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000 19.10.2007, 14:48 Buster |
Hi *, da ich in nächster Zeit wieder meinen Windows PC neu aufsetzen möchte, möchte ich gerne eine kleine Umfrage starten, wie ihr benutzertechnisch eingerichtet seid. D.h. nutzt ihr eure Windows Kiste hauptsächlich über einen administrativen oder einen eingeschränkten Benutzeraccount? Derzeit fahre ich mit einem eingeschränkten Benutzer, weil ich damit auf einer etwas sicheren - sicher sei mal dahingestellt - Schiene fahre, da Malware keine Chance hat auf Systemfunktionen zuzugreifen und im Windows Verzeichnis rumzupfuschen. Der Nachteil jedoch ist, dass viele Spiele/Programme noch immer administrative Rechte brauchen bzw. ohne diese nicht lauffähig sind. Ich kenne nur wenige Spiele/Programme, die auf das benutzereigene Home-Verzeichnis zugreifen bzw. dort ihre Sicherungen und Profile abspeichern (Civilization VI ist z.B. einer der wenigen Ausnahmen). In dieser Sache sind die diversen Linux Distributionen doch klar im Vorteil, da die Software, die ich installiere, auch 100%ig im eingeschränkten Benutzermodus läuft, außer sie ist für administrative Zwecke programmiert worden. Fazit: Ich sehe bisher noch zu viele Nachteile um sich für einen eingeschränkten Benutzermodus zu entscheiden - in der "privaten" Nutzung von Windows Systemen. Wie seht ihr das und mit welchen Benutzerrechten fahrt ihr so privat (Windows)? Vielen Dank schonmal im Voraus für eure Antworten! ;) ~Buster --Dieser Beitrag wurde am 19.10.2007 um 16:22 von Buster bearbeitet. |
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001 19.10.2007, 15:05 Snut |
ich laufe auf adminrechten... warum? aus bequemlichkeit? mich würde viel mehr interessieren wie ich mein winxp system soo minimiere, das nur das nötigeste zum starten von spielen im hintergrundläuft. da kann auch die ganze benutzer oberfläche weggefallen wenn es sein muss. -- |
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002 19.10.2007, 15:46 messer |
Ich habs folgendermaßen gelöst: Habe mehrere Partitionen. C -> Nur Windows, D -> Programme, E -> Spiele usw. Mein Benutzer mit dem ich arbeite ist der Gastgruppe zugeordnet. Der Benutzer bekommt auf D und E Lesen, Schreiben, Ändern. Somit hat sich das Problem erledigt das manche Programme nicht ausgeführt werden können weil sie im Installationsort nicht schreiben können. Wenn etwas als Admin laufen soll habe ich eine spezielle Verknüpfung mit der das Programm gestartet wird: %windir%\system32\runas.exe /user:administrator "C:\Programme\Internet Explorer\iexplore.exe" Führt den IE als Admin aus. (Nur zur Verwendung als Windows Explorer) Das aufzurufende Programm kann hier natürlich frei gewählt werden. Es gibt auch die Möglichkeit das Passwort fest zu hinterlegen nach 1maliger Eingabe. So muss man es nicht mehr Tippen und merkt eigentlich nicht das man ein Programm als Admin startet. Nachteil ist hier das in der Verknüpfung die Exe beliebig getauscht werden kann und trotzdem nicht mehr nach dem PW gefragt wird. Wenn ein Programm nur 1x ausgeführt werden muss, Rechtsklick --> Ausführen als Die Methode hat sich bei mir bewährt. Wenn das System eingerichtet ist muss ich nur noch ziemlich selten Programme als Admin ausführen. Fast alle Programme laufen bei mir erstaunlicherweise in einem Gastbenutzerkonto. Steam, CS1.6, HL2 ... usw. Hammer natürlich auch. Bei weiteren Fragen kannst dich gern bei mir melden. ---> Jage nicht was du nicht töten kannst!
Dieser Beitrag wurde am 19.10.2007 um 15:50 von m3ss3r bearbeitet. |
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003 19.10.2007, 16:24 Alcapone |
Ich benutze mein Admin Konto ohne Einschränkungen. Man kann einfach besser damit Arbeiten. Manch software funktioniert nicht auf Gast konten, Netzwerkadministration geht besser usw... --"Everything, that can go wrong, will go wrong" Murphy's Law |
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004 19.10.2007, 16:53 Buster |
Ich habe mein System nach folgendem Schema installiert: Ich habe 3 Partitionen eingerichtet und danach per "Unattended Installation" auf die 1. Partition nur das System installiert, auf die 2. den Programme Ordner und auf die 3. die "Dokumente und Einstellungen", sprich das Benutzerverzeichnis. Somit habe ich Windows sinnvoll auf 3 Partitionen aufgeteilt. Darauf habe ich zwei eingeschränkte Benutzer angelegt (Schwester und meine Person). Punkt ist nur, ich muss fast jedes Programm mit Admin Rechten starten, dass es funktioniert. Und das finde ich ärgerlich und unbequem (Linux ist da bequemer). Ich habe deshalb fast alle meine Programmverknüpfungen folgendermaßen eingerichtet: "Eigenschaften der Verknüpfung" -> "Erweitert..." -> "Unter anderen Anmeldeinformationen ausführen" aktivieren Aber ist das Sinn der Sache? Da kann ich ja gleich mit einem Administrator Account arbeiten. Programme, die ohne diese Superuser Rechte laufen sind Microsoft-eigene Produkte wie z.B. Office, Visual Studio und allgemein Browser. Das Beste wäre natürlich wenn man als Admin Programme mit zurückgestuften Privilegien starten könnte. Das wäre so die beste Alternative auf Windows Systemen in Sachen Komfort. Die Hauptangriffsquelle sind ja E-Mail Programme und Browser und wenn man diese mit niedrigeren Privilegien starten könnte wäre das von Vorteil. Würde das funktionieren, wenn man sich einen Dummy Account mit eingeschränkten Rechten einrichtet und dann über "Ausführen als..." sich selbst als Administrator mit dem Dummy Konto zurückstuft (z.B. beim Starten eines Browsers)? Problem ist nur, dass Outlook z.B. auf das Profil des Dummy Kontos zurückgreifen würde bzgl. des "persönlichen Ordners". Was ich auch noch festgestellt habe, wenn ich als eingeschränkter Benutzer den Explorer über "Ausführen als..." im Admin Modus starte und dort Dateien von A nach B kopiere aktualisiert sich die Ansicht nicht von selbst. Auch sehr nervig. Tja, ich weiß nicht was ich machen soll. Wird Zeit, das Linux die Spieleplattform der nächsten Generation wird. ~Buster --Dieser Beitrag wurde am 19.10.2007 um 16:58 von Buster bearbeitet. |
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005 19.10.2007, 17:41 McScore |
Ja klar geht das. Ich benutze meine Systeme auch als Admin. Warum auch nicht. Professionelle Malware (z.B. Sasser) sind solche Beschränkungen egal und gegen die Unprofessionelle hilft meine spezielle Version der User32.dll. --... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ... |
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006 19.10.2007, 18:40 Gravok |
Wenn ein Browser keine Rechte hat, gibt es Scripte mit denen er trotzdem Rechte erlangen kann, also mit denen die Scripte dann wieder volle Rechte haben. Ist sozusagen nur ein sehr schlechter Workaround, das starten mit runas /user:guest ;) --23 - Nichts ist so wie es scheint |
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007 19.10.2007, 19:55 Buster |
Was denn für eine spezielle Version der User32.dll? Wird die bei Windows-Updates nicht irgendwann wieder überbügelt? Also ist die Rechteverwaltung in Windows für die Katz', wenn ich das richtig verstehe? D.h. "Sicherheit" ist nur gewährleistet, indem man seine Programme richtig konfiguriert, Windoof mit Updates versorgt und nicht alles anklickt, was einem ins Sichtfeld kommt - und auf die Rechteverwaltung kann ich kacken? ~Buster -- |
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008 19.10.2007, 20:51 oxff |
Unsinn, aber es ist Arbeit das einzurichten (sinnvolle Arbeit), o.g. ``Argumente'' sind nur Ausreden fuer Faulheit. --mwcollect - mein Projekt | oxlog - mein blog | happyhardcore.com Stream - gute Musik |
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009 19.10.2007, 22:49 Buster |
@oxff: Sorry, aber kannst du deinen Satz bitte noch etwas präzisieren? ^^ (Nicht böse gemeint, aber ich möchte es etwas genauer wissen.) Auf was bezog sich "Unsinn", "es" und "o.g. Argumente"? Welche Art der Benutzerverwaltung nutzt du? -- |
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010 19.10.2007, 23:36 McScore |
"Unsinn" ist es wohl seiner Meinung nach, auf die Rechteverwaltung von Windows kacken zu könnnen, daher sind die genannten "Argumente" (also das sogenannte Beschissensein der Rechteverwaltung etc.) nur eine Ausrede sein. Mit der "speziellen Version der User32.dll" meinte ich mich, also den Computerbenutzer - so lange du selbst, wie Buster auch meint, auf dein System aufpasst, kann wenig passieren. oxff: Es ist verdammt anstrengend, ein solches System aufszustellen und damit zu arbeiten, das stimmt. Und es macht Sinn, wenn man sich z.B. in einem Netzwerk befindet, wo sowieso Gruppenrichtlinien vergeben sind und das alles wegen der Blödheit, Naivität und Bosheit der Benutzer möglichst sicher sein muss, aber für mich als Heimanwender ist der Aufwand einfach zu groß. Sag mir bitte ein greifbares Beispiel, bei der mich das mit-eingeschränktem-Benutzer-angemeldet-sein so dermaßen schützt, dass sich das auszählt. --... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ... |
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011 20.10.2007, 21:22 Buster |
In Firmennetzwerken find ich das natürlich auch sinnvoll (mit Domänencontroller und tralala), keine Frage, aber bei privaten Einzelplatz PCs stellt sich mir die Frage, ob es dort sinnvoll ist auf einen eingeschränkten Benutzer umzustellen. Würde da gerne mal eine ausführlichere Antwort von oxff hören, da er, nach seinem Profil zu schließen, ja zum Thema Sicherheit gut unterwegs zu sein scheint (Stichwort: mwcollect). //edit: Nichtsdestotrotz werde ich wahrscheinlich doch wieder mit einem "eingeschränkten Benutzer" fahren, ich werde mir jedoch diesmal eine andere Strukturierung überlegen müssen, dass das alles etwas schneller von der Hand geht. --Dieser Beitrag wurde am 20.10.2007 um 21:55 von Buster bearbeitet. |
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012 21.10.2007, 08:50 rawe |
Für die Arbeit mit einem eingeschränkten Account und den damit verbundenen Aufwand bin ich ganz einfach zu faul, ich bin aber auch jemand der aufs System aufpasst, denn alles neu einrichten dazu habe ich auch keine lust ^^ Bis vor kurzem hatten wir bei mir an der Schule eingeschränkte Accounts und wenn dann nichtmal die Lehrer Einstellungen ändern konnten lags dann an mir die Beschränkung zu umgehen um z.B. die Bildschirmauflösung von 640x480@60Hz auf was weniger augenkrebsiges zu ändern... (und wenn ich die Umgehen kann kann das auch jedes schädliche Programm). Natürlich hab ich die Festplatte in Partitionen unterteilt :Win,Programme ,Spiele, Downloads, Meine Dateien, Temp - Wenn Windows versagt einfach C:\ neu installieren und weiter gehts. Die aufteilung ist auch praktisch für Backups: Meine Dateien -> Externe Platte und fertig. --O o Dieser Beitrag wurde am 21.10.2007 um 08:53 von rawe bearbeitet. |
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