.| Autor | Beitrag |
|---|---|
|
000 20.06.2003, 21:45 HasHas |
Hallo, alle zusammen! Momentan hat mich wieder die Schreibwut gepackt und deswegen schreibe ich jetzt die Story für Project Ed. Also, wer sich in meine kranke Phantasie vorwagen will, voilà: Die Geschichte der Sphäre - Frühe Chroniken Das Ende des Traums In der Zeit vor der Zeit existierte ein Großteil des Lebens im Universum in Form eines geeinten, transzendentalen Bewusstseins von unglaublicher Macht, einst geboren aus den versammelten Seelen eines uralten Volkes. Versteckt in einer Halbwelt aus Energie und geschützt vor der feindlichen Kälte der Materie lebte dieses Wesen im Zustand eines ewigen Traumes, gewärmt und am Leben erhalten durch seine eigene Ordnung und Stabilität. Der Traum wurde langsam größer und erstreckte sich bald bis an die Grenzen der Existenz. Und dort stieß das Licht der Ordnung das erste Mal auf die wilde, unbändige Kraft des Chaos, das wie Treibgut an einem Strand das äußere Ende des Seins markierte. Seine diffuse Kraft fraß sich langsam in den Traum hinein und spaltete einzelne Geistwesen von der Gesamtheit ab. Durchsetzt vom Chaos versuchten sie, das Bewusstsein, dem sie entsprungen waren, zu zerstören und eine neue Ordnung der freien Individuen zu etablieren. Das Große Bewusstsein wurde durch diesen Akt in seiner Macht stark geschwächt und in dem Wall aus Chaos entstand ein Riss, durch den die Entropie, das Nicht-Sein außerhalb des Seins, als ein masseloser Fluss aus totem Licht und alles verschlingenden Schattenformen in das Universum einsickerte. Wo es die Welt berührte starben die Sterne und die Materie wurde zu energielosen schwarzen Klumpen. Um das Ende der Existenz zu verhindern, erschuf das Bewusstsein aus einem Teil seiner Essenz neue Individuen. Sie waren vom Chaos noch nicht berührt worden und kämpften treu für den kollektiven Geist. In einer titanischen Schlacht schafften es die treuen Truppen der Ordnung , das Chaos zurückzudrängen und die Rebellion zu zerschlagen und den Riss zu verschließen, durch den Tod und Untergang in das Universum eindrangen. So endete der Traum in Tod und Chaos. Das Urteil Viele der Rebellen hatten die Schlacht überlebt, da man ihre Essenz, die ja vom großen Bewusstsein stammte, nur schwer zur Gänze zerstören konnte. Es war unmöglich, ihre vom Chaos verseuchten und von der Entropie durchsetzten Seelen wieder der Gesamtheit hinzuzufügen, das hätte nur eine erneute, noch größere Spaltung hervorgerufen. Und so wurde nach langen Überlegungen entschieden, die Reste der Rebellenarmee zur Strafe und zum Schutz des Bewusstseins und der gesamten Existenz in die Kälte der materiellen Welt zu verbannen. Unglücklicherweise waren auch die, die in dem Krieg treu für das Kollektiv gekämpft hatten, bei der Schlacht mit dem Chaos in Berührung gekommen. Ihre Absichten standen immer noch im Sinne der Gesamtheit, doch man fürchtete, das die verderbliche Kraft der Dunkelheit auch sie verändern könnte. So mussten auch sie das schreckliche Urteil über die Rebellen teilen und wurden mit ihnen aus dem Traum, der inzwischen in Trümmern lag, verbannt. So fielen sie, sowohl die Schuldigen, als auch die Unschuldigen. --Dieser Beitrag wurde am 20.06.2003 um 21:46 von HasHas bearbeitet. |
|
Profil || Suche |
|
001 20.06.2003, 21:46 HasHas |
Die Zeit der Verbannung Als die ersten Wesen die materielle Welt betraten, schlug ihnen die Kälte des Universums entgegen. Sie wären beinahe erfroren und der Funke ihrer Essenz wäre für immer erloschen, doch das Große Bewusstsein ließ Gnade walten und schenkte ihnen einen sterblichen Körper. Doch die Körper waren zerbrechlich und schwach, und auf der Suche nach einer neuen Heimat starben viele von ihnen bereits in den ersten Stunden. Die ehemaligen Rebellen hatten es jedoch geschafft, bei ihrem Sturz einen Teil ihrer alten Essenz und Macht an ihre neuen Körper zu binden und in das Universum mitzureißen. Dieser Funken chaotischer Energie gab ihnen gewisse Macht. Sie konnten den Raum verbiegen, so wie das Große Bewusstsein, als es die Halbwelt schuf, in der es noch immer seinen Traum der Ordnung träumt. Und sie schufen mit dieser Kraft aus Zeit und Raum riesige geflügelte Astralkörper mit geschuppter Haut und beträchtlicher Macht, deren Form sie jederzeit annehmen konnten. Normalerweise glichen sie humanoiden Wesen. Ihre Astralform sollte jedoch einst in den Legenden der Menschheit als schreckliche Drachen und Lindwürmer weiterleben. Und noch etwas, etwas noch viel mächtigeres gab ihnen das Chaos in ihrem Blut: Die Freiheit und den Fluch, ihre Macht zum Guten, als auch zum Bösen zu verwenden. Doch da war auch noch dieses tote, gestaltlose Licht der Entropie, das pulsierend durch ihre Adern floss. Dieser Makel sollte die Geschichte ihres Volkes für alle Zeiten bestimmen. Nach jahrelanger Odyssee durch die Kälte des Alls, fanden sie schließlich einen Planeten, auf dem sie sich niederlassen konnten. Es war eine junge, noch unwirtliche Welt. Eine Welt, die Milliarden Jahre später unter dem Namen “Erde“ bekannt sein sollte. Der Name, den diese Wesen für sich gewählt hatten, ging in den Zeiten verloren, lange nach der Zeit der Verbannung sind sie nur noch als das Volk der „Promether“ bekannt. Die Promether erkannten früh, dass nur ein Ziel ihr Dasein bestimmen würde: Die Rückkehr in den ewigen Traum. Verbissen verfolgten sie diese Vision, steckten ihre ganze Energie das Projekt, die Tore zu ihrer alten Heimat wieder für sich zu öffnen. Sie schreckten dabei nicht einmal davor zurück, wieder ein Loch das Universum zu reißen, durch den die Entropie erneut eindringen und alles Dasein in fauligem Licht ersticken könnte. Die anderen, die treuen Soldaten des Großen Bewusstseins, nun verstoßen und in dieser fremden, materiellen Welt ausgesetzt, folgten den Promethern, fest entschlossen, deren gefährliches Bestreben zum Wohle der Ordnung zu verhindern. Sie besiedelten den blutroten Planeten Mars, damals noch eine wasserreiche Tundrawelt, rau, aber nicht vollkommen lebensfeindlich. Man nannte sie die „Wächter“, und sie vertraten die Interessen des Großen Bewusstseins in dieser Welt nach bestem Willen, stets in der Hoffnung, eines Tages als Lohn für ihre Treue wieder in den ewigen Traum aufgenommen zu werden. Äonen verstrichen, und die beiden ungleichen Nachbarn lebten in stiller Feindschaft nebeneinander rüsteten auf, schärften ihre Macht für den finalen Schlag gegen den Feind. So regierte tödliche Ruhe lange Zeit das Sonnensystem. Doch der Sturm sollte bald folgen. Die Geburt der Sphäre Es kam schließlich der Tag, da erschütterte ein gewaltiger Ausbruch von Energie das Sonnesystem, die Raum und Zeit kurzzeitig grotesk verbogen hatte. Die Wächter, in der Ruhe ihrer Zitadellen aufgeschreckt aus jahrtausendelanger Meditation, begriffen schnell, dass die Promether ihrem Ziel näher denn je waren. Um das Zentrum der Energiewelle, die Erde, flackerte das tote Licht der Entropie aus unzähligen Haarnadelrissen in der Existenz auf und verlosch alsdann wieder. Geschaffen hatten die Promether diesen Energieausbruch mit der Hilfe einer riesigen Energiematrix, die tief in der Erdkruste verankert war und die kleinen Funken göttlicher Essenz in den Körpern des Volkes dazu nutzte, die Existenz zu verformen. In einem finalen Akt sollte die Energie aller Promether gebündelt in die Dimensionsmaschine einfließen und einen Übergang in die Halbwelt des Großen Bewusstseins zu schaffen. Das gesamte Volk würde transzendieren und die Herrschaft in ihrer alten Heimat an sich reißen. Das Risiko eines Misserfolges und der darauf folgenden Zerstörung der Existenz durch die entropischen Kräfte von außen war groß. Zu groß, als dass die Wächter einen weiteren Versuch hätten zulassen können. An diesem Tag starteten unzählige Raketen, bestückt mit dem vernichterischen Wissen aus Milliarden Jahren Waffenforschung von der Marsoberfläche und traten mit ihren gleißenden Triebwerksstrahlen wie ein riesiger Schwarm Glühwürmchen den Weg zur Erde an. Dicht gefolgt von einer Invasionsarmee mit dem Befehl, jeden Promether auszuradieren. Der Gegenschlag folgte schnell, und während die Astralkörper der Promether eine gewisse Resistenz gegen das entfachte Höllenfeuer auf der Erdoberfläche zeigten, vergingen auf dem Mars die Städte der Wächter in Asche und Rauch. Alles Leben verdampfte in einer kataklystischen Feuersbrunst und der Mars erhielt sein heutiges, trostloses Gesicht. Die Invasionsarmee der Wächter war sich bewusst, dass ihre Heimat nicht mehr existierte und ihr Hass und ihre Verzweiflung führte in einen schrecklichen Genozid an den Promethern. Schwarzes Blut tränkte den Erdboden, vermischt mit dem schrecklichen Fluidum aus Entropie, dessen faulige Masse sich bei dem allgegenwärtigen Töten beinahe wie ein intelligentes Wesen ausbreitete und wuchs. Die chaotische Essenz der dahingeschlachteten Promether trat aus den toten Körpern heraus und floss unkontrolliert und mit den Schrecken eines gewaltsamen Todes behaftet in die Energiematrix der Dimensionsmaschine ein, bis der Kern die gewaltige Entladung nicht mehr verkraften konnte und die Matrix sich selbst zündete. Der Effekt war verheerend. Für einen Augenblick leuchtete ein Licht wie von Millionen Sonnen über dem Planeten auf. Der Raum wurde in Fetzen gerissen und für einige Minuten faltete er sich als riesige schwarze Sphäre aus Nichts um die Erde, so groß, dass sie bin an die Sonne heranreichte. Dann stürzte das Gebilde aus dem Weltall und war ebenso schnell verschwunden, wie es erschienen war. Der Weltall war immer noch aufgewühlt, gigantische Sonnenstürme stieben in Halbmonden bis an die Grenzen des Systems. Als sich das Chaos legte, waren alle zum Zeitpunkt des Vorfalls noch lebenden Promether sowie die verbliebenen Soldaten der Wächter verschwunden, hinübergesogen in die neuentstandene Dimension der „Sphäre“. Nur die dicke Schicht der schrecklich zugerichteten Leichen bedeckte die Erde und der folgende nukleare Winter ließ die Szenerie unter einem Leichentuch aus rußigem Schnee verschwinden. Stille kehrte wieder ein und für Millionen Jahre sollte auf dem Planeten kein höheres Leben mehr existieren. So wurde die Sphäre aus Tod und Verderben geboren. Und Tod und Verderben sollten das Schicksal dieser Welt und ihrer Bewohner werden. ... to be continued... -- |
|
Profil || Suche |
|
002 20.06.2003, 21:52 antarez |
omg o_O, da bekommt das Fach astronomie einen ganz neuen aspekt ^^ [<www.team-onfire.de>] [<#team-onfire>] --- [<www.rotterdamterrorcorps.com>] [<#rtc>] |
|
Profil || Suche |
|
003 20.06.2003, 22:32 Dopefish |
das wird die Story zu unserer Mod... *freu* Der Hashas ist krank, genau das richtige für unsere Mod... --Resetting politics: |
|
Profil || Suche |
|
004 20.06.2003, 23:47 Rapsyx |
HasHas..du bist krank...aber richtig derbe :D |
|
Profil || Suche |
|
005 21.06.2003, 14:28 MarGon |
hab mirs net durchgelesen .. sorry aber du machst einen fehler die story zu posten! das hab ich mal gemacht .. irgendwan hat mich neff mal draufhingewiessen das es ein project gibt was fast die gleiche story hat .. und solche zufälle wie sie da waren gibts nicht .. M A R G O N - D E S I G N . D E |
|
Profil || Suche |
|
006 21.06.2003, 16:29 HasHas |
da könnte man die Story aber genausogut von der Homepage abschreiben. |
|
Profil || Suche |
|
007 23.06.2003, 14:16 Dopefish |
genau, unsere Werbestrategie ist im Spieler Interesse zu wecken, ihm aber nicht zuviel zu verraten. Wenn wer anderer versucht diese Story in ein Spiel umzusetzen wird es ihm nicht gelingen... Hashasens Geheimnistuerei sei Dank. --Resetting politics: |
|
Profil || Suche |
|
008 23.06.2003, 14:20 HasHas |
die Story will sowieso keiner haben... --Dieser Beitrag wurde am 23.06.2003 um 14:20 von HasHas bearbeitet. |
|
Profil || Suche |
|
009 23.06.2003, 14:25 Dopefish |
weil deinen Schriftlichen chice keiner versteht... :P --Resetting politics: |
|
Profil || Suche |
|
010 23.06.2003, 14:48 Reformator |
jetzt weiß ich, was verbale Onanie ist. --reformator-refpic |
|
Profil || Suche |
|
011 27.06.2003, 09:31 Dopefish |
ich habe es mir mehrmals durchgelesen und sagen: Resetting politics: |
|
Profil || Suche |

