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Autor Beitrag
000
06.02.2003, 14:31
k47



scheint ja in mode zu kommen. diese hier ist schon ein halbes jahr alt.. gestern mal rausgekramt und mal bissl weiter geschrieben..

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Der Mond war schon aufgegangen als Balthasar seine Männer durch die Tiefen Wälder des Nordens führte. Hier, in der entlegensten Provinz Aranit´s, traf man eigentlich nie auf Menschen. Die Kälte und die schroffe Landschaft schreckten sie ab. Tiere allerdings gab es hier zu hauf. Vögel in allen glitzernden Farben die man sich nur vorstellen konnte und Wölfe. Es war beunruhigend still in diesen Wäldern. Balthasar war noch nicht oft durch dieses Gebiet geritten welches man auf dem Weg zum CapNord durchqueren musste. Er sollte im Auftrage seines Vaters dort nach dem Rechten sehen, da sich in den letzten zwei Quartalen kein Bote vom Cap gemeldet hatte.
Natürlich war er nicht alleine. Er hatte sich zwanzig der besten Männer seines Vaters mitgenommen. Und ausserdem noch drei seiner Freunde.Balthasar war gerne draussen. Er genoss es die frische Luft einzuatmen und den Duft von Tannen und Kiefern zu riechen. Das einzige was ihn störte war die Kälte. Man konnte kaum sprechen bei diesem Wetter.. Es kam ihm vor als wenn die Wörter, die er aussprach, sofort zu Eis erstarren würden.“Eran! Reitet vor und sucht einen Platz wo wir die Nacht verbringen können.“ Die Worte von Coran, einem Freund Balthasar´s, zerbrachen diese Stille. Coran war ein gut gebauter junger Mann im besten Alter. Er hat verfilztes rotes Haar und einen Stoppelbart. Zalhreiche Orden prangten an seiner Brust – Anführer der königlichen Armee, Verteidiger des Tors und Verwandter des Königs. Das Langschwert, welches an seinem Gürtel festgeschnallt war, glitzerte ein wenig. Innerhalb weniger Sekunden könnte Coran es ziehen. Er gehörte zu den besten Leuten im Reich. Balthasar´s Augen suchten den Horizont ab. Doch nichts war zu sehen...

Helena fühlte sich wohl in dieser Stille. Sie saß auf ihrem Pferd „Wind“ und trabte ein wenig im Abseits der Gruppe umher. Balthasar hatte sie gefragt ob sie ihm auf dieser Reise Gesellschaft leisten würde, als gute Kriegerin.Doch sie war sich sicher dass er das nur wieder als Grund nahm um sie zu verführen. Sie wusste selber nicht wieso sie ihn nicht als Mann nahm. Er war groß, sah gut aus hatte kurze schwarze Haare und war gerade mal Mitte zwanzig. Sein Vater war der König Aranit´s. Er kam aus gutem Hause, seine Eltern hatten den Thron seit über 5 Generationen. Er hatte Macht und Geld doch Helena sträubte sich gegen eine Ehe mit ihm. Vielleicht weil sie ihn von der Zeit an kannte als sie noch zusammen beim Bauern Streiche gespielt hatten...
Sie gab „Wind“ ein par behutsame Stöße gegen den Körper zu spüren. „Wind“ verstandt das Zeichen und trabte ein wenig schneller in Richtung Balthasar´s. „Wie geht es ihnen Lady Helena?“ fragte Balthasar. „Es ist ein wenig kalt aber sonst fühl ich mich wohl. Darf ich ihnen eine Frage stellen Sir?“. „Aber sicher meine Gute“. Balthasar´s Blick war gen Himmel gerichtet als ob er nacht Regen oder Schnee Ausschau halten wollte. „Geht es ihnen gut Sir? Ich habe das Gefühl es bedrückt sie etwas. Seit vier Tagen sind wir nun unterwegs und sie sind plötzlich so... anders..“
„ Du bist nicht die einzige die das bemerkt hat. Auch Coran und Elin haben mich schon darauf angesprochen. Ich weiss nicht was es ist.. Aber ich habe das Gefühl beobachtet zu werden.“
„ Ja das fühle ich auch manchmal. Vermutlich weil man hier so einsam ist.“ „Ja du hast Recht es wird schon nichts....“ Ein Ruf von hinten erschallt in die Stille „Achtung Balthasar!“. Helena erkannte sofort Coran`s Stimme. „Dort oben!“. Nun sah auch sie den schwarz gekleideten Mann der sich auf dem Baum verschanzt hatte. Er hatte eine Armbrust und zielte direkt auf Balthasar. Sie hörte ein zischendes Geräusch. Coran hatte aufgepasst und nun steckte ein Pfeil in der Brust des Angreifers. Dieser fiel plump zu Boden. Doch es gab keine Zeit zu verschnaufen. Plötzlich tauchten aus allen Winkeln des Waldes Reiter auf. Schwarz gekleidet so dass man ihr Gesicht kaum erkennen konnte. Ihre Schwerter blitzen im Mond auf. Helena griff zu ihrem Bogen. Sie war geübt, hatte lange Jahre in der Armee gedient und war bei den Schwestern des Blutes gewesen. Nun sah sie wie auch Balthasar und der Rest ihre Waffen ergriffen. Lärm, nicht mehr die beruhigende Stille. Pfeile und Bolzen zischten durch die Nacht. Man hörte das erste klirren der Schwerter und Schreie von Verwundeten.
Wie aus dem Nichts stand auch vor ihr ein Reiter, sie zückte schnell ihren Dolch und holte ihn vom Pferd. Diese Reiter sahen zwar beängstigend aus aber sie wussten nicht recht mit ihren Schwertern umzugehen. Sie schaute sich schnell um, etwa drei-vier ihrer Männer waren gefallen, dafür zierten mindestens dreimal soviel schwarze Leichen den schneebedeckten Boden. Es roch nach Blut und weiter klirrten die Schwerter.
Eine neue Welle schwarzer Reiter kam über einen Hügel.. Mitten in ihnen ein roter Reiter.. Mit dieser roten Kutte und dem pechschwarzen Schwert sah dieser fast noch beängstigender aus als die anderen. Der rote Reiter hielt sein Schwert in die Höhe und rief laut etwas in einer fremden Sprache.
Feuer durchbrach die Nacht und erheltte sie. „Maaaaaaaaaagier!“ kam es von hinten. Helena hatte schon viel von diesen Leuten, die sich Magier nennen, gehört. Doch sie hatte noch nie einen gesehen. Es machte ihr Angst wie er mit dieser Glut rumschmiss und alles Leben verbrennen ließ.
Coran war plötzlich neben ihr. „Helena wir müssen fliehen gegen einen Magier haben wir keine Chance!“. Sie schaute sich um, sah eine leichenbedeckte Schneedecke die rot gefärbt war. Ihre Augen schweiften suchend umher.. Sie waren die einzigen noch lebenden. Doch es gab keine Zeit nach Überlebenden zu suchen. Sie und Coran mussten fliehen. Sie gab „Wind“ ein par Tritte und dieser raste im Galopp davon. Coran dicht hinter ihr schaute sich immer wieder nach hinten um, doch es schien als wenn die Angreifer keine Verfolgung aufnehmen würden...

Der Palast in Theodorien, der Hauptstadt des Reiches Aranit´s, war ein prachtvolles Säulengebäude. Die Mauern waren aus hellem Sandstein geziegelt und glitzerten in der aufgehenden Sonne. Der weisse Marmor auf dem Boden reflektierte das Licht der Sonne zurück. Man nannte den Palast nicht zu unrecht „Weisse Schönheit“. In der Stadt war reges Treiben. Die Händler und Bauern hatten auf dem Marktplatz ihre Stände aufgebaut und preisten nun ihre Waren an. Früchte, Fleisch und alle anderen Lebensmittel sowie Hausrat wurden in großer Masse angeboten. Das alles interessierte Theodor, König Aranit`s, nicht. Er wartete nun schon seit drei Tagen auf eine Nachricht seines Sohnes.Es beunruhigte ihn dass Balthasar sich solange nicht mehr meldete.Er stand an einem grossen Fenster im Palast und schaute hinaus. Zwei Reiter kamen im Galopp zum Südtor. Er drehte sich ab und ging zum Spiegel. Theodor war ein kleiner Mann mit einer „voluminösen Statur“, so sagte er selber von sich. Er hatte schwarze lange Haare und einen Schauzer. Frauen schätzten ihn meistens auf Mitte dreissig, doch er war schon knapp vierzig. „Sir, das Mahl ist angerichtet, wenn sie mir bitte folgen mögen.“. „Geht ruhig schon vor Janis, ich komme sofort nach.“
Theodor kämmte sich die Haare und trat dann auch hinaus auf den Gang. Es war kalt hier und still. Er rümpfte seine Nase. Es würde heute Erdknollen und Wild geben. Aber da war ein anderer unbekannter Geruch.. Rosen oder Nelken, Theodor konnte Gerüche von Blumen nicht gut unterscheiden. Gab es etwa wieder weiblichen Besuch?
Theodor trat in den Speisesaal ein und begrüßte die restlichen anwesenden Generäle, Adelsdamen und -männer. Er liess sich auf einen alten Holzstuhl, der prächtig verziert war, nieder und sprach sein Gebet. Er wollte gerade den ersten Bissen nehmen als die riesige Holztür aufsprang. Coran trat ein gefolgt von Helena. Sie waren dreckig, verschwitzt und müde. „Was ist los? Warum seit ihr nicht bei Balthasar?“ Theodor sprang auf und ging ihnen entgegen. „Sir, es gab einen Angriff.“ brachte Coran erschöpft hervor. „Wir wurden von schwarzen Reitern und einem roten Magier überfallen“ fügte Helena hinzu. „Wo ist Balthasar? WO?“ Theodor schaute in die Augen der beiden und suchte eine Antwort. Sie senkten ihre Augen zu Boden. „Er ist gefallen“ murmelte Coran...
Fortsetzung folgt

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Leader von Move In!
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001
06.02.2003, 15:09
lord raW



nette Geschichte, nur find ich, ohne "roten Faden", der sich durch die Story ziehen sollte.
aber wenn es ne Fortsetzung gibt, ändert sich das vielleicht ja noch

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www.dark-games.tk

Die Letzten werden die Ersten sein - so steht es zumindest in der Bibel!
Doch glaubst du, was in der Bibel steht?!

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002
06.02.2003, 15:10




ganz nett... gefällt mir... nur da sind Tempusfehler drin ! ;) sowas auch !

-LeJean-

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003
06.02.2003, 15:38
WareWolf



"...Frauen schätzten ihn meistens auf Mitte dreissig, doch er war schon knapp vierzig..."
hehe, wo isn da der Unterschied?

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Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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004
06.02.2003, 15:48
k47



Ups kleiner Fehler meinerseits..

So ist richtig :

"... Frauen schätzten ihn meistens auf Mitte dreissig, doch er war schon knapp fünfzig..."

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Leader von Move In!
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005
06.02.2003, 16:15
k47



Der Himmel war schwarz gefärbt. Dunkle Wolken überzogen Theodorien Es müsste jede Minute anfangen zu regnen dachte sich Coran welcher auf dem Marktplatz stand. Auch heute war der Platz wieder voll von Menschen. Aber kein Händler, kein Geschreie keine Stände waren zu sehen.
Der Platz war trotzdem bis zum Rand mit Menschen gefüllt. In der Mitte stand ein großes Podest auf welchem, von ein par Wachen geschützt, Theodor gleich eine Rede halten wollte. Das Volk Aranit`s steht hinter ihm, das wusste Coran, doch trotzdem wusste er nicht ob diese Bindung diesmal halten würde. Er wusste mehr als die anderen. Er wusste wer Balthasar getötet hatte. Auch Theodor wusste es. Damals als sie noch zusammen rausgeritten waren sind sie ihm schon einmal begegnet. Coran dachte nicht gerne an diese Begegnung doch in den letzten Tagen kreisten seine Gedanken eigentlich nur noch darum...
Die Stimme des Königs durchbrach seine Gedanken..
„Liebes Volk, Händler und Bauern, Krieger und Edelsleute. Wir haben uns heute hier versammelt um den Tod unserer Freunde zu gedenken. Vor neun Tagen verstarb Balthasar, mein Sohn, sein Freund Elin und einige unserer besten Kämpfer mit den Namen : Eran, Vince, ...“. Coran wusste was Theodor sagen wollte. Trotzdem war er hier. Es interessierte ihn wie das Volk die Botschaft aufnehmen würde. Es kursierten viele Gerüchte warum er und Lady Helena schon verfrüht von der Reise zurück waren und er war sich nicht sicher ob das Volk so etwas erwartet hätte. „... Ich möchte vorallem Sir Coran und Lady Helena danken welchen sich tapfer nach Hause geschlagen haben und uns so die Botschaft des Feindes brachten. Wir kämpfen gegen einen Feind den wir nicht kennen. Aber wir werden Rache ziehen und unser Volk verteidigen!“. Tosender Jubel brach aus. Theodor hatte es wieder einmal geschafft das Volk auf seine Seite zu bringen. Auf dem Podest standen jetzt etwa acht Soldaten in ihrer glitzernden Rüstung. Der Hellblaue Falke prangte auf ihrer Schulter und über der Brust. Das Zeichen Aranit`s. Jeder von ihnen hielt eine goldene Trompete in der Hand und sie spielten ein Trauerlied. Coran kannte die Melodie..

„Nein so kann das nicht weitergehen! Wir müssen ein Ende setzen!“ Theodors Stimme klang laut und rauh im Konferenz-Saal des Palastes. Er hatte sein bestes Gewand an und saß am Ende eines kleinen Tisches. Mit ihm saßen noch 4 weitere Männer sowie zwei Frauen am Tisch. Sein Blick schweifte umher. Helena und Coran saßen direkt nebeneinander links von ihm. Danach kam ein dicker graubärtiger Mann mit Glatze names Lenos. Er war ein General hohen Ranges welcher Theodor immer voll unterstützte. Daneben saß Lena, die Führerin der Schwestern des Blutes. Eine Frauen-Kampfgesellschaft welche Theodor im Krieg nicht missen wollte. Diese Ladys waren alle sehr begabt im Umgang mit ihren Waffen.Lena, eine ältere Frau mit langen grauen Haaren und vielen Haarbändern, machte einen besorgten Eindruck. Ihre Falten waren heute etwas mehr ausgeprägt als sonst. Auf der rechten Seite saßen zum einen Aran, seines Zeichens Ritter von Aranit, sowie Ulag.
Aran war ein großer edeler Krieger. Man sah ihm seine gute Adelsherkunft an.
Ulag, das krasse Gegenteil von Aran, hingegen saß zusammengekauert am Tisch. Seine alten Augen blinzelten nur ein wenig umher und seine grauen verfilzten Haare hingen ungepflegt an ihm herunter.
Ulag war dennoch der Mann der Theodor in dieser Runde am wichtigsten erschien. Seine Ideen, Ratschläge und seine Geschichten halfen Theodor schon oft die richtigen Entscheidungen zu treffen.
„Theodor wir können keinen Krieg riskieren und das wisst ihr. Wir wissen ja noch nicht mal gegen wen wir kämpfen!“ Das war Aran welcher nun etwas aufgebeugt sprach.
„Aran. Wir wissen genug über den Feind. Coran und ich haben doch alles erzählt.“
Theodor beobachtete wie Aran sich wieder hinsetzte und seufzte.
Die Verhandlung würde noch lange dauern. Aber Theodor war sich sicher dass sie sich am Ende einigen würden.

Fortsetzung folgt

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006
06.02.2003, 16:18
k47



btw ich such noch nen par zeilen lied die man nach dem "Coran kannte die Melodie.." einsetzten könnte :)

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