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000
18.01.2011, 18:57
speziCola



Im Moment liegt mein gerenderte Film in 1080p (*.m4p) vor.
Auf meinem Rechner läuft dieser auch ohne weitere Probleme ab. Nur auf einem Leistungsschwächeren System (MacBook Pro oder auf meinem Laptop) kommt es zu fiesen rucklern.
Gibt es noch eine andere Möglichkeit, außer den Film auf 720p zu setzen? Falls nicht, auch nicht weiter schlimm, da der Film auf einem Beamer gezeigt wird und die Qualität dafür ausreichen sollte.

Aber generell sollte es doch schon möglich sein, dass man einen Film in 1080p ruckelfrei auf einem MacBook Pro abspielen kann, oder nicht?

--

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001
18.01.2011, 19:48
theDon



m4p ist eigentlich kopiergeschuetztes Audio, du meinst vermutlich mp4. Das ist dann aber ein Containerformat, interessant waere, was denn da drin ist (H.264?). Generell hilft ein anderer Codec und/oder weniger Komprimierung.

--

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002
18.01.2011, 20:27
speziCola



Sry, ja genau meinte mp4. Jo im mom nutze ich H.264, bin bei dem Codec erstmal hängen geblieben, da ich unseren Film (Projektarbeit) häufiger hochladen musste. Für mich erschien dieser Codec recht gut, was Qualität und Größe anging?!?

Welcher Codec würde sich empfehlen? Gibt ja zum Glück so wenige davon! :-/

--

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003
18.01.2011, 20:32
maurice



naja, um es zu re-encoden ist der eigentliche inhalt des mp4 containers eigentlich völlig schnuppe, zumal sich da eh mit 99%iger Sicherheit ein h.264 drin befindet.
Und weil du das eh neu encoden musst um das file auf 720p zu kriegen ist es völlig egal was sich für ein format im container befindet.

Zur Leistung frage:
das kommt auf zweierlei Dinge an. Einerseits auf die Leistung de MacBooks und andererseits auf die komprimierung des x264 welcher bekannt zum decoden, also zum schauen, sehr viele ressourcen zu benötigen.
alternativ würd ich das mal in ein mpeg2 encoden, das braucht weniger ressourcen, dafür mehr platz.

--

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004
18.01.2011, 23:08
theDon



Es ist auch nicht des recodings wegen interessant, was drin ist, sondern noetig, um die Ursache der Leistungsprobleme zu finden. H.264 ist schon toll, was Qualitaet/Groesse angeht, braucht aber eben auch ordentlich Leistung beim Dekomprimieren. Andere Codecs brauchen weniger Leistung, produzieren dann aber eben auch groessere Dateien, ebenso kannst du auch das Profil anpassen und weniger stark komprimieren.

Was maurice noch erwaehnt hat nur sehr begrenzt direkt etwas mit x264 zu tun, vielmehr kommt es da auf die Einstellungen an, mit denen du komprimierst, und die dann entsprechende Mehrleistung beim Dekodieren erforden.

--

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005
19.01.2011, 07:57
KhanRKerensky



Zitat:
x264 welcher bekannt zum decoden
Ich hab keine Ahnung was oder wie man x264 decodieren soll. x264 ist ein Encoder und kein Codec und hat zudem auch nichts mit Adobe zu tun.

Zitat:
ruckelfrei auf einem MacBook Pro
Es gibt ja auch nur ein MacBook Pro. Die neueren sollten allerdings dazu in der Lage sein, solange der Stream auf der GPU und nicht auf der CPU dekodiert wird.

--

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006
19.01.2011, 09:07
maurice



--

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007
19.01.2011, 09:35
Ryu



ich bin zwar in dem gebiet auch nicht wirklich ein experte, aber ich kann dir ein werkzeug ans herz legen, das für mich bisher sehr gute dienste geleistet hat. das ding heißt 'winnydows commander', und gibts hier zum download: http://www.winnydows.com/

was macht das ding? - also erstmal installiert es dir alle möglichen codec pakete innerhalb des programms aufn rechner, und sobald alles eingerichtet ist kannst dich so lange damit spielen bis du ein für dich passendes ausgabeformat gefunden hast. - denn zb da ihr von h264 encoded sprecht... das hat nicht immer die gleiche qualität - kommt ganz drauf an wieviel datenmenge man pro frame zulässt, mit wievielen durchgängen das ergebnis berechnet wurde etc.

lg, ryu

--

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008
19.01.2011, 12:17
McScore



Hör nicht auf Ryu, lieber auf theDon und maurice (nettes Bild übrigens XD).

Zum Problem: Wirklich Kontrolle über die Abspielmethoden hat man offenbar nur unter Linux (mplayer -vo vdpau -vc ffh264vdpau und gegessen ists). Unter Windows ist das immer etwas hakelig (mit MPC HC geht es einigermaßen) und mein Mac ist viel zu alt als dass ich da irgendwelche praktischen Ratschläge geben könnte. Aber wie maurice schon zu erklären versuchte, sind nicht nur die verschiedenen Decoder in ihrem Rechenleistungsbedarf unterschiedlich, sondern es kommt auch auf die Art des Encodierens an. Es gibt (und von so einer teuren Software wie Adobe Premiere erwarte ich, dass sie das weiß) unterschiedliche Encoderprofile. Das H264-Profil "Baseline" sollte dafür sorgen, dass das Video auch bei etwas schwachbrüstigen Systemen flüssig abgespielt werden kann, ich weiß allerdings nicht, ob die in Wikipedia angegebenen Auflösungsbegrenzungen obligatorisch sind.

--

... und der große böse Wolf bootete und bootete und bootete ...
Optimiere deine Map, sieh dir alle Compile-Errors an, frage den Hersteller und beschwer dich über nichts!
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Dieser Beitrag wurde am 19.01.2011 um 12:23 von McScore bearbeitet.
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009
19.01.2011, 19:16
Infi



Zitat:
theDon posteteH.264 ist schon toll, was Qualitaet/Groesse angeht, braucht aber eben auch ordentlich Leistung beim Dekomprimieren. Andere Codecs brauchen weniger Leistung, produzieren dann aber eben auch groessere Dateien, ebenso kannst du auch das Profil anpassen und weniger stark komprimieren.
geh bitte, jeder dualcore aus den letzten ~5 jahren kann h264 1080p softwaremäßig decoden, wenn man ne halbwegs moderne grafikkarte hat dann ist das sowieso hinfällig dank DXVA (oder halt das mac pendant, k.a. wie das da ausschaut).

wenn da was ruckelt, dann ist da definitiv irgendwo ein fehler im system, fehler beim encoden, falsche einstellungen o.ä. ... an mangelnder leistung vom system kann das heute eigentlich nimmer liegen, wir reden hier ja nicht von netbooks (und selbst die haben mit gpu beschleunigung meistens keine probleme).

--

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010
19.01.2011, 19:35
maurice



Zitat:
Infi postetean mangelnder leistung vom system kann das heute eigentlich nimmer liegen.
Schrei nicht so laut. Mein altes HP Pavilion 6500 Notebook (Athlon) kommt mit mvk >720p überhaupt nicht klar :)

--

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011
19.01.2011, 20:16
McScore



Zitat:
maurice postete
Zitat:
Infi postete
an mangelnder leistung vom system kann das heute eigentlich nimmer liegen.
Schrei nicht so laut. Mein altes HP Pavilion 6500 Notebook (Athlon) kommt mit mvk >720p überhaupt nicht klar :)
Sieht mit meinem ollen Athlon 64 X2 genauso aus. Da ist DXVA bzw. VDPAU ein Muss.

--

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012
19.01.2011, 21:09
theDon



Zitat:
Infi postete
geh bitte, jeder dualcore aus den letzten ~5 jahren kann h264 1080p softwaremäßig decoden, wenn man ne halbwegs moderne grafikkarte hat dann ist das sowieso hinfällig dank DXVA (oder halt das mac pendant, k.a. wie das da ausschaut).
Softwaermaessig dekodieren kann man das auch auf einem C64, man will das aber eigentlich schon auch in Echtzeit haben, und das packt _mit Sicherheit_ nicht _jeder_ Dualcore aus den letzten 5 Jahren.

Ansonsten kann ich nur nochmal wiederholen, was oben schon steht, H.264 ist nicht unbedingt H.264, es macht leistungsmaessig einen Riesenunterschied aus, ob du etwa das Baseline Profile oder das High Profile verwendest.

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013
20.01.2011, 04:13
Infi



ok lass mich den satz umformulieren... "selbst ein dualcore von vor 5 jahren" ...also mein x2 3800+ kam mit 1080p wunderbar klar :p

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014
20.01.2011, 22:53
McScore



Mit welcher Software? Und welchem Decoder? Mein Athlon64 X2 5000+ kann h264-Codierte Videos weder unter Windows ohne DXVA (Media Player Classic, VLC MediaPlayer und MPlayer) noch unter Linux ohne VDPAU (MPlayer) sinnvoll abspielen. Genau genommen geht 23fps-Material gerade noch so, aber 50fps sind definitiv nicht flüssig.

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