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Autor Beitrag
000
30.06.2011, 21:30
Nilez



Hey,

Ich hab' mal ne Frage zu dem Schnittprogramm "Lightworks".
Und zwar ist dieses Programm bei mir sehr(!) langsam. Wenn ich innerhalb eines Clips navigieren will, braucht es ca. 10 sekunden bis die Meldung kommt, das das Programm anscheinend nicht reagiert, und dann nach ca. 2-3 Sekunden wird mit der Frame in der Timeline angezeigt.
Die Videos mit denen ich arbeite sind 1080i @ 29,97fps ( format mp4 o. avi, beides getestet ).

PC:
Intel Core 2 Quad @ 2,4GHz
4GB DDR2 Arbeitsspeicher
GTX260 Amp² 896MB
Windows Vista Home 64bit

Das Programm an sich ist echt gut, nur die Performence macht es fast unmöglich damit zu arbeiten. Jemand ne Idee woran das liegen kann? :S

*edit*

Sry btw. für den unaussagekräftigen Threadtitel, den wollte ich eigentlich noch erweitern, aber naja...

--

DeviantART

"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."


Dieser Beitrag wurde am 30.06.2011 um 22:43 von Nilez bearbeitet.
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001
01.07.2011, 15:25
McScore



Es könnte am Decoder liegen. Ich könnte mir vorstellen, dass beim Sprung zu einer bestimmten Zeit zunächst der davor liegende Keyframe gesucht werden muss und anschließend zur Zielzeit vorgespult wird. Bei 1080i und ohne Hardwaredekompressor geht das nicht sofort. Verwende testweise einmal un- oder nur einfach komprimierte Clips.

--

... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ...
Optimiere deine Map, sieh dir alle Compile-Errors an, frage den Hersteller und beschwer dich über nichts!
http://www.mcscore.de.vu
13+3+7=23, 133/7+23=42

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002
01.07.2011, 15:29
Nilez



Hm...da könnte was dran sind, die Clips wurden ziemlich stark komprimiert.
Die Clips werden im AVCHD aufgenommen und ich konvertiere die anschließend immer erst mit dem AVS-Video-Converter und ein geeignetes Format. Bin recht neu beim Filmen und muss da erstmal durch die Technik steigen.

Danke schonmal für die Antwort ;)

*Edit*

Und ne kleine Frage nebenbei;

Welches Videoformat ist für die Bearbeitung am besten geeignet? Habe mal aufgeschnappt mpeg ist's weniger ( was mir das Programm auch schon bestätigt; unknown ). Avi? mp4? mov?

*edit2*

btw. mit *.mov und dem passenden Codec funktioniert es schonmal richtig gut. Danke :)

--

DeviantART

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Dieser Beitrag wurde am 01.07.2011 um 16:14 von Nilez bearbeitet.
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003
01.07.2011, 17:31
maurice



Wer behauptet mpeg2 sei kein optimales Format der hat entweder seine Encoderoptionen falsch eingestellt oder keine Ahnung von Video.
Solange die Bitrate genügend hoch ist (bei HD dürfte das um die 80 MBPS sein) und schön auf I-Frame eingestellt hast, kannst du nicht viel falsch machen. MPEG4 geht natürlich auch und ist ebenfalls ein toller Codec, ist aber ziemlich Rechenintensiv.

--

Interstellar - visual love

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004
01.07.2011, 18:58
McScore



Zitat:
Nilez postete
Welches Videoformat ist für die Bearbeitung am besten geeignet?
Das kommt auf die Software an, welche du verwendest. Zunächst möchte ich dich bitten, dir bei Wikipedia den unterschied zwischen Container und Codec anzulesen. Danach liest du, was es mit "interlacing" zu tun hat, das wird dir später noch viel Ärger ersparen.
Zurück zur eigentlichen Frage: Lightworks kann offenbar so ziemlich alles importieren, ich konnte auf einer kurzen Suche jedoch nicht herausfinden, welcher Container ideal ist. Ich arbeite meist mit AVI. Es ist zwar ein sehr altes Format, dafür wird es aber von den Programmen, die ich verwende problemlos unterstützt. AVI kann einige Dinge nicht (gut/einheitlich), daher bietet sich für den Export wahrscheinlich ein anderes Format an (abhängig vom Zielmedium).
Wenn das Projekt aufwändiger ist, verwende ich als Codec gern HuffYUV. Es ist verlustfrei und schnell. Spulen ist problemlos möglich. Könnte aber sein, dass es für HD-Material inzwischen besseres gibt. Andere schwören auf DV. Das kommt aber wohl eher aus der Zeit, als man noch vorwiegend DV-Cameras im Heim- oder subsemiprofessionellen Bereich verwendete.

@maurice: Ich stimme dir zu. Entstanden ist diese urbane Legende vermutlich, weil viele freeware Tools nicht mit MPEG2 umgehen können, welches von billigen Recordern produziert wird, die sich hinten und vorne an keine Standars halten, invalide GOPs oder dergleichen.

--

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