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Autor Beitrag
000
21.01.2008, 15:42
KhanRKerensky



Mein Paps würde gerne seine alten Langspielplatten digitalisieren und später das Digitalisierte abspielen und da der Rechner im Wohnzimmer sowieso mal ein Upgrade vertragen könnte brauch ich mal einen kleinen Hardwarerat.

Vorhanden:
Plattenspieler mit MC-Tonabnehmer.
Verstärker mit MM-Vorverstärker.
Verstärker mit MC/MM-Vorverstärker.

Der Verstärker der nur mit MM klarkommt steht im Wohnzimmer und er möchte auch das er dort stehen bleibt weil "er besser klingt" (mit einer CD getestet). Der andere ist zwar auch gut, aber seiner ist eben besser (als MP3 geschädigter höhre ich da keinen Unterschied). Der MM-Verstärker soll daher weiter im Wohnzimmer stehenbleiben.
Der andere Verstärker steht bei mir im Zimmer und langweilt sich eigentlich den ganzen Tag. Ich hab die Anlage so wie sie ist vorm Sperrmüll gerettet und diese Boxen sind deutlich unter dem was der Verstärker machen könnte. Das Zimmer ist auch eigentlich zu klein für eine solche Anlage und daher verwende ich das Teil nur um hin und wieder Radio zu hören. Eigentlich brauch ich das Teil nicht und würde den Verstäker daher auch meinem Paps ausleihen wenn er möchte. Getestet haben wir das Teil zusammen mit dem Plattenspieler und das funktioniert.

Meine Idee wäre jetzt den Plattenspieler durch "meinen" MC Vorverstärker zu jagen und den Rec Out an nen Rechner zum Digitalisiern (MP3/Vorbis/FLAC) zu schicken. Dann stehen dort dann zwar zwei Verstärker rum, aber damit kann man leben. Sobald die schwarzen Scheiben digital vorliegen kann der Kram ja wieder abgebaut werden. Gibts da vieleicht elegantere Lösungen? Das was ich an MC-Vorverstärkern im Internet gefunden habe ist nicht gerade günstig, wenn man denn überhaupt welche findet. MM scheint deutlich weiter verbreitet zu sein.

Die Baustelle wäre jetzt der Rechner. Momentan steht dort ein Athlon 800 mit sehr magerem On-Board Sound. Geplant hab ich daher eine etwas schnellere Kiste, die auch deutlich besser klingt. Geplant ist daher:
Ein günstiger Core 2 Duo
Board mit IGP: Google Earth wäre da höchstwarscheinlich das Aufwändigste was an Grafik gefahren wird. Ich könnte da auch meine alte Radeon X800XL reinsetzten, falls sich das ändern sollte.
2 GiB Ram
Ein (oder zwei als RAID 1) Festplatten
Mein Fragezeichen: Das Soundsubsytem.
Ich benutz schon seit langem Soundblasterkarten für den Output aus Spielen heraus und bin damit auch zufrieden (bis auf Treiber). Onboard hab ich nur kurzzeitig verwendet, als meine alte Soundblaster Live! den Geist aufgab und später durch eine Audigy2 ersetzt wurde, und der Sound war damals durchaus als crappy zu bezeichnen, da die Abschirmung wohl recht schrottig war. Mausbewegungen/HDD aktivität war als summen zu hören und so ein Unfug.
Daher die Frage wie weit denn mitlerweile der Onboard-Sound ist und welche Alternativen an Soundkarten vorhanden ist. Bisher hab ich mich auf Karten von Creative beschränkt, da die als einzige EAX bieten. Hier zum Glück wohl nicht notwendig (da nicht gespielt wird) und der Focus liegt wohl mehr auf gutem In- und Output der Musik.
Zweite Frage: Womit nimmt mein Herr dann am besten auf? Ich bräuchte Software die Entrauscht und Entknackst usw., gleichzeitig aber 50+ tauglich ist (daher auch am besten in Deutsch zu haben ist).

Das ganze sollte bezahlbar bleiben. Ich weiß das Studioequipment wunderbare Tonqualität liefert, aber derartiges ist nicht drin.

--

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001
21.01.2008, 17:05
caedes



karten mitm via envy chip sollen sehr gut sein, z.b. Audiotrack Prodigy

als kosteloses und freies programm gäbe es für linux gramofile, das kann auch rauschen entfernen usw, ist allerdings consolenbasierend und deshalb evtl nicht soo geeignet für deinen vater.. wobei man das testen müsste, evtl muss man auch nur einmal die einstellungen vornehmen und muss es dann nur starten und es spuckt einem dann automatisch wav-files aus, die man dann mitm klickibunti-programm weiterencoden, benennen, taggen, ... könnte.

http://freshmeat.net/projects/xmcd2make/ kann dabei vllt unterstützen

vllt is auch audacity geeignet (auch für windows erhältlich)? vermutlich müsste man da aber etwas rumfrickeln, also tracks selbst trennen und so
siehe auch: http://www.pcwelt.de/know-how/tipps_tricks/software/audioprogramme/118984/index.html

--

caedes

Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen.


Dieser Beitrag wurde am 21.01.2008 um 17:12 von caedes bearbeitet.
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002
22.01.2008, 15:17
default



ich hab das mal mit nem analogen plattenspieler, dem line in und viel zeit gemacht.
soweit ich mich erinner hatte ich record und sox verwendet.
aufnahme am besten erstmal als wav, und wenn fertig transkodieren nach ogg.

heute hats da allerdings plan b's,

plattenspieler mit usb
http://www.conrad.de/Sound-Light/numark_ttusb_usb.sap

Und, ich rate dazu die Platten alle Nass zu spielen, und wenigstens einmal vor der aufnahme die platte durchlaufen zu lassen, sonst hat man da massive staubkotletts vor der nadel hängen.
Hört sich als mp3/ogg hinterher zwar sehr stylisch an, wenn man die nadel von der platte nimmt um den staubbrocken zu entfernen, aber man möchte es eigentlich eher nicht haben.

--

Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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003
22.01.2008, 18:26
KhanRKerensky



Nen neuer Plattenspieler ist nicht wirklich im Budget.

Und Linux könnte ein Problem werden. Ubuntu und Konsorten sind zwar schon klicki-bunti genug, aber ich weiß nicht ob ich meine Vater auch noch dazu bringen kann ein etwas sehr anderes OS zu benutzen. Zumal auf der Kiste dann auch noch einiges an Windowssoftware laufen soll und er mit Sicherheit keine Lust hat auf der Kiste ein Dual-Boot zu haben. Ich würde durchaus sehr gerne auf der Kiste Linux laufen lassen, aber da würde ich nur Ablehnung ernten.

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004
22.01.2008, 18:46
caedes



ich lasse meine mutter linux nutzen und es geht. man muss eltern nicht fragen, ob sie das wollen, man muss das forcieren, dann läufts auch.

aber audacity gibts, wie gesagt, auch für windows.

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caedes

Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen.


Dieser Beitrag wurde am 22.01.2008 um 18:47 von caedes bearbeitet.
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005
22.01.2008, 19:05
KhanRKerensky



Mein Paps hat bloß ein paar Datenbanken in MS Access und liebäugelt auch mit einer CD-Archivierungssoftware in .NET und da weiß ich momentan nicht was es da an Alternativen gibt. Läuft Access unter Wine? bzw wie gut ist Wine überhaupt?

--

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Dieser Beitrag wurde am 22.01.2008 um 19:06 von KhanRKerensky bearbeitet.
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006
22.01.2008, 19:19
caedes



die frage sollte sein: wie gut ist access überhaupt..

und für cd-verwaltung gibts genug freien kram

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caedes

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