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000 28.08.2007, 21:24 The Doctor |
Moin (Nabend) Ich hab jetzt schon länger mit dem Gedanken gespielt und das ganze heute in die Tat umgesetzt. Nun möchte ich das ganze aber installieren. WinXP CD rein, SATA Treiber via Floppy laden, neue Partition erstellen (oder geht das noch anders?) Geht das so einfach? Außerdem hab ich festgestellt, dass die Fenster nur sehr langsam "wandern". Wenn ja, einfach in Kubuntu installieren wenn das ganze auf der HD ist? Und zu guter letzt: Hoffe mir wird geholfen, Grüße -- |
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001 28.08.2007, 22:57 default |
so wie du am start bist wirst du die install verkacken und alle daten verlieren, frag nen freund ob er dir aufs rad hilft fürn bier oder sowas bis auf die ati karte is keiner deiner punkte ein echtes problem wenn man weiss was man macht, sprich sich mit dem scheiss auskennt Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst. Dieser Beitrag wurde am 28.08.2007 um 22:59 von default bearbeitet. |
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002 29.08.2007, 00:08 McScore |
Schon gut möglich. Schonmal drüber nachgedacht, dass sich in diesem schönen Land ziemlich wenig leute mit Linux-Basics auskennen? In meinem Freundeskreis incl. gesamter Abiturjahrgang bin ich der einzige - lediglich Leute, die damit arbeiten, kennen sich mehr aus. Doktor, ich gehe davon aus, dass du weißt, was eine Partition ist. Eine Partition aufzuteilen ist extrem gefährlich. Programme wie Partition Magic oder BootItNG machen zwar meistens gute Arbeit, aber es passiert durchaus, dass mal eben "alles weg" ist. Falls du mit einem Tool formatierst, mach's gleich richtig: Lege eine außreichend große Partition an, die Linux als virtuellen Arbeitsspeicher verwenden kann, und eine mindestens 5 GB (ich empfehle mehr als 15 GB, dann kannst du auch ein paar Spiele ausprobieren) große Partition für Kubuntu selbst. Soweit zum unerfreulichen. Eigentlich schiebst du die Kubuntu-CD rein und lässt das Programm installieren und die Grundkonfiguration vornehmen. Die heutigen Versionen sind so umgänglich, dass sich ein Standard-Büro-Schreiberling nicht viel umgewöhnen muss. Zur Technick (vereinfacht): Beim Boot liest das BIOS aus dem MasterBootRecord. Die Kubuntu-Installation wird dort ein Programm namens lilo speichern, dass dich fragt, ob du Windows oder Kubuntu starten willst. Beide Betriebssysteme liegen auf unterschiedlichen Partitionen und sind völlig unabhängig voneinander (eventuell kannst du vom einen nicht ohne Zusatzsoftware vom von der Partition des anderen Lesen). Unter Kubuntu kannst du mit dem Befehl "aptitude" neue Software installieren. Vielleicht sogar spezielle ATI-Treiber-Builds. Normalerweise funktioniert der Standard-Graphik-Treiber "VESA" aber auch passabel. Passend auch: http://www.zdnet.de/builder/print_this.htm?pid=39139465-20000201c --... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ... Dieser Beitrag wurde am 29.08.2007 um 00:09 von McScore bearbeitet. |
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003 29.08.2007, 17:06 The Doctor |
Nun ja, irgendwomit muss man ja mal anfangen. Wieso sollte ich die Installation verkacken? Ich habe doch extra ein Anfänger Linux geladen das leicht zu bedienen/installieren ist. Und wieso sollte ich alle Daten verlieren? Niemand den ich kenne nutzt Linux, Hilfe kann ich mir da auch nicht holen. Hatte ich eigentlich auch nicht vor, deshalb frage ich ja in diesem Forum nach. Und für sowas einen "Fachmann" zu bestellen sehe ich gar nicht ein. An neue Hardware denke ich ebenfalls nicht. McScore Wieso ist das aufteilen der Partition gefährlich? Das mit aptitude und dem Treiber werde ich ausprobieren wenn es installiert ist. Und die 10 Tipps habe ich schonmal gelesen, wie ich bereits sagte habe ich mit dem Thema befasst und informiert. Das Einarbeiten werde ich mir vermutlich selbst angewöhnen. |
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004 29.08.2007, 17:22 Leviathan |
Ich verstehe das so, dass du jetzt eine Partition mit einem Windows-Dateisystem hast, die du in mehrere Partitionen aufteilen möchtest. Belegt das Dateisystem die komplette Partition (was eigentlich der Normalfall ist), dann gibt es folgendes Problem: Die Dateien liegen nicht alle am Anfang einer Partition, sondern darüber verteilt. Wie NTFS das genau regelt weiss ich nicht, aber wenn du z.B. 30GB belegt hast kannst du dir ziemlich sicher sein, dass das nicht genau die ersten 30GB der Partition sein werden. Teilst du jetzt die Partition einfach auf, gehört ein Teil der Daten zu einer anderen Partition, kann also nicht mehr gelesen werden (mal ganz abgesehen davon, dass das Dateisystem größer als die Partition ist). Also muss man dazu das Dateisystem erstmal umorganisieren. Wenn dabei ein Fehler passiert ist das überhaupt nicht gut, das kann nämlich Datenverlust bedeuten. Kann Windows XP eigentlich mit Bordmitteln das Dateisystem verkleinern? Mir ist nichts derartiges bekannt, ausschließen will es es jetzt aber auch nicht. Wenn du auf deine Windowspartition verzichten willst ist es einfach: Partition löschen, neue Partitionen erstellen und Dateisysteme anlegen. Nur sind dann halt alle Daten, die vorher auf der Partition lagen, (erstmal) weg. --Entities: HL | HL² |
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005 29.08.2007, 17:36 The Doctor |
Genau letzteres hatte ich vor, da mir das mit den verschobenen Dateien bekannt ist. So dämlich bin ich dann auch nicht, bin halt nur ein Kubuntu-Neuling. ;) Partition löschen und neu verteilen. Allerdings: |
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006 29.08.2007, 17:46 McScore |
Das ist gut, wurde aber aus deinen vorigen Aussagen nicht ganz klar. Dann machst du das so: Lege beim WinXP-Setup nur eine neue Partition an (6 bis 15 GB reichen für WinXP). Den Rest lässt du unpartitioniert. Alles andere macht das Kubuntu-Setup für dich. Wenn du kannst, wähle als Linux-Dateisystem "ext3" - das kannst du mit Ext2IFS auch mit WindowsXP lesen. Gut ist auch folgende Aufteilung: 12 GB NTFS WinXP, 1-4 GB Linux Swap, 20+ GB EXT2 Linux System und Home (Linux Anwendungen - mit Platz für Experimente), Rest FAT32 für Linux- und Windows-Daten (also deine "Eigenen Dateien") Interessant wird es, wenn du das nimmst: 12 GB NTFS WinXP, 1-4 GB Linux Swap, Rest EXT2 Linux System und Home. Mit Ext2IFS kannst du von der letzten Partition lesen und auch deine Eigenen Dateien von Windows aus bedienen. Habe ich auf einem Testsystem ausprobiert. Funktioniert ganz passabel, aber einige Applikationen können temporäre Dateien nicht darauf ablegen. -- ... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ... Dieser Beitrag wurde am 29.08.2007 um 17:51 von McScore bearbeitet. |
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007 29.08.2007, 17:53 The Doctor |
Moment Moment! Meine XP Partition ist C: mit 20GB D: (Windows NTFS 200GB) Ist das so falsch? Edit: Rechtschreibung nicht vorhanden --Dieser Beitrag wurde am 29.08.2007 um 17:57 von The Doctor bearbeitet. |
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008 30.08.2007, 05:26 Alcapone |
Ganz anderer Weg: Probier mal aus, ob du Kubuntu als Virtuelle Betriebssystem booten kannst. Von Microsoft gibts Virtual PC kostenlos als Vollversion zum Downloaden, da kannste eine Datei als Laufwerk nutzen und musst nicht direkt auf die Hardware vom PC zugreifen. http://www.microsoft.com/windows/products/winfamily/virtualpc/default.mspx --"Everything, that can go wrong, will go wrong" Murphy's Law |
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009 30.08.2007, 09:22 ScyTheMan Moderator |
Microsoft Virtual PC, na große Klasse. Davon abgesehen unterstützt es nur Windows und OS/2 als Gastsystem. Wenn dann schon VirtualBox oder VMWare. Ich verstehe nicht wo das Problem liegt die Festplatte zu partitionieren. Entweder machst du das direkt mit dem Installer, oder vorher über eine Live-CD wie Knoppix (keine Ahnung ob Ubuntu Porgramme zum Partitionieren dabei hat) mit zB qtparted, gparted oder (c)fdisk, oder unter Windows mit einem entsprechenden Programm wie Partition Magic (falls du das Geld dafür hast). --http://choerbaert.org
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010 30.08.2007, 09:25 oxff |
Ubuntu hat im grafischen Installer auch einen Partitionsschritt. --mwcollect - mein Projekt | oxlog - mein blog | happyhardcore.com Stream - gute Musik |
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011 30.08.2007, 12:12 LeJean |
psst: nimm ubuntu statt kubuntu. der ganze kde-klick-mich-ich-bin-groß-und-bunt-krams geht ja mal garnich klar. da hüpft und blinkt einfach alles... und wenn du sagst du weißt dass du daten verlieren könntest, dann probier's doch einfach mal aus. Kann ja eigentlich nix schief gehen. -- |
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012 30.08.2007, 19:38 The Doctor |
So ich melde mich auch mal wieder. Kubuntu - dabei bleibt es ersteinmal! Das ist halt eher noch für Anfänger (wurde mir gesagt ;)) und die Oberfläche ist Windows Artiger. Und virtuell habe ich da auch nichts vor. Das ist mir sowas halb und halbes. Ich werde jetz alle Tipps die ihr mir hier gegeben habt beachten. Danke erstmal, ich melde mich wieder wenn es drauf ist. -- |
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013 01.09.2007, 02:33 Alcapone |
Scy: ist nicht wahr, habe eine installation von Mac OS X und eine von Ubuntu Dapper Drake erfolgreich auf Microsoft Virtual PC laufen. The Doctor: Wenn man auf Linux umsteigt, sollte man das ganze lieber erstmal auf nem Virtuellen PC installieren. Der vorteil liegt daran, das wenn was nicht klappt, das man in ruhe nachrecherchieren kann. "Everything, that can go wrong, will go wrong" Murphy's Law |
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014 01.09.2007, 11:17 oxff |
Bei Treiberproblemen wird dir das aber garnicht helfen -- viel sinnvoller ist ein zweiter PC zum recherchieren. --mwcollect - mein Projekt | oxlog - mein blog | happyhardcore.com Stream - gute Musik |
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015 01.09.2007, 13:24 The Doctor |
Ich probiere das hier bereits die ganze Zeit aus und zwar installiert. Das System selbst ist einfach der Hammer, ich habe jetzt schon keine Lust mehr Xp wieder anzumachen. Dieses Hinzufügen-Programm selbst find ich einfach geil. XP habe ich damals (war noch ein anderer Rechner) auch nicht erst virtuell ausprobiert, ich bezweifle sogar das meine damalige Möhre so ein Programm hätte lassen starten können. ;) -- |
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016 01.09.2007, 14:32 oxff |
Man merkt, dass du keine Ahnung hast. -- mwcollect - mein Projekt | oxlog - mein blog | happyhardcore.com Stream - gute Musik |
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017 01.09.2007, 14:44 Deathstar |
@ OS-Flames: Linux: Where will you go, yesterday?! @ Topic: |
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018 01.09.2007, 17:12 Master Pegasus |
Das Problem mit den ruckelnden Fenster liegt garantiert an deiner Grafikkarte, angemessene Performance wirst du nur mit dem fglrx-Treiber bekommen, den es auf http://support.ati.com/ gibt. Der hat aber ne Menge Bugs, was z.B. Videobeschleunigung oder auch das Umschalten auf eine Textkonsole betrifft. Ich hab mich mit dem Ding schon grün und blau geärgert, da das z.B. die TVtime-Darstellung total verhunzt, wenn man was anderes als 4:3 wählt. Was damit auch nicht läuft sind Compositing-Windowmanager wie Beryl, Compiz oder Mantisse. Aus dem Grund hab ich auch noch immer ne Radeon 9800 Pro im Rechner, obwohl ich noch ne X1650 hätte, da die durch den normalen x.org-Treiber unterstützt wird und sogar ein bisschen 3D Beschleunigung hat. Wenn du lange genug wartest und gerne mit experimenteller Software spielst, kriegst du vielleicht auch den r500-Treiber irgendwie an den Start. Ansonsten kann ich nur empfehlen beim nächsten Grafikkartenkauf auf nVidia zu setzen, die haben zwar auch keine freien Treiber, aber immerhin können sie was Funktionierendes programmieren. --Was immer auch geschieht: Nie sollt Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken! -- Erich Kästner |
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