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Autor Beitrag
000
02.12.2006, 16:50
McScore



Hallo zusammen,

mit Vista hat Microsoft schon wieder einen Vorstoß des Betriebssystems Windows gegen die menschliche Vernunft unternommen. Wie jedes Mal zu dieser Zeit der kommenden Umstellung ist mein Wunsch, auf Linux umzusteigen, größer geworden. Ich habe mir in den vergangenen Jahren schon einige Bücher gekauft, doch entsprachen sie leider alle nicht meinen Erwartungen, daher frage ich euch: Kennt ihr ein richtig gutes Buch für Windows-Linux-Migranten?
Mein Problem ist, dass ich Linux ziemlich "dumm" gegenüberstehe. Die meisten Bücher sind für den Heimanwender geschrieben, den nicht interessiert "was dahinter geschieht". Ich jedoch möchte den Überblick über das, was bei Windows Systemsteuerung, C:\Windows usw. ist, auch für Linux entwickeln.
Und ich will wissen...
...warum es so schwierig ist, einen Treiber zu installieren.
...warum mir zum Kompilieren eines Programmes mindestens jede Bibliothek fehlt.
...warum ich meinen Kernel überhaupt rekompilieren muss.
...warum ich auf einmal keine Partitionen mehr habe.
Und ich will dazu keine Jahre der Einarbeitungszeit benötigen, denn die habe ich nicht.
Bücher wie "Jetzt auf Linux umsteigen", "Linux komplett" oder "Linux für Windows-User" gehen immer davon aus, das funktioniert, was sie schreiben.
Ich lege jetzt bewusst nicht fest, mit welchen Distributionen ich mich bisher herumgeschlagen habe, um nicht bereits bekannte Diskussion wiederaufflammen zu lassen.

--

... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ...
Optimiere deine Map, sieh dir alle Compile-Errors an, frage den Hersteller und beschwer dich über nichts!
http://www.mcscore.de.vu
13+3+7=23, 133/7+23=42

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001
02.12.2006, 18:46
default



fotografier mal geruch, laeuft nicht

mein ansatz waere, lies dir waehrend du gentoo installierst das manual durch, installier es via ssh, dann kann man sauber c&p fahren, wenn das dann fertig ist und bootet installierst du ubuntu zum ernsthafteren arbeiten

--

Du musst Deine Bandbreite verbreitern, damit du breiter wirst von der Bandbreite her und ein breiteres Publikum ansprechen kannst.

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002
03.12.2006, 13:08
Zpin



Bau dir ein Linux from scratch, dann weisst du ungefähr wies läuft.
http://www.linuxfromscratch.org/

--

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003
09.12.2006, 19:10
McScore



Meinen Dank an die Spezialisten.
Ich hatte gehofft, irgendwie darum herum zu kommen, Linux "erfahren" zu müssen, aber es geht eben nicht anders.

--

... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ...
Optimiere deine Map, sieh dir alle Compile-Errors an, frage den Hersteller und beschwer dich über nichts!
http://www.mcscore.de.vu
13+3+7=23, 133/7+23=42

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004
10.12.2006, 01:04
MrDoS



Es gibt einen Verlag, der hat so Hefter für Linux. Dort gibt es nach Themengebieten verschiedes. Hab nur die Servervariante. Allerdings nutzen die dort das Windows aus Nürnberg (Suse).

Qualitativ hochwertig, Reichbebildert und auch Ideengebend. Wenn du dich wirklich _ernsthaft_ mit dem Thema Linux beschäftigen willst, kann ich nur einen Kurs an der VHS deiner Nähe empfehlen. Dort erklären Anwender der erfahrenen Sorte für Anfänger die Installation, geben Hilfestellung und stehen sonst mit Rat und Tat zur Seite. Ansonsten mal googlen

// Edit

Zu deinen Fragen:

Du musst deinen Kernel nicht rekompilieren.
Für das Installieren eines Betriebssystems brauchst du IMMER eine Partition.
Wenn du unter Windows Programme kompilieren willst, brauchst du auch Biblotheken. Oder du nimmst fertig kompilierte Anwendungen.

Du solltest dich nicht nur zum Thema Linux, sondern zum Thema "Grundlagen der EDV" kundig machen.

--


Dieser Beitrag wurde am 10.12.2006 um 01:12 von MrDoS bearbeitet.
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005
10.12.2006, 13:08
McScore



Zitat:
MrDoS postete
Du musst deinen Kernel nicht rekompilieren.
Für das Installieren eines Betriebssystems brauchst du IMMER eine Partition.
Wenn du unter Windows Programme kompilieren willst, brauchst du auch Biblotheken. Oder du nimmst fertig kompilierte Anwendungen.
Das ist mir schon klar, so ungebildet bin ich auch wieder nicht. Meine Fragen rühren von meinen gescheiterten Versuchen her. Ich wollte mir beispielsweise die Temperaturen meiner Mainboardsensoren ausgeben lassen. Das Programm (mbsensors oder ähnlich) brauchte aber irgendeine erweitere Kernelfunktion für die das neukompilieren des Kernels notwendig war.
Als ich einmal frohgemut meinen Linux-Testrechner anwarf, beschwerte er sich, er könne keine Partitionen finden. Stundenlanges Internetrumgesuche ergaben, dass wohl diese fstab-Datei gelöscht worden sei oder irgendsowas. Klar waren die Partitionen noch da, nur Linux konnte nichtmehr darauf zugreifen.
Ein anderes Programm, dass ich verwenden wollte, gabs nur als Quelltext. Ich installierte also den gcc, alle Bibliotheken von denen in der Readme die Rede war und die, über deren Fehlen sich der Kompiler beschwerte. Mindestens eine Fehlte immer. Ich hab das Programm nie kompilieren können.

--

... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ...
Optimiere deine Map, sieh dir alle Compile-Errors an, frage den Hersteller und beschwer dich über nichts!
http://www.mcscore.de.vu
13+3+7=23, 133/7+23=42

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006
10.12.2006, 19:26
Master Pegasus



Du brauchst einfach ein leicht zu installierendes Linux mit ner großen Softwarebasis. Ich würde jetzt einfach mal frei raus Ubuntu mit Universe-Repository empfehlen, da sollte eigentlich für _alle_ Anwendungsmöglichkeiten Programme dabei sein und falls du doch über irgendeine komische Software stolperst, die partout nur im Quelltext vorliegt, kannst du ja immer noch hier fragen, wie man das denn zum Laufen bekommt :)

--

Was immer auch geschieht: Nie sollt Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken! -- Erich Kästner

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