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000 30.01.2002, 10:32 WareWolf |
Ich habe aktuell in der Firma ein regelungstechnisches Problem zu lösen. Vielleicht hat hier jemand zufällig Erfahrung in Regeltechnik, die anderen brauchen gar nicht erst weiterzulesen. Es geht um die Temperaturregelung eines Chemischen Reaktors, Doppelmantel, dampfbeheizt. Eingesetzt habe ich eine SPS, programmiert in Step7. Die Regelungsfunktion wird in einem genauen Zeitraster (OB100) von 100mS ausgeführt. Vorläufig habe ich einen reinen P-Regler programmiert, der schon ein einigermassen zufriedenstellendes Ergebnis liefert. Im meistgenutzten Arbeitsbereich von 70K stellt sich sehr gutes Regelverhalten ein.(Parameter durch Versuche ermittelt). Werden jedoch andere Sollwerte angefahren, zeigt sich eine bleibende Regelabweichung von 1 bis 2 K, der Regler ist zwar stabil, weicht aber absolut gesehen ab. Ich habe versucht, das Problem durch einen zusätzlichen Integralanteil zu lösen, so dass ein PI Regler entsteht. Die Stellgrösse integriert also bei einer festgestellten Regelabweichung ständig in die eine oder andere Richtung. Das funktioniert in der Theorie, aber die Praxis zeigt folgendes Problem: Bleibt die Regelabweichung sehr lange bestehen, integriert der Regler ins uferlose, das System "pumpt". Nun meine Frage, ist ein I-Anteil überhaupt sinnvoll, wenn ja, wann begrenzt man eigentlich das Integrieren oder sollte ein reiner P-Regler genügen. Das Problem ist, dass Versuche sehr zeitaufwändig sind (6 Tonnen Wasser oder Produkt), da geht jedesmal ein halber Tag flöten... --Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴ Dieser Beitrag wurde am 30.01.2002 um 13:29 von WareWolf bearbeitet. |
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001 30.01.2002, 14:59 mani |
ich frag ma meinen vater -- |
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002 04.02.2002, 18:35 mani |
da sind wir wieder :) |
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