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Autor Beitrag
000
08.05.2007, 17:09
Exec



hiho.

ich wollte aus jux doch tatsächlich mal ubuntu installieren. da ich mir meinen windows-laptop nicht verschludern wollte, dachte ich da an eine externe lösung.

kann man ubuntu ausschließlich auf einer partition auf einer externen usb2.0 festplatte installieren und davon auch booten? (bootmenu, falls hdd angeschlossen)

oder wie könnte man das ganze lösen? vorteile wären u.a., dass ich die externe hdd dann einfach neu formatiere und das linux ist runter, und ich hab keinen weiteren stress mein windows wieder zum laufen zu bekommen.

parallel zu windows mag ich linux nicht installieren.

mfg
exec

--

"selbermachen rockt am meisten :D" - -LeJean-

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001
08.05.2007, 18:08
McScore



Ich würde sagen, HDD anschließen, Ubuntu-CD rein und los gehts. Bei meiner letzten (internen) Installation meine ich, die Option gesehen zu haben. Du musst nur deinem BIOS erklären können, von USB zu booten.

--

... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ...
Optimiere deine Map, sieh dir alle Compile-Errors an, frage den Hersteller und beschwer dich über nichts!
http://www.mcscore.de.vu
13+3+7=23, 133/7+23=42

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002
08.05.2007, 20:55
Exec



mhh da bin ich ja mal gespannt, ob ich meinem laptop beibringen kann von usb zu booten.
morgen werd ich mir erstmal ne neue externe hdd holen (hoffe ich) und dann mal weiterschauen.
danke soweit

*e*
laut http://h20000.www2.hp.com/bc/docs/support/SupportManual/c01035566/c01035566.pdf?jumpid=reg_R1002_USEN (manual von der laptop-serie) sollte das funktionieren (seite 100)

*e2*
hier hab ich noch eine interessante alternative zum ausprobieren gefunden ... das bietet sich da eher an, um's wenigstens mal zu testen.

--

"selbermachen rockt am meisten :D" - -LeJean-


Dieser Beitrag wurde am 08.05.2007 um 21:55 von Exec bearbeitet.
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003
08.05.2007, 23:17
McScore



Nimm #1. Die VM macht Ubuntu (eigentlich jedes System) ähnlich langsam wie meine Oma.

--

... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ...
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004
09.05.2007, 00:50
Exec



wie sieht es eigentlich mit ntfs aus? das geht ja nur ... indirekt.

http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/NTFS-3G_mit_Feisty_Fawn?highlight=%28ntfs%29
hier ist die rede von einem treiber, der das ganze möglich macht und ab "Feisty" (fawn?), also version 7.04 (??) verfügbar ist. ist der nun bei der standardinstallation mit dabei, oder nicht?
was ist, wenn die externe hdd in ntfs formatiert ist, dann kann ich linux nicht installieren?

da wird's einem aber auch nicht leicht gemacht, mal die nase in ein alternatives OS zu hängen.

und wie stehts mit der programmkompatibilität? ich brauche für's studium z.b. autocad und spiele (wenn mal zeit ist). müssten diese programme emuliert werden?

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"selbermachen rockt am meisten :D" - -LeJean-

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005
09.05.2007, 01:39
hausi



Zuallererst mal: Linux ist kein "anderes Windows". Du solltest also nicht erwarten, dass du einfach etwas installierst und dann ein OS vorgesetzt hast, das genau gleich wie Windows funktioniert. In vielen Teilen wird es sich anders verhalten; in den Augen von Umsteigern oft als "komplizierter" oder "komisch" bezeichnet. Wenn man sich allerdings ein wenig mit der Materie auseinandersetzt, sieht man sehr schnell die Gründe, wieso etwas unter Linux anders gelöst wurde als z.B. unter Windows.
NTFS ist ein proprietäres Filesystem von Microsoft, das zudem noch durch Patente geschützt ist. Es gibt im normalen Linux-Kernel einen NTFS-Treiber, mit dem du problemlos von NTFS-Partitionen lesen kannst; schreiben geht damit aber nicht. Mit NTFS-3G geht das problemlos, allerdings ist der Treiber nicht standardmässig installiert. Ein aptitude install ntfs-3g reicht allerdings, um das nachzuholen.
Installation auf NTFS wird wohl nicht gehen, da NTFS Features wie z.B. Symlinks nicht unterstützt und ein Berechtigungssystem auf ACL-Basis hat. Es gibt unter Linux aber für jeden Geschmack gute Dateisysteme, die allesamt auch besser und schneller als NTFS sind. Mein Tipp: reiser4 oder xfs.
Zu AutoCAD / Spielen: Ich weiss nicht, ob es für AutoCAD eine native Windows-Version gibt (für viele CAD-Anwendungen gibt es das). Wenn es keine gibt, wirst du wohl versuchen müssen, ob das mit wine läuft. Bei Spielen gibt es genau das selbe Problem: Entweder es gibt eine native Linux Version (z.B. Doom, Quake, UT, Ankh, ...), oder sie laufen unter wine / cedega / crossover office / whatever. Für Spiele unter Linux ist immer http://www.happypenguin.org/ zu empfehlen.

So, viel zu viel geschrieben... Ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen.

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006
09.05.2007, 12:47
oxff



NTFS unterstützt sowohl Symlinks als auch Hardlinks; von den Features her ist NTFS mächtiger als die UNIX Dateisysteme. Allerdings möchte man nicht Linux auf einer NTFS Partition installieren, es sei denn man hat schon mehrmals erfolgreich ein LFS gebaut -- dann ist es sogar theoretisch realisierbar.

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007
09.05.2007, 14:28
McScore



"NTFS ist ein proprietäres Filesystem von Microsoft, das zudem noch durch Patente geschützt ist."
nope, kein Patent darauf weltweit

für Exec
auf jeden Fall wirst du die externe platte im Ubuntu-Setup neu partitionieren und formatieren (linux braucht keine auslagerungsdatei, sondern eine auslagerungspartition). ich empfehle ext3 als formatierung für linux. das kannst du notfalls auch mit dem ext2-ifs-treiber von windows aus lesen.

"da wird's einem aber auch nicht leicht gemacht, mal die nase in ein alternatives OS zu hängen."
ich habs auch geschafft, mich mit linux anzufreunden. ich arbeite immernoch auf XP, weil es mir bisher bequemer ist, aber sobald ich irgendwo keine lizenz habe (neuer rechner, geschenkte gümmel-kisten), kommt da entweder suse oder kubuntu drauf. für officeanwendungen sehe ich keine nachteile. ein cad für dich könnte es hier geben: http://linux.cad.de/softwareliste_tech.shtml

meine lieblingsspiele HL², WC3, UT99/2004 laufen problemlos auf linux (nativ/wine). eine hürde kann der graphiktreiber sein. bei den treibern bin ich noch nicht durchgestiegen, wie das bei linux funktioniert.

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008
10.05.2007, 11:16
oxff



Zitat:
McScore postete
meine lieblingsspiele HL², WC3, UT99/2004 laufen problemlos auf linux (nativ/wine). eine hürde kann der graphiktreiber sein. bei den treibern bin ich noch nicht durchgestiegen, wie das bei linux funktioniert.
Grundsätzlich sind Treiber unter Linux normale Kernel-Erweiterungen, die sich dynamisch laden lassen (hier: ``Module''). In der Regel ändern sich aber die Interfaces schon zwischen einzelnen Kernel-Revisionen, ein ordentlicher Hardware Abstraction Layer mit statischem Interface fehlt dem Linux-Kernel -- macht aber auch nichts, da man im Gegensatz zu Windows für Linux-Treiber in der Regel den Quellcode hat und diese dann selber kompilieren kann.
Anbieter (ordentlicher) proprietärer Treiber, wie bspw. nVidia oder Intel, bieten dann eine quelloffene Schnittstelle zwischen ihrem Bytecode und dem jeweiligem Kernel, die du selber kompilieren kannst.

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009
11.05.2007, 01:46
default



http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS
http://de.wikipedia.org/wiki/XFS_%28Dateisystem%29

als einzige pros fallen mir da kompression und verschlüsselung auf,
ntfs mit kompression ist auch nur insoweit sinnvoll als dass man dann bei diversen programmen (mssql server 2005) spass bekommt weil die auf komprimierten datenträgern nicht laufen,
kompression wird unter linux nicht vom fs sondern über nen blockdevice erledigt.

--

Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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010
11.05.2007, 11:36
hausi



Ach ja: @NTFS & Symlinks: Gehen erst mit Vista und ich glaube kaum, dass irgend ein NTFS-Treiber (ausser Captive natürlich) für Linux das schon korrekt und fehlerfrei implementiert. Vorher gingen Symlinks nur auf Directories, was für eine Linux Installation wohl kaum reichen dürfte resp. einen extremen Mehraufwand verursacht.
Das mit den Patenten hatte ich wohl falsch in Erinnerung. Ich glaubte vor einiger Zeit mal von einem Patentanspruch seitens MS bzgl. NTFS gelesen zu haben, konnte jetzt allerdings nichts mehr finden.

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011
11.05.2007, 16:20
McScore



Captive is inzwischen ranz. Du hast noch nicht von ntfs-3g gehört?

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13+3+7=23, 133/7+23=42

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012
11.05.2007, 17:08
oxff



Zitat:
hausi postete
Ach ja: @NTFS & Symlinks: Gehen erst mit Vista und ich glaube kaum, dass irgend ein NTFS-Treiber (ausser Captive natürlich) für Linux das schon korrekt und fehlerfrei implementiert. Vorher gingen Symlinks nur auf Directories, was für eine Linux Installation wohl kaum reichen dürfte resp. einen extremen Mehraufwand verursacht.
Das mit den Patenten hatte ich wohl falsch in Erinnerung. Ich glaubte vor einiger Zeit mal von einem Patentanspruch seitens MS bzgl. NTFS gelesen zu haben, konnte jetzt allerdings nichts mehr finden.
Die Filesystem Spezifikation selber unterstüzt Symlinks auch für Dateien.

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