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Autor Beitrag
000
07.06.2005, 20:30
doener



Ich will mir eine kleine Entladeschaltung für Mignon-NiCd-Akkus basteln. Damit die sich nicht umpolen soll sie immer nur eine Zelle zur Zeit entladen und das mit möglichst kleinem Strom (50-100mA), bis eine Spannung von ca. 0,4V erreicht ist. Ich hatte an ne LED mit passendem Vorwiderstand gedacht, die haben ja ne bestimmte Durchlassspannung. Würde das klappen? Wenn nicht, Vorschläge?

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001
07.06.2005, 20:33
TheTinySteini



Hrm. 0.4 V kannste mit ner LED knicken, weil Standard-Halbleitermaterial spätestens bei 0.6 V dicht macht.

--

TheTinySteini
Coder Poke646
"Don't Panic" - Hitchhiker's Guide to the Galaxy

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002
07.06.2005, 20:44
doener



Ich setz nen Widerstand davor?

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Dieser Beitrag wurde am 07.06.2005 um 20:53 von doener bearbeitet.
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003
09.06.2005, 07:44
Mc-Cain



Das Hat weniger was mit dem Widerstand zu tun. und zwar braucht eine LED ne Durchlassspannung von 1,4 V also wird sie wenn der
Akku nur noch ca 1,2V
hat schon ausgehen. Der Doener meinte wahrscheinlich eine "normale" Silizium Diode 1N4148 zum Beispiel die hätte 0,7V Durchlassspannung.

schönen Tag noch

--


Dieser Beitrag wurde am 09.06.2005 um 07:47 von Mc-Cain bearbeitet.
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004
09.06.2005, 10:23
WareWolf



eine Germaniumdiode in Durchlassrichtung wäre also passend (Ud<0,5V)
Ein Vorwiderstand von 15Ohm/0.25W dürfte reichen.
Der Nachteil dieser einfachen Geschichte, ist der sich immer verringernde Strom bei Entladung des Akkus..das wird am Ende dann ziemlich langsam.

--

Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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005
09.06.2005, 11:21
Retro



am besten mit einer schottky-diode, in dieser zeit besser zu bekommen als garmanium-dioden, die eine darlington-stufe treibt welche dann die last über den akkumulator zu oder abschaltet.

--

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Dieser Beitrag wurde am 09.06.2005 um 11:32 von Retro bearbeitet.
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006
09.06.2005, 22:20
doener



Ich denke auch eine Schottky-Diode dürfte das richtige sein. Die Tatsache, dass bei Germanium-Dioden der Strom weniger abrupt limitiert wird ist eigentlich garkein Nachteil, im Gegenteil, es ist sogar erwünscht. Allerdings sind die wirklich kaum mehr zu bekommen und haben auch eine etwas höhere Durschlassspannung als Schottkys.

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007
10.06.2005, 01:01
Retro



das abflachen der entladekurve bleibt bei einem solchen aufbau eh nicht aus, resultierend aus der fallenden spannung des akkumulators fällt auch der durch den konstanten widerstand fließende strom.
als alternative sei noch die möglichkeit einer konstantstromquelle zum entladen zu erwähnen... wie der name schon sagt, wird hierbei der strom bei wechselnder spannung konstant gehalten. mit den standardspannungsreglern (78xx) lassen sich prima und einfach einstellbare konstantstromquellen bauen.. bescheid sagen wenn bedarf an einer schaltung besteht.

--

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