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000 13.01.2010, 18:47 gc_Alpha |
Mein Studentenwohnheim mit ca 150 Bewohnern hat derzeit eine Internetversorgung über die ca 500m entfernte Uni per WLAN. Die Situation ist wie man vielleicht schon heraushören kann nicht wirklich befriedigend. Jetzt möchten wir zu einem normalen Internetanbieter wechseln wobei es drei Probleme gibt: 1. Es gibt nur zwei möglichkeiten entweder über Kabel wobei Kabel Deutschland seit Monaten auf eine Antwort auf unsere Anfrage warten lässt sowie über DSL wobei hier eben die vorhandenen Kapazitäten fast ausgereizt sind und eine neue Leitung deutlich zu Teuer wäre. 2. Wie kann sich der Betreiber des Studentenwohnwerks absichern das dieser nicht als Anschlussinhaber dafür haften muss das die Bewohner z.B. in Tauschbörsen etwas runterladen. Kann man hier ein Loggingsystem zwischenschalten um ggf die Abmahnungen einem Bewohner zuordnen zu können oder ggf z.B. Sperren einrichten die die Gefahr von Abmahnungen weitgehend beseitigen (ggf z.B. Ports für Tauschbörsen sperren). 3. Wie kann man das ganze geschickt verwalten also z.B. Nutzer sperren, Traffickontingente zuteilen, gerechte Verteilung der Ressourcen sodass ein Nutzer nicht das ganze Netzwerk lahmlegt, usw. Hat hier vielleicht jemand Ahnung davon sowohl rechtlich als auch technisch oder weiß ggf sogar wie so etwas mal erfolgreich umgesetzt wurde? (EDIT) Achja das Gesamtbudget fürs Internet liegt derzeit bei ca 1600 Euro pro Monat. --Dieser Beitrag wurde am 13.01.2010 um 18:53 von gc_Alpha bearbeitet. |
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001 13.01.2010, 19:07 McScore |
Im Wohnheim nahe der FH, in welcher ich studiere, wurde kürzlich ein ähnliches Netzwerk aufgebaut. Jeder, der Zugang hat, hat vollen Zugriff aufs Internet, wobei die Verträge für die 5 DSL-Leitungen von einem studentischen Admin zum nächsten "vererbt" werden. Der muss dann afaik in seinem eigenen Interesse den Nutzern einbläuen, keinen Unfug zu treiben. Wo ist die Frage in "1."? Technisch wenig Aufwand und eine echt sinnvolle Alternative ist genau die, welche hier bei uns auch parallel läuft: Jede Wohnung hat ihren eigenen Internetanschluss, Vertragshalter sind die jeweiligen Bewohner. Diese Taktik eliminiert nahezu alle juristischen Probleme, macht kaum Verwaltungsaufwand, ist wahrscheinlich noch wesentlich billiger als jede andere Lösung. --... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ... Dieser Beitrag wurde am 13.01.2010 um 19:10 von McScore bearbeitet. |
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002 14.01.2010, 09:37 default |
* 18mbit auf 150 personen sind ca genial, skalier das mal auf die 2-3000 wohnheimplätze hoch, dann verbratet ihr schonmal 300mbit traffic, das wird ein drittel oder sechstel der bandbreite der uni sein, und ihr bezahlt da quasi nix für. hier sind die aktuellen preise: http://www.dfn.de/dienstleistungen/dfninternet/entgelte/ ich kenn diese ganze scheisse aus der anderen richtung, seitens der universität die den wohnheimen das internet zur verfügung stellt, und ... es ist egal welche bandbreite man zur verfügung stellt, sie wird genutzt, und irgendjemand beschwert sich immer. ich würde erstmal versuchen mit dem was vorhanden ist was zu reissen: wenn die 18mbit der uni dann immernoch scheisse sind, könnt ihr das statisch auf 5 vdsl anschlüsse verteilen. zu kompliziert? nicht in der lage? Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst. |
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003 14.01.2010, 13:17 Agamemnon-Hellmapper |
Oder wendet euch an den Asta, damit er den Gutsherren da mal in den Arsch tritt. Weil das da: "sperrt auch z.b. einige ausländische Seiten" geht ja mal garnicht! --Es gibt 2 Möglichkeiten, eine Kristallkugel zu benutzen: |
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004 14.01.2010, 21:25 theDon |
5-GHz-WLAN nehmen, da heizt man dann nicht das Wasser in der Luft. Eine alternative Anbindung ist circa nicht finanzierbar, schon gar nicht mit einem ausreichend grossen Netz, und NAT will man eher vermeiden. Accounting, den Uplink am Router mirrorn, und da eine Box dranhaengen, die das zaehlt, oder halt Netflow, wenn das irgendwo abfaellt. Dann will man Switches haben, die man anstaendig managen kann, und genug Zeit, um da Software fuer zu bauen, die die Verwaltung reisst. Zugangskontrolle regelt man idealerweise ueber 802.1X, alternativ die VLAN-Loesung von default (wenn man kein NAT braucht, und ein Netz hat, das gross genug ist, kann man das auch einfach routen), oder MAC-Filter am Switchport und den Kram nur routen, wenn die MAC zur IP passt. Dann fordert man eine Anmeldung, und laesst dabei die Leute unterschreiben, dass sie fuer den Anschluss verantwortlich sind, filtert alles, was nicht angemeldet ist, und kann dann nachvollziehen, wer was gemacht hat (entweder anhand der gerouteten IP oder mit den Flows). --\o tanz den naziprau! o/ And more than ever, I hope to never fall, |
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