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Autor Beitrag
000
17.04.2006, 12:11
WareWolf



die älteren Threads zum Thema sind wohl etwas angestaubt und haben mich nicht wirklich weitergebracht. Ich denke, hier sind doch einige 2D Artisten, welche praktische Erfahrung mit Grafiktabletts mitbringen, weshalb ich den Thread auch hier reinstelle. Sollte ein scharfer Scheriff meinen, dies gehöre nach Hardware, so möge er verschieben oder schweigen :D

Ich nutze für EBV seit kurzem Adobe Photoshop. Für genaueres Maskieren und Bearbeitung allgemein habe ich schon festgestellt, daß das Handling mit der Maus nicht so tolle ist, also muss ein Grafiktablett her. Ich dachte dabei an ein Gerät von WACOM welche doch die professionellsten sein sollen.
Da wäre zum Ersten das Format, also A4, A5 oder A6. Wie ist das da mit dem Handling? ich kann mir vorstellen, daß sogar kleinere Formate wie A6 einen besseren Workflow ermöglichen könnten als die grösseren (?)
da wäre es gut, mal eure praktischen Erfahrungen zu kennen..und wie ist das eigentlich (ich hatte nie eines in der Hand) ..braucht man die Maus in der Anwendung dann trotzdem noch?

--

Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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001
17.04.2006, 12:33
No_Fl



Also Wacom ist schonmal gut...ich hab ne Zeit lang mit nem Trust A4 gearbeitet (gezwungenermassen da nix anderes da war) und hatte immer wieder mal Probleme. Das ganze fühlte sich auch nicht besonders genau an, so dass ichs dann meist nur verwendet habe um Schmutz/Stains auf texturen zu malen und den Rest mit der Maus vollbracht habe :P

Ansonsten würd ich dir min. ein A5 empfehlen, und wenns Geld reicht ein A4. Anstrengend für den Arm wirds dann glaub erst ab A3 ;)
Aber mit nem A4 lässt sich schon viel genauer arbeiten als jetzt zB mit nem A6.

*edit
Zusatz:
Gerade in Photoshop kann man gut mit Tablet und Tastatur (Shortcuts)arbeiten, da braucht man die Maus eigentlich selten.

--


Dieser Beitrag wurde am 17.04.2006 um 12:35 von _NoFL bearbeitet.
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002
17.04.2006, 12:54
Sascha Matouschek



Also ich hab auch eins von Trust in a4 Format, hat zwar "nur" 100 öcken gekostet aber es erfüllt seinen zweck. Wobei ich es wirklich nur zum Zeichnen benutze (was ich eh selten mache da ichs noch nich sonderlich gut kann und meist die Zeit fehlt). Alles andere, wie Texturen etc mach ich mit der Maus, irgendwie iss die dafür besser geschaffen, mal abgesehen von irgendwelchen Texten auf Texturen etc.

Aber sonst iss das Ding echt in Ordnung, Verarbeitung iss gut, nix wackelt oder geht gleich kaputt und genau Zeichnen tuts eigentlich auch.

--

http://www.sascha-matouschek.de -- Online Portfolio

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003
19.04.2006, 23:28
Retrix



Für ernsthaftes Arbeiten was nicht in Spielerei ausartet würde ich dir auch auf alle Fälle ein Wacom ans Herz legen. Und zwar kein Volito, sondern direkt Graphire oder Intuos.

Die größe hängt von persönlichen Vorlieben und Techniken ab. A5 sollte eigentlich reichen. Ich würde vorschlagen, du kaufst dir ein gebrauchtes Graphire A5 bei ebay oder sonstwo billig und wenn du merkst, dass deine Ansprüche höher sind, muss halt ein Intuos A4 her (sind leider recht teuer).

--

...und ich bin nicht ReFlex.

Menschen gegen Wolken

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004
20.04.2006, 21:24
WareWolf



das sind doch schon mal brauchbare Tipps. Also Tastatur (Shortcuts) und Wacom ab Graphire A5. Das ist doch schon mal was.
Dank euch.

--

Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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005
20.04.2006, 22:56
Flow
Moderator


Wenn du richtig intensiv damit arbeiten willst, empfehle ich selbst A4. Für viele Anwendungen mag A5 ausreichen - Im Falle eines Intuos ist der Aufpreis von A5->A4 aber nicht so groß (in meinem Falle ~80€), und die Größe überzeugt im Endeffekt doch.

Für größere Arbeiten, die den ganzen Monitor miteinbeziehen, ist auf dem A4 einfach mehr Platz (logischerweise wird auch mehr Platz auf dem Schreibtisch benötigt, das Intuos A4 ist schon ein richtiger Klotz). Du hattest nebenbei noch gefragt, ob das Arbeiten mit der Maus trotzdem erforderlich ist:

Bei mir ist es das nicht zwingend, aber da ich Linkshäner bin und meine Maus trotzdem mit rechts bediene, kann ich beides zusammen sehr gut kombinieren. Bei einem A4 kannst du aber sicherlich die Maus nach einiger Eingewöhnungszeit weglassen.

--


Dieser Beitrag wurde am 20.04.2006 um 22:56 von Flow bearbeitet.
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006
20.04.2006, 23:06
laber



was bedeutet intensiv damit arbeiten?

dein "kleiner" aufpreis ist der preis für mein ganzes tablet, mit dem ich gut zurechtkomme

--

(\_/)
(O.o)
(> < ) This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination.


Dieser Beitrag wurde am 20.04.2006 um 23:07 von laber bearbeitet.
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007
20.04.2006, 23:13
Flow
Moderator


Ich meine mit "intensiv arbeiten", dass ich meine Fotos auf zwei Monitoren bearbeiten kann, ohne dass ich Spielraum im kleineren Pixelbereich verliere, und trotzdem mit dem Tablett problemlos beide Monitore bedienen kann. Das bedeutet intensiv arbeiten für mich, aber das kommt natürlich auf die Bedürfnisse eines jeden Benutzers an.

Für mich erleichtert die Größe des Tabletts die Arbeit ungemein, ob das nun beim reinen Zeichnen oder bei anderen Funktionen genauso ist, kann ich nicht beurteilen. Ebenfalls waren die 80€ für mich ein kleiner Aufpreis. Inwiefern WareWolf das nun als kleinen oder großen Aufpreis einschätzt, ist ja seine Sache. Für mich war dieser Faktor die 80€ mehr wert.

Da du, WareWolf, ja scheinbar in der ähnlichen Richtung (EBV) mit dem Tablett arbeiten willst, könnte eben dieser Faktor entscheidende Vorteile bieten. Doch letzendlich ist es eh wieder eine Frage des Geldbeutels ;)

--


Dieser Beitrag wurde am 20.04.2006 um 23:15 von Flow bearbeitet.
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008
21.04.2006, 08:34
scus



Ich will mir zwar kein grafiktablett anschaffen, hab aber eine frage: wie funktioniert das, dass man sieht wohin man zeichnet? ich meine wenn man ansetzt, kann man doch eigentlich nicht wirklich genau ausmachen, wo man ist oder?

--

sincères amitiés scus
--
Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand

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009
21.04.2006, 09:04
WareWolf



@scus, ich stelle mir das so vor (habe auch noch nie eines life erlebt), wenn man mit dem Stift über dem tablett schwebt ist es wie der normale Mauszeiger ohne gedrückte Taste, macht also die Stiftbewegung mit. Erst wenn man dann auf dem Tablett einen Druck ausübt, wird gezeichnet, im Idealfall ist dann auch noch die Stärke des Andruckes für die Strichbreite zuständig. Drücke vom Handballen oder anderen Fremdkörpern werden nicht registriert, nur der Stift zählt. Ich hoffe, das ist so :)

--

Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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010
21.04.2006, 12:15
Alatron



Dann mal ne Frage an Leute, die schon ein Grafiktablett haben:
Wird das mit der Druckstärke automatisch von z.B. Photoshop erkannt (soll heissen, ist im Treiber drin und Photoshop übernimmt das für die Strichstärke)? Oder braucht man dafür extra Programme?
Weiss jemand, ob das mit jedem Grafiktablett geht, oder nur mit bestimmten?

Danke!

--

Vor der Umstellung als Alatron bekannt

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011
21.04.2006, 13:09
Infi



sollte automatisch von photoshop erkannt werden

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012
21.04.2006, 15:54
Flow
Moderator


Kann man in Photoshop einstellen, welche Einstellungen welchen Effekt haben.Neigung / Drehung / Druckstärke des Stiftes können so individuell eingestellt unterschiedliche Effekte erzeugen.

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013
24.04.2006, 08:36
Vinny



Habe bisher 3 verschiedene Tablets genutzt (unter anderem Wacom und n Billigteil) und bei allen wurde die Druckstärke automatisch von Photoshop (Version 5.5 bei mir) erkannt und korrekt umgesetzt. Funkt also voll automatisch, eingestellt muss an sich nichts werden.

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014
24.04.2006, 11:39
Flow
Moderator


Das ist klar Vinny, aber man kann auch unterschiedliche Einstellungen vornehmen (wie z.B durch die Druckstärke Transparenz, Größe oder Muster verändern). Standardmäßig wird durch die Druckstärke die Größe des Pinsels verändert, wenn ich mich recht erinnere.

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015
24.04.2006, 19:19
Vinny



Nun bei mir wurde eben nicht die Größe verändert, sondern die Stärke/Transparenz (schwacher Druck = kaum sichtbar, dann grau > schwarz).
Das man durch Druck die Größe ändern kann wusst ich net, danke für die info :)

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016
17.08.2006, 21:33
WareWolf



so, ich grabe mal meinen alten Thread wieder aus, denn ich habe seit 2 Wochen so ein Wacom Intuos3 /A5. So nun gleich meine ersten Erfahrungen damit, falls noch jemand mit so einem Teil liebäugelt.

A5 reicht von der Grösse dicke aus, könnte für mich sogar noch einen Tick kleiner sein, denn will ich Menüpunkte bedienen muss ich doch mit dem Stift bis ganz an den Rand. Ohne hinzugucken sind das ziemlich lange Irrwege der Hand.

Die mitgelieferte Maus funktioniert zwar bestens, allerdings komme ich nicht damit klar, denn sie orientiert sich an den Koordinaten des Tablets. Da ich dieses aber wie ein Blatt Papier direkt vor mir (mittig) plaziert habe liegt die Maus dann mit 45° darauf und ich fahre die wildesten Kurven damit :P Also lege ich diese Maus erst mal beiseite und nutze die normale Maus rechts daneben.

Ansonsten ist das Arbeiten mit dem leichten Stift einfach genial, Druckempfindlichkeit funzt bestens und durch herumdrehen und nutzen des anderen Endes wird radiert..

Einzig dieses Wechseln von Stift zur Maus nervt mich noch, wie macht ihr das eigentlich? Ich habe auch schon mit der linken Hand an der Maus probiert, aber das funktioniert nicht wirklich.

Edit: ich sollte vielleicht noch dazuschreiben, dass ich das Gerät hauptsächlich zur Bildbearbeitung nutze, also nicht damit im eigentlichen Sinne zeichne. Dabei muss man eben sehr viel Menüs bedienen, Rahmen ziehen, ein-auszoomen etc. deshalb der häufige Griff zur Maus

--

Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW


Dieser Beitrag wurde am 17.08.2006 um 21:37 von WareWolf bearbeitet.
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017
17.08.2006, 22:31
TheTinySteini



Stift->Maus: naja, in Photoshop und so kann man das Menue ja auch halbwegs gut mit dem Stift bedienen. Und ansonsten klappt es zumindest mit meinen Flossen ganz gut, den Stift einfach zwischen Zeige- und Mittelfinger etwas zu drehen. Dann passt die Maus wieder in die Handflaeche und man drueckt halt dann mit Mittelfinger und Ringfinger auf die Tasten.

--

TheTinySteini
Coder Poke646
"Don't Panic" - Hitchhiker's Guide to the Galaxy

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018
18.08.2006, 14:12
WareWolf



hm, das mit dem Stift in der Hand behalten beim "mausen" hat was :D

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Sig as a brick ┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴┬┴
WW

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019
24.08.2006, 13:09
jo_d



Das mit dem Stift in der Hand mache ich (Intuos3 A5-Besitzer und reger Nutzer seit ca. eineinhalb Jahren) genauso. die Intuos-Maus benutze ich auch nicht, wenn dann die normale.
Die meisten Menüs bediene ich direkt mit dem Stift; mit der Maus hauptsächlich Dateioperationen u.ä., aber auch beim Wechsel in andere Programme oder den Explorer behalte ich manchmal den Stift bei.
Wiederkehrende Dinge habe ich mir natürlich per Shortcut auf das Tablett gelegt - allen voran das Starten von Photoshop über eine Tablett-Taste.
Auch Alt- und Shift-Tasten finden sich dort wieder (bei verschiedenen Werkzeugen einfach hilfreich) etc.
Nur den rechten Strip habe ich abgeschaltet, da ich beim "wilden" Zeichnen doch immer mal mit der Hand (Rechtshänder) drüber streifte.
Die Tasten sollte man wirklich ausnutzen und sich brauchbar einstellen - das bringt sehr viel wenn man nicht dauernd auf die Tastatur schauen muss.

Wegen der Größe: für mich war A5 klar, da ich auch beim Skizzieren mit Bleistift oder Maus keine größere Fläche benutze, eher eine kleinere.
Auch beim Bedienen von Programmen mit der Maus hat man diese ja so eingestelt, dass ein paar Zentimeter Bewegung mit dem Handgelenk den ganzen Bildschirm abdecken und man möglichst nicht "Nachfassen" muss - da war die plötzlich vorhandene Bewegungsfläche von A5 auf dem Tablett direkt ungewohnt.
Und größer wollte ich es auch aus Platz- und Handlinggründen gar nicht haben (A5-Tablett hat ca. A4-Außenmaße, A4 hat ca. A3-Maße und wiegt ca. das Doppelte).

--

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