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Autor Beitrag
000
11.11.2010, 12:17
maurice



Bisher habe ich prima mit AntiVir und AdAware mehr oder weniger Virenfrei gearbeitet (ab und zu kam doch was durch). Heute habe ich von Panda Security gelesen das vor Viren und Spyware schützt.
Hier zur Website:
http://www.cloudantivirus.com

Grundsätzlich finde ich das ein interessanter Ansatz, aber hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

lg maurice

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001
11.11.2010, 13:41
Kriz



Wir haben hier Panda seit Jahren inne Firma und seitdem nie (!) ein Viren/Ect. Problem gehabt. Das war vorher bei Symandreck anders... Also Panda rockt schon, auch wenn das Update der OS-Komponenten (nicht die V-Definition) schwer an den Ressourcen/Prozessor knabbert. Empfehlenswert, wobei ich nicht weiß was die Cloud Version bringt ;-)

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K:R-I)Z++
"CSS ist cascading style sheets. Und nicht so'n Ranzspiel." - dp
In memory of Voice († 2005/03/30)

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002
11.11.2010, 15:36
focus



AntiVir zerrt öfters an meinen Ressourcen, wie siehts bei Panda aus?

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003
11.11.2010, 15:41
Kriz



Im Normalbetrieb eigentlich kaum, etwas mehr beim Updaten der Viren-Definition und ganz abartig beim Update der SW-Komponenten (kommt aber zum Glück eher selten vor).

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K:R-I)Z++
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Dieser Beitrag wurde am 11.11.2010 um 15:43 von Kriz bearbeitet.
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004
11.11.2010, 16:14
maurice



Hört sich gut an. Ich nehme an, dass das Tool alles bietet was man von einem (gratis) Anti-Ar***loch-Tool verlangen kann?

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005
11.11.2010, 19:54
caedes



Wie funktioniert das?
Die sagen (in diesem Video) ca. "wenn du nen Virus hast, weiß die Cloud das und alle anderen werden geschützt" - woran merkt "die Cloud" denn, dass ich nen Virus hab?
Und verstehe ich es richtig, dass mein Internet-Traffic durch deren "Cloud" läuft und die den analysieren? Na danke.

--

caedes

Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen.

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006
11.11.2010, 21:57
Kriz



Cloud ist (imho) auch so ein schönfärbendes Modewort, wo jeder Primat sich was drauf einbildet. Ich gehe mal davon aus, daß das ganze eher auf ganz schwerem Server/Client Network basiert, quasi 24h-Steam für's Virenklatschen. Auf unserem Firmenserver läuft eben die ganz normale Panda-Distri, d.h. außer dem Updaten kommt von Extern (Panda) nichts rein/raus. Wäre ja noch schöner...

Ich frage mich btw. sowieso immer öfters, wieso alle Welt so rallig auf Cloud ist, wenn die Mehrzahl ihre Mainaktivitäten eh offline erledigt. Früher waren alle am schreien, als es noch reine Terminaldienste gab und der Client so autonom war wie ein solarbetriebener Gasbrenner. Und jetzt steuert die Welt wieder "zurück" in diesen Käse mittels Cloud. Briefchen schreiben mit Google Office? Private Dateien speichern auf einem US-amerikanischen Cloudserver? Klar, Gesichtsbuch & Co. machens vor: Scheiß auf Privacy, BigCloud is watching you... Nee danke!

Zurück zum Thema: Wenn die Last nur auf einem kleinen Clientprogramm liegt und der Rest eh in der Cloud liegt, solltest du es mal ausprobieren. Mehr als von der Platte putzen bei Nichterfolg kann dem Ding dann eh nicht passieren ;-)

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K:R-I)Z++
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Dieser Beitrag wurde am 11.11.2010 um 21:58 von Kriz bearbeitet.
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007
11.11.2010, 22:16
caedes



"Wenn die Last nur auf einem kleinen Clientprogramm liegt" - werden jetzt eigentlich lokale Dateien gescannt oder nicht? (Muss man die dafür dann hochladen? Sonst ist die Last ja wieder lokal..)
Oder wird eh nur der Traffic ausm Internet gescannt "damit Viren garnicht erst draufkommen"? (Was ist dann mit Virenverbreitung über USB-Sticks?)

Das mit "Cloud" ist echt ne Seuche. Ich persönlich hab (nicht zuletzt durch einige wissenschaftliche Paper, die ich dazu gelesen hab) ne rel. konkrete Vorstellung, was ne Cloud ist (sowas wie Amazon EC2 halt - also ne Menge von Virtuellen Maschinen, von denen man einige nach Bedarf mieten kann, wodurch man eigene Server spart und besser skalieren kann usw. Oder das selbe auf ner höheren Abstraktionsebene wie Microsoft Azure oder Google AppEngine, wo man sich um die (virtuellen) Maschinen keine Gedanken machen muss und implizit skaliert wird)..

Aber Marketing-Spasten nutzen "Cloud" für alles, was irgendwie mit Internet/Netzwerk zu tun hat.. vor einiger Zeit z.B. hieß es dann, Google würde nen Drucker-Treiber für die Cloud entwickeln oder sowas - WTF? Drucker hab ich lokal hier stehen und drucke darauf, was bringt es mir, wenn mein Ausdruck irgendwie "in der Cloud" landet? (Gemeint war, dass man von allen möglichen Systemen wie Smartphones auf nem lokalen Drucker drucken können soll über nen einheitliches Interface und übers Netzwerk - aber WTF hat das mit Cloud zu tun?)

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caedes

Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen.

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008
12.11.2010, 07:15
default



f-secure hat da nen video zu
http://www.youtube.com/watch?v=fT0i0_mprIQ

--

Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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009
12.11.2010, 09:33
Kriz



@caedes: Wie sonst sollte das lokale Scannen passieren, wenn nicht per Client-App? So à la Java WebApp wäre noch ne Möglichkeit, aber das wird ja auch gecached. So Streamscanning denke ich findet da wohl nur direkt beim Netzwerken statt... Watt weiß ich? Probier es doch aus :-)

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K:R-I)Z++
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010
12.11.2010, 16:13
caedes



Zitat:
default postete
f-secure hat da nen video zu
http://www.youtube.com/watch?v=fT0i0_mprIQ
nicht wesentlich aussagekräftiger als das werbevideo auf der panda-seite.
es bleibt die frage: woran merkt mein rechner, dass (bisher unbekannte) malware drauf ist, sodass er "die wolke" davor warnen kann?

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caedes

Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen.

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011
12.11.2010, 16:22
Adrian_Broher
Admin


Ich verstehe das Werbevideo eher so, dass die ueblichen "Soll fooapp.exe in die Quarantäne verschoben werden?" Fragen durch das Antwortverhalten der anderen Benutzer automatisch beantwortet werden soll.

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There is nothing wrong with high standards. It's your problem that you don't meet them.
If you think it's simple, then you have misunderstood the problem.
When a customer says "nothing has changed", assume they're lying.


Dieser Beitrag wurde am 12.11.2010 um 16:22 von Adrian_Broher bearbeitet.
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012
12.11.2010, 16:28
caedes



Das hilft nen bisschen, aber erklärt nicht, inwiefern der Client "leichter" werden sollte, also weniger Ressourcen verbraucht und ist allgemein nicht so revolutionär, wie die tun.

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caedes

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013
12.11.2010, 21:36
default



dein virenscanner hat hooks auf alle wesentlichen calls, und notiert sich das verhalten jeder unbekannten software, geht das verhalten in nen nicht akzeptablen bereich, wird 'in der cloud' überprüft ob die software anderen nutzern schon negativ aufgefallen ist, wenn dem so ist, geht man davon aus, dass es sich um schadsoftware handelt

revolutionär ist es insoweit, als das man vom pattern matching wegkommt und im wesentlichen nur code überprüft der ausgeführt wird

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