Willkommen ~Gast!
Registrieren || Einloggen || Hilfe/FAQ || Staff
Probleme mit der Registrierung im Forum? Melde dich unter registerEin Bild.
Autor Beitrag
000
17.03.2006, 16:56
Overwatch



Ich wollt mal Linux ausprobieren.

Leider giebt es soooo viele distributionen
und da wollt ich euch mal fragen welche das meiste kann,
welche am stabielsten läuft Etc...

--

zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche
001
17.03.2006, 17:05
Mettwurzt



Oh Shit, da stichste in ein Bienennest... jetzt kommen die ganzen Nerds aus den dunklen Zimmern grad am pipelin0RN und am rum'grepen.

Ich sag mal so:

Ich hab Novell Suse 10.0 und bin zufrieden.

Kommt drauf an was du so machen willst.

--

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche
002
17.03.2006, 17:25
ScyTheMan
Moderator


Natürlich GNU/Linux.

Die, die am stabilsten laufen (ich nenn da als Beispiel einfach mal Debian GNU/Linux), willst du sicherlich nicht benutzen wollen, da sie weniger Anfängerfreundlich sind. Und können tun die an sich alle genauso viel. Du kannst bei jeder Distribution die selben Programme installieren.

Schau dir zB mal Ubuntu (oder KUbuntu) an. Da gibts Live-CDs, kann man sich sogar kostenlos bestellen. Wenn dir das gefällt, installier es einfach mal. Wenn nicht, such dir eben was anderes. SuSE ist zB auch recht anfängerfreundlich, würde ich persönlich allerdings eher weniger empfehlen wegen dem Paketmanager, aber da gibt es geteilte Meinungen. Mach dir selber ein Bild davon. Etwas Hilfe bekommst du auch, wenn du dir auf Wikipedia die Artikel zu den jeweiligen Distributionen durchliest.

Es gibt auch Distributions-Tests die dir verraten, welche Distro am günstigsten für dich wäre:
- http://eedok.voidofmind.com/linux/chooser.html
- http://www.zegeniestudios.net/ldc/

Sowas ist allerdings mit vorsicht zu geniessen da nur relativ wenige Kriterien in die Auswahl einbezogen werden.

Ansonsten schau dir mal ein paar Übersichten über die vorhandenen Distributionen an:
- http://distrowatch.com/index.php?language=DE
- http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Linux_distributions
- http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_Linux_distributions
- http://www.linux.org/dist/
- http://www.distromania.com/
- http://distroreviews.com/
- http://www.linuxquestions.org/reviews/index.php
- http://www.linuxlinks.com/Distributions/Mini_Distributions/
- http://www.linuxdistro.info/

--

http://choerbaert.org
Ein Gespenst geht um im Netz - das Gespenst des Open Source
csndr


Dieser Beitrag wurde am 17.03.2006 um 17:42 von ScyTheMan bearbeitet.
zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche
003
18.03.2006, 14:00
Leviathan



Es kommt ziemlich darauf an, was du mit dem Linux machen willst und welche Kenntnisse du hast. Wenn du bisher kaum Erfahrungen mit Linux hast ist SuSE nicht schlecht. Wenn du schon ein wenig mit Linux gemacht hast aber noch mehr lernen willst kann Gentoo helfen.

Ich würde empfehlen, mal auf http://www.linuxiso.org/ zu gehen und mir die Beschreibungen zu den Distributionen durchzulesen. Da kann man auch einige Distributionen herunterladen, oder zumindest eine alte Version / Testversion davon. Falls du DSL hast oder einen andere Möglichkeit, große Dateien herunterzuladen kannst du dir einfach mal ein paar Images da holen und ausprobieren.

Übrigends: Ein Knoppix auf CD oder DVD zu haben ist nie verkehrt, falls man einen größeren Fehler gemacht hat kann man damit meisstens noch etwas retten. Hat mir schon einige Male geholfen, als ich neue Kernel kompiliert haben, die dann nicht richtig gelaufen sind. Zum Linux mal antesten ist es auch ganz schön, aber weil vieles von CD / DVD gelanden werden muss ist es natürlich recht langsam.

--

Entities: HL | HL²
Kompilierfehler
r_speeds | mehr über r_speeds

zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche
004
18.03.2006, 15:19
ScyTheMan
Moderator


Zitat:
Hat mir schon einige Male geholfen, als ich neue Kernel kompiliert haben, die dann nicht richtig gelaufen sind.
Man löscht die alten Kernel ja auch nicht, sondern lässt sie zur Sicherheit drauf :)
Aber Knoppix oder Kanotix (gibt noch diverse andere Live-CDs, die zur Systemrettung gedacht sind) können durchaus hilfreich sein, auch für Windows-User.

--

http://choerbaert.org
Ein Gespenst geht um im Netz - das Gespenst des Open Source
csndr

zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche
005
19.03.2006, 14:11
Leviathan



Zitat:
Man löscht die alten Kernel ja auch nicht, sondern lässt sie zur Sicherheit drauf :)
Das ist schon klar, habe ich auch so gemacht. Nur leider kam mein neuer Kernel schon einige Male nicht weit genug, um überhaupt noch etwas kopieren zu können. Weil sowohl die boot-Partition als auch die Partition, auf der der alte Kernel gesichert war von Windows nicht gelesen werden konnten musste es halt ein Knoppix sein.

Bevor jetzt hier einige Leute Panik bekommen: Man muss keinen Kernel kompilieren können, um mit Linux zu arbeiten. Viele Distributionen bringen ihre Kernel schon fertig mit und installieren die auch automatisch. Außerdem ist Kernel kompilieren nicht so kompliziert, wie man annimmt, vor allem bei der 2.6er-Reihe hat man einige Hilfestellungen.

Ein Knoppix ist auch zur Windows-Rettung nicht schlecht, man kann damit immerhin noch seine Daten retten, wenn das Windows schon nicht mehr zu retten ist.

--

Entities: HL | HL²
Kompilierfehler
r_speeds | mehr über r_speeds

zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche
006
19.03.2006, 14:47
TheTinySteini



Leviathan: Eh... normalerweise macht man das so, dass man beide Kernel bootbar im Grub/Lilo zur Auswahl hat...
Abgesehen davon hab ich jetzt seit mindestens 2 Jahren keinen Kernel mehr compilieren muessen (und selbst damals nur weil ich ein paar experimentelle Features wegen des damals noch sehr bescheidenen Centrino-Supports brauchte).
Ich wuerd dir Ubuntu/Kubuntu/Xubuntu ans Herz legen. Eine solide Grundlage fuer den Anfang, aber trotzdem mit der weiten Welt der Debian Pakete direkt vor der Haustuer, wenn man dann ein bisschen fortgeschrittener ist. Damit haben Kommilitonen von mir sogar schon ihre Eltern versorgt, das will was heissen ;)

--

TheTinySteini
Coder Poke646
"Don't Panic" - Hitchhiker's Guide to the Galaxy

zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche
007
19.03.2006, 18:35
caedes



eltern versorgen is billig und distributionsunabhängig (solange man selbst damit klarkommt).
linux+xserver+kde/gnome+OOo+firefox+thunderbird und sie haben alles, was sie brauchen.
vllt noch gimp und nen paar spielchen dazu

--

caedes

Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen.

zum Seitenanfang zum Seitenende Profil || Suche