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000
18.01.2011, 16:33
blaba



Ich hab ein merkwürdiges Problem:

Seit etwa 2 Monaten habe ich ein neues Gehäuse für den Computer, um genau zu sein ein "Enermax Luxuray". Nun ist mir vor ein paar Wochen aufgefallen, dass ich durch USB-Aktivitäten (Maus vor allem) Störungen auf den Lautsprecher-Ausgängen habe, was ich vorher nicht hatte. Also sowohl vorne, als auch Hinten am Mainboard direkt (onboard Sound). Besonders extrem ist es, wenn ich am Panel auf der Vorderseite sowohl etwas am USB-Anschluss angeschlossen habe, als auch mein Headset angeschlossen ist. Dann ist ein ständiges Knacken und Rauschen auf den Kopfhörern.
Soweit so gut (oder auch nicht...), nun habe ich heute meinen Beamer an die Grafikkarte angeschlossen (HIS HD4830) und siehe da, sogar im Bild machen sich USB-Aktivitäten bemerkbar. Jedoch auf meinem Monitor kein bisschen. Das VGA-Kabel (DVI auf VGA Adapter zwischengeschaltet) hat eine Länge von 10m und besitzt an beiden Enden Ferrit-Kerne.

Ich hab die Vermutung, dass irgendwelche Schwingungen für diese Störungen im Ton- und Bildbereich verantwortlich sind. Doch wie kann ich diese beheben? Ich war der Meinung, dass Ferrit-Kerne diese schwingungsbedingten Fehler auslöschen, aber dem scheint ja nicht so zu sein.

Irgendwelche Vorschläge von eurer Seite, was ich ändern kann, damit das doch mittlerweile nervige Problem verschwindet?

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001
18.01.2011, 21:46
McScore



Ferritkerne haben soweit ich weiß höhere Resonanzfrequenzen. Sie sorgen dafür, dass dein Monitor nicht das UKW-Radio stört.
Ich kenne aber die Geräusche die du meinst (ich dachte erst, ich sei verrückt, "immer quierauscht da was, wenn ich die Maus bewege"). Es könnte die aktivität der Datenleitungen sein, die auf Masse überspricht. Dann könnte es vielleicht auch am Netzteil liegen. Möglicher weise kann man die Ursachen eingrenzen. Schraub doch mal das Gehäuse auf, entferne alle steckbaren USB-Schnittstellen und betreibe die Maus an der Rückblende. Ich wüsste zwar nicht, was das beeinflussen sollte, aber Ausprobieren schadet nicht.

--

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Dieser Beitrag wurde am 18.01.2011 um 21:47 von McScore bearbeitet.
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002
18.01.2011, 22:40
blaba



Danke schonmal für deinen Vorschlag, werde ich morgen mal ausprobieren, die Anschlüsse vorne haben wirklich einen anderen Anschluss auf dem Mainboard als beim alten Gehäuse, vielleicht liegt es wirklich daran.

Das Problem mit dem Beamer hat sich mittlerweile behoben, das lag an einer Grafikkarte (hatte zwei HD 4830 im CF-Verbund). Ausgebaut und schon läuft der Beamer ohne Probleme... naja auf die paar FPS mehr beim Zocken kann ich verzichten ;)

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003
25.01.2011, 09:07
blaba



So, hat etwas länger gedauert als gedacht, aber es funktioniert :) Das Rauschen ist nun weg, allerdings momentan auch die Funktion für die USB-Anschlüsse auf der Vorderseite ;D Ich werd mal schauen was sich da machen lässt, vielleicht lassen sich die USB-Anschlüsse aus meinem alten Gehäuse nutzen, da dort ja nicht das Problem bestand.
Vielen Dank für deinen Tipp :)

--

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004
25.01.2011, 12:07
McScore



Eine gute Nachricht. Es kann sein, dass Potentialunterschiede zwischen Gehäuse und USB-Schirm (welcher manchmal auf Masse geklemmt wird) die Ursache sind. In diesem Fall könntest du Erfolg haben, wenn du nur dafür sorgst, dass die vorderen USB-Anschlüsse gegen das Metall des Gehäuses isoliert sind (das geht natürlich nicht, falls sie damit verschraubt sind, aber vielleicht berühren sie es nur an einer ungünstigen Stelle).

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005
25.01.2011, 13:52
blaba



Hm, also isoliert sind sie, da das Gehäuse an der stelle aus Plastik besteht. Die USB-Anschlüsse, Audio-IO und eSATA sind allesamt auf eine Platine gelötet, die sieht auch ganz vernünftig gelötet aus. Leider kann ich auch nicht die USB-Anschlüsse meines anderen Gehäuse nutzen, da die dort einfach nur reingesteckt sind und direkt am Kabel angelötet sind (typisch 30€ Gehäuse :D). Nun besteht noch die Möglichkeit, dass ich mir nen neues Frontpanel besorge, denn die USB-Anschlüsse an der Front sind schon sehr nützlich :-/
Ich probier noch ein bisschen rum, vielleicht lässt sich noch was hinbiegen ;)

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