deren Leitung dann praktisch als Antenne fungiert.Die zweite Möglichkeit wäre das im Kabel von der Vermittlungsstelle bis zu Dir ein oder mehrere DSL-Anschlüsse neben Deinem Anschluss liegen.In dem Fall kann nur die Telekom das Problem durch umschalten des Anschlusses beheben.

cu, Pierre!

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