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000 06.12.2003, 00:53 ThunderRabbit |
also, hier ist noch ein etwas kürzerer Text. Ich hab noch nie in der 2. Person geschrieben, es ist also mein erster Versuch. Bitte sagt, was ihr davon haltet, ob ihr es mögt und auch ruhig mal pingelig sein! Weiß Die Tür öffnete sich; ein schwarzer Mann trat ein. Schwarzer Mantel, schwarzer Anzug, schwarzer Hut, schwarze Haut. Pechschwarz. Du sahest ihn nur als Kontur vor dem hellen Sonnenuntergang. Du erkanntest ihn trotzdem, du kanntest ihn gut. Aber er war es nicht. Doch, er war es, doch er war nicht er. Er war ein Mann, der nicht er war. Er konnte es nicht sein. Das wusstest du. Du sahest es an seinen Augen, an seinen Händen. An dem Blut erkanntest du es. An dem Blut, das das Weiß seiner Augen verklebte, das seine Handinnenfläche verdunkelte und von den Fingerspitzen hinab tropfte. Du hast ihn nie wieder gesehen. Nicht als er zusammenbrach, nicht als er dort lag. Stundenlang. Tagelang. Du hast ihn nicht angesehen. Du hast nicht sein Gesicht gesehen. Du wolltest nicht. Du schämtest dich. Du warst anders. Nicht pechschwarz; weiß. Wer damit nicht viel anfangen kann oder es nicht versteht, es ist ein anti-rassistischer Text. Der Schwarze wurde von(weißen) Rassisten getötet. Daher schämst "du" dich wegen deiner "normalen"(!!!) Hautfarbe. So ists gedacht, andere Interpretationen sind natürlich genauso gut/besser. -- |
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001 06.12.2003, 01:55 Phrosen |
für eine eher ruhige geschichte schreibst du ziehmlich kurze sätze, was manchmal verwirrend und oft gehetzt wirkt. auch kann ich mich mit dem nachfolgenden satz gar nicht anfreunden: versuch mal was anderes. das klinkt im moment relativ bescheiden. insgesammt fand ich die geschichte recht gut, auch von der perspktive, es war für mich das erste mal aus "meiner eigenen" sicht zu lesen. zuletzt bleibt mir noch zu sagen, die erklärung am schluss hätte nicht sein dürfen. dadurch, dass du einem erzählst was die kernaussage ist, verhinderst du, dass sich dieser jemand näher mit der geschichte beschäftigt. -- The incest stopped with the abortion. |
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002 06.12.2003, 12:09 Vinny |
Ma was nebenbei: Erstell doch BITTE einen eigenen Thread für deine Kurzgeschichten, wenn du für jede immer einen Thread erstellst sehen wir hier bald nur noch Kurzgeschichten, und ich für meinen Teil hege auch noch Interesse an anderen Themen, und habe einfach keine Lust mich dadurch zu wühlen. Nur so ne Bitte... -- |
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003 06.12.2003, 15:05 ThunderRabbit |
@phrosen, "er war nicht er" soll bedeuten, dass er nicht der normale er war, sondern irgendwie ganz anders als er eigentlich ist... die kurzen sätze sind absicht! @vinny, hab ich auch schon überlegt, mach ich bei der nächsten geschichte... aber dann müssen auch mehr leute anfangen zus chreiben -- |
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004 06.12.2003, 15:50 Gawain |
Phrosen zielt glaub ich eher drauf ab, dass sich der Satz einfach schlecht liest. 2 Mal "doch" und dann noch sehr ähnliche Wörter, ist schon weng seltsam. Der Inhalt der Stelle ist klar (und auch nicht schlecht/zu kritisieren), aber die Form ist suboptimal ;) --Downward future! |
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005 06.12.2003, 16:07 Phrosen |
Genau das wollte ich damit ausdrücken. Gut das Gawain das geklärt hat. Trotzdem verstehe ich nicht ganz die Absicht der kurzen Sätze in der Geschichte. Aufgrund der eher passiven Handlung, würde ich längere Sätze oder Kommas empfehlen. Das wirkt sich auch deutlich auf die Lesbarkeit aus. --The incest stopped with the abortion. |
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006 06.12.2003, 18:45 ThunderRabbit |
dort am schluss finde ich muss es so sein! du du du, du warst anders! um das du so sehr zu betonen. an den anderen stellen hast du recht, ist mir nicht aufgefallen. mal eine überarbeitete version, ohne doch-doch-satz(:D): Die Tür öffnete sich; ein schwarzer Mann trat ein. Schwarzer Mantel, schwarzer Anzug, schwarze Haut. Pechschwarz. Du sahest ihn nur als Kontur vor dem hellen Sonnenuntergang. Du erkanntest ihn trotzdem. denn du kanntest ihn gut. Aber er war es nicht, er war nicht wer er sonst immer war. Er war ein Mann, der nicht er selbst war. Er konnte es nicht sein, das wusstest du. Du sahest es an seinen Augen und an seinen Händen. An dem Blut erkanntest du es, an dem Blut, das das Weiß seiner Augen verklebte, das seine Handinnenfläche verdunkelte und von den Fingerspitzen hinab tropfte. Du hast ihn nie wieder gesehen. Nicht als er zusammenbrach, nicht als er dort lag. Stundenlang. Tagelang. Du hast ihn nicht angesehen. Du hast nicht sein Gesicht gesehen. Du wolltest nicht. Du schämtest dich. Du warst anders. Nicht pechschwarz; weiß. --Dieser Beitrag wurde am 06.12.2003 um 18:47 von ThunderRabbit bearbeitet. |
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007 06.12.2003, 20:04 Gawain |
Ja, trivialer kann man jetzt den doch-satz kaum ersetzen, aber wenn du das so direkt ausdrücken willst... --Downward future! |
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008 07.12.2003, 09:42 SongokuX |
Hört sich von der Schreibweise an wie die alten Textadventuregames die es gab bevor die ersten Grafik Adventures rauskamen. |
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